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Ne es rächt sich eben nicht. Es leigt doch nicht nur an den Gewerkschaften, den Unternehmen etc.

In der Hand haben es die Arbeitnehmer die zu faul sind zum wechseln und zu viel Schiss haben mal zu rebellieren.
Wenn die Leute der EVG zur GDL wechseln würden, DANN würde die Bahn auch mit ihnen verhandeln aber anscheinen will das die Mehrheit nicht.

Ich zitiere mal aus einem neuen Artikel, der heute auf den nachdenkseiten zu finden ist:

Heute gilt stattdessen der Grundsatz der Tarifpluralität, nach dem in einem Betrieb verschiedene Tarifverträge gestattet sind. Ein Arzt kann also z.B. nach dem Tarifvertrag von ver.di oder nach dem Tarifvertrag des Marburger Bundes entlohnt werden – je nachdem, in welcher Gewerkschaft er ist.
Das Gleiche gilt für Lokführer, die entweder in der GDL oder in der EVG organisiert sein können. Nun will die GDL erstmals diesen Grundsatz auch auf die in der GDL organisierten Mitarbeiter des Zugpersonals geltend machen. Dazu zählen unter anderem Zugbegleiter (also Schaffner) und Mitarbeiter in der Bordgastronomie. Die Deutsche Bahn beschäftigt in diesem Bereich 37.000 Mitarbeiter, von denen 10.000 keiner Gewerkschaft angehören und 8.000 Mitglied der EVG sind. Die GDL will nun für die ihre 19.000 Mitarbeiter in diesem Bereich (die 51%, von denen seitens der GDL immer die Rede ist) Tarifverhandlungen führen. Der Grundsatz der Tarifpluralität, der sich auf die Koalitionsfreiheit im Grundgesetz beruft, gestattet dies ausdrücklich. Warum soll die GDL nicht auch für ihre Zugbegleiter verhandeln dürfen, wenn diese doch mehr als die Hälfte des Gesamtpersonals in diesem Bereich stellen und sie in diesem Bereich mehr als doppelt so viele Mitglieder wie die EVG hat?

Es geht daher auch nicht um einen „Machtkampf“ zwischen zwei Gewerkschaften. Die GDL beruft sich auf die Koalitionsfreiheit und damit auf das Grundgesetz und liegt damit auch auf der Linie des Bundesarbeitsgerichts. Die Deutsche Bahn besteht jedoch darauf, dass die GDL als Vorbedingung für Schlichtungsverhandlungen auf eben dieses Recht verzichtet und auf den Vertretungsanspruch für das in der GDL organisierte Zugpersonal (außer den Lokführern) verzichtet, bevor es überhaupt zu einer Schlichtung kommt

http://www.nachdenkseiten.de/?p=23873
 
Thema ist ja wieder rasch abgeebt. Möchte aber gerne noch hinzfügen, was für eine unerträgliche Scheiß-Partei doch die SPD ist. Zumindest was ihre Spitzenpolitiker angeht! Das hat man bei dieser Geschichte wieder fantastisch beobachten können!
 
Gorbatschow sieht in Nato-Osterweiterung keinen Wortbruch
Wurde in den Zwei-plus-Vier-Gesprächen die Osterweiterung der Nato ausgeschlossen? Nein, sagt nun der ehemalige sowjetische Staatschef Gorbatschow. Dies sei ein Mythos.

gorbatschow-nato-540x304.jpg


Der frühere sowjetische Staats- und Parteichef Michail Gorbatschow hat der Darstellung widersprochen, ihm sei in Gesprächen über die deutsche Vereinigung ein Verzicht auf eine Ost-Erweiterung der Nato zugesagt worden. Bei den Verhandlungen 1990 sei dies kein Thema gewesen, sagte Gorbatschow dem heute-journal im ZDF. Er fügte hinzu: "Der Warschauer Pakt existierte doch noch. Die Frage stellte sich damals gar nicht."

Im Zwei-plus-Vier-Vertrag von 1990 sei es um das Territorium der DDR gegangen, sagte Gorbatschow. Auf die Frage, ob es also ein Mythos ist, dass er vom Westen betrogen worden sei, antwortet Gorbatschow: "Ja, das ist tatsächlich ein Mythos. Da hat die Presse ihre Hand im Spiel gehabt."
[...]
http://www.zeit.de/politik/ausland/2014-11/nato-osterweiterung-gorbatschow
__________

Eigentlich nichts Neues, aber da im Zusammenhang mit der Ukraine-Krise immer vom Betrug der NATO an Russland die Rede war...
 

