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Aggressive Hetze, ist klar :lol:

Wenn der russlandhörige Stammtisch denkt, daß die Krimannektion damit salonfähig wird, disqualifiziert er sich damit selbst ;)
 
Diejenigen, die die Kremlargumente wortwörtlich wiederholen und gleichzeitig von der westlichen Einheitspresse faseln. Ich wette, Du kennst ein paar davon :D
 
Ich hab leider noch kein Interview mit Putin gelesen. Die Argumente, die sich gegen das westliche Vorgehen in der Urkraine richten, gab es auch schon, bevor Putin losgelegt hat. Und die wurden dadurch auch nicht entkräftet.
 
Es geht hier auch nicht um das für oder wieder des "westlichen Vorgehens", sondern um eine Annektion eines Teils eines souveränen Staates durch Putins Russland. Und egal, was der pöse Westen gemacht hat, daß wird dadurch nicht salonfähig. Außer an gewissen Stammtischen natürlich.
 
Ja gut, kann man machen. Sich hinstellen und so zu tun, als ob alles mit der völkerrechtswidrigen Annektion der Krim losgegangen ist und sich dabei fürchterlich empören. Während auf der Krim die Leute wohl ziemlich zufrieden sind und eine dubiose und wohl auch demokratisch nicht legitimierte Übergangsregierung in der Ukraine sich darüber mukiert. Kann man alles ganz furchtbar finden, nur ich lasse mir da nicht einreden, dass das für mich plötzlich ein gewaltiges und nicht hinnehmbares Problem darstellen soll, für das wohlmöglich auch mal ein paar deutsche Truppen in der Ostukraine stationiert werden könnten, in ein paar Monaten. Man weiß ja nie.
Spontan aus dem Bauch heraus möchte ich behaupten, dass mir ein Russland mit Einfluss in der Krim lieber ist als ohne. Ich fürchte mich jedenfalls nicht vor "dem bösen Russen". Deutschland hat gut daran getan, sich energietechnisch nach West wie nach Osten hin abzusichern. Ich halte es für falsch, das nun ändern zu wollen. Wozu? Nur weil die USA das gerne so hätte? Weil es denen in den Kram passt? Das sind doch jene, die uns flächendeckend ausspionieren. Und so wie ihr Präsident heute aufgetreten ist? Nee, vor denen grusel ich mich doch etwas mehr!
 
Tja, das ist dein Problem, daß Du Politik "aus dem Bauch heraus" betrachtest. Ich würde mehr Nachdenken empfehlen. Mal sehen, welchen Teil sich Putin als nächstes aus seinen Nachbarn rausschneidet.
 
In dem Tempo wie Berlin Flughäfen baut ist es tatsächlich ratsam, wenn man seine Energieversorgung mit fossilen Brennstoffe "absichert". Für den restlichen Teil der Republik, der Kohleheizungen und Dampfwagen hinter sich gelassen hat ist es aber ein bisschen rückständig.
 
Dürfte nicht lange auf sich warten lassen. Es gibt ja noch so einige Gegenden, in denen die Russen so furchtbar in Gefahr sind, wie auf der Krim, so daß man aus humanitären Gründen Truppen schicken muß :ugly:

Die Balten machen jetzt schon drei Kreuze, daß sie schon in der NATO sind :grins:
 
Werde doch mal konkreter und gib ein zwei Prognosen ab. Wo wird Putin als nächstes reingehen.
 
Ach Urgs, ist Dir das nicht zu blöd? Die Balten sicher nicht und China auch nicht, aber alle dazwischen sind potentielle Kandidaten. Wenn irgendein Volk da seinen Kleptokraten loswerden will, wird er zur Rettung der russischen Minderheit Kalshnikov bei Fuß bereitstehen ;)
 
Warum sollte mir das zu blöd sein. Scheinbar kann ich von dir noch etwas lernen. :)
Du nimmst ja für dich in Anspruch, politisch nachdenken zu können und deine Meinung nicht nach dem Bauchgefühl zu fällen.
Also würde mich interessieren, wo wäre es denn, politisch gesehen, am besten für Putin zuzuschlagen. Was nutzt ihm am meisten, was bekommt er am leichtesten? Wie geht seine Strategie in Zukunft weiter auf?
 
Bei allem Respekt an Osa-Chan, der mir die Sache ja erklärt hat, aber man muss einfach festhalten, dass sich die Krim aus eigenem Willen (jedenfalls gab es wohl keine Waffengewalt und auch keine Androhung von Gewalt) zuerst unabhängig von der Ukraine erklärt hat. Erst danach, immernoch ohne Gewalt (auch nicht seitens der Ukraine) hat man sich abermals aus freien Stücken zu Russland bekannt. Ich sehe den "völkerrechtlichen Fehler", aber kann man den Willen der Krim nicht respektieren?

Was