Allerdings! insbesondere diese Abschnitte:

ZEITonline schrieb:
[...]
Die Bellingcat-Recherchen machen jetzt erstmals eine weitgehende Rekonstruktion der Ereignisse möglich. Zwar können sie nicht genau nachweisen, wer MH17 abgeschossen hat, aber sie entlarven zwei Lügen: Die der prorussischen Separatisten, deren Anführer nach dem Abschuss von MH17 gesagt hatte, man verfüge nicht über die technischen Mittel für so ein Manöver. Und die der russischen Regierung, die behauptet hatte, dass sie den Separatisten keine Flugabwehrraketen zur Verfügung gestellt habe.

Am 23. Juni verlässt Wasilijs Konvoi seine Basis im westrussischen Kursk. Die Soldaten fahren über Stary Oskol und Alexejewka nach Millerowo. Am 25. Juni kommen sie dort an. Von hier sind es 20 Kilometer bis in die Ukraine, bis ins Separatistengebiet, wo Krieg herrscht. Es gibt keine Hinweise, dass die Soldaten, Wasilij und die anderen, in diesen Krieg eingreifen. Aber der Raketenwerfer 3x2 wird die ukrainische Grenze überqueren.
[...]
Irgendwann am Abend des 17. Juli, als die Nachricht von MH17 um die Welt geht, wird ein weiteres Video von Buk 3x2 aufgenommen. Der Raketenwerfer ist zurück auf dem Tieflader, der mit hoher Geschwindigkeit an einem Werbeschild vorbeifährt und hinter einem Baum verschwindet. Das Tarnnetz, das vorher die Raketen bedeckte, ist entfernt worden, der Blick auf die Abschussrampe ist frei. Nicht vier Raketen sind dort zu sehen, sondern drei. Eine Rakete fehlt, die zweite von rechts.
 
Ohne jetzt die letzten Seiten des Threads gelesen zu haben, wäre mein Vorschlag zur Lösung der Ukraine-Krise folgender:

Vorbedingungen:
- Als sofortige Maßnahme gilt es einen verbindlichen sowie dauerhaften Waffenstillstand zu erzielen. Das bedeutet, dass es absolut keine weiteren Kampfhandlungen in den Konflikt-Gebieten geben darf. Anders gesagt, müssten die Rebellen ihre Waffen niederlegen und die ukrainische Armee ist umgekehrt angehalten, keine Maßnahmen zu setzen, die eine gewaltsame bzw. militärische Lösung des Konflikts bedeuten würde.
- Sämtliche ausländische Mächte, die auf welche Art auch immer der Ukraine oder den Rebellen militärischen Beistand leisten, müssen alle ihre Kräfte aus der Ukraine zurückziehen (bspw. US-Militärberater oder "Freiwilligen"-Milizen von Russland)
- Weiters darf keine der Konfliktparteien (Ukraine, USA, EU, Russland usw.) andersartig militärische Hilfe ins Land schaffen (bspw. über "Hilfskonvois" oder Warenlieferungen) oder sonstige Maßnahmen setzen, um den Konflikt im Interesser einer nicht-ukrainischen Konfliktpartei zu lösen.

Konfliktlösung:
- Abhaltung von Volksabstimmungen in den von Rebellen besetzten Gebieten bezüglich einer möglichen Abspaltung von der Ukraine. Die Abstimmungen selbst sind für alle Konfliktparteien bindend und bspw. pro Gebiet durchzuführen. Weiters muss mittels internationaler Organisationen (OSZE, UNO etc.) dafür gesorgt werden, dass die Abstimmungen nach den Grundsätzen westlicher Demokratien unter fairen, freien, gleichberechtigten und geheimen Bedingungen stattfinden. Es darf von keiner Konfliktpartei gewaltbehafteter Druck auf die Bevölkerung ausgeübt werden, um ein bestimmtes Abstimmungsergebnis herbeizuführen. Dennoch sollte ein fairer Wahlkampf möglich sein, bei dem jeder Meinungsblock seine Gründe für oder gegen eine Abspaltung von der Ukraine der Bevölkerung darlegen kann, darf und soll. Allerdings darf der Wahlkampf ausschließlich rein innerukrainisch stattfinden. Das bedeutet, dass sich keine ausländischen Mächte, Regierungen, Personen etc. in den Wahlkampf einmischen dürfen um die Wahl zu ihren Gunsten zu beeinflussen (abgesehen von internationalen Aufsichts-Organisation wie die oben genannte OSZE, die für einen reibungslosen Ablauf des Wahlkampfes und der Wahl selbst sorgen sollen). Kurz gesagt bedeutet das: Die betroffen ukrainische Teil-Bevölkerung alleine und sonst niemand soll entscheiden, wohin die Reise geht.
- Wiederholung der Volksabstimmung auf der Krim gemäß der oben genannten Kriterien sowie verbindliche und dauerhafte Anerkennung des Votums von allen Konfliktparteien. Sollte die Krim unter diesen Bedingungen für eine Rückkehr zur Ukraine stimmen, soll die Konfliktpartei Russland seitens anderer nicht-ukrainischer Konfliktparteien dafür wirtschaftlich entlohnt werden.
- Mögliche souveräne neue Staaten, die nach dem Referendum zustande kämen, sollen völlig frei entscheiden dürfen, welchen Machtblöcken sie sich zuwenden (EU, USA, NATO, Russland, GUS etc.) und die getroffenen Entscheidungen müssen von allen Konfliktparteien dauerhaft respektiert und akzeptiert werden. Ferner wäre es den nunmehr souveränen Staaten auch gestattet, sich einem anderen Land anzugliedern. Außerdem soll auch die zu wählende Staatsform eine vollkommen unabhängige freie Entscheidung des souveränen Staates sein. Wie auch immer die Staatsform aussehen mag (Autokratie vs. Demokratie etc.) und so sehr auch eine auf westlichen Werten basierende Staatsform zu begrüßen wäre, dürfen wir nicht vergessen, dass wir nunmehr von einem souveränen Staat sprechen und dieser Staat bzw. dessen Einwohner müssen selbst entscheiden dürfen. Wichtig ist, dass die Abstimmung über die Abspaltung von der Ukraine selbst den oben genannten Werten und Bedingungen entspricht!
- Sollte die Abstimmung zu einem Verbleib der betreffenden Gebiete innerhalb der Ukraine führen, so ist das ebenfalls von allen Konfliktparteien dauerhaft zu respektieren und zu akzeptieren. Das langfristige Ziel dieses Konfliktlösungsvorschlag sollte es sein, dass künftig (!) keine ausländische Intervention mehr dazu führt, dass die territoriale Integrität der Ukraine auf welche Weise auch immer beeinflusst werden kann.

Meiner Meinung nach ist dieser Vorschlag die einzige Möglichkeit, den Konflikt ohne weitere Gewalt und mögliche katastrophale Folgewirkungen zu lösen. Wenn sich der Westen und Russland jetzt fortlaufend mit Sanktionen bekämpfen, immer weiter Misstrauen gegeneinander aufbauen, stur bleiben und sich gegenseitig militärisch aufrüsten und provozieren, könnte die Lage langfristig eskalieren. Ich will in meiner Zeit auf dieser Erde keinen dritten Weltkrieg erleben. Ich glaube auch, dass der genannte Vorschlag absolut fair und ein Lösungsweg ist, um sämtliche ausländische Interessen und Aktivitäten, die derzeit in der Ukraine vertreten werden oder die territoriale Einheit und Integrität des Landes gefährden, friedlich abzubrechen. Mir ist also klar, dass mein Vorschlag eine Einmischung in die inneren Angelegenheiten der Ukraine darstellt aber ich sehe keine andere Option aufgrund dessen, dass so viele Staaten und Machtblöcke bereits in den Konflikt involviert sind. Somit sollten wir - um mich zu wiederholen - jetzt eine Lösung schaffen, um in Zukunft (!) derartige ausländische Einmischungen, wie sie momentan stattfinden, zu vermeiden.
 
Klingt gut, Tomixxx! Schick es doch mal an die Führungsriege der EU, Ukraine, Russland und den USA.

Die aufgeführten Punkte sind diesen Herren dort oben sicher auch schon "eingefallen". Aber die Frage bleibt: WILL man diesen Konflikt überhaupt beilegen?
 
Ich habe den Vorschlag in leicht abgewandelter Form dem österreichischen Außenministerium gefaxt. Zumindest hat man halt was dazu gesagt, auch wenn das Papier umgehend im Mülleimer verschwindet.

@ThisIsBoomer: Ich glaube schon, dass man den Konflikt eher lösen will als verschärfen. Gut, man kann Bedenken haben aber kann es wirklich das Ziel Russlands oder des Westens sein, diese Krise als Vorwand zu nehmen um auf einen totalen Krieg zuzusteuern?
 
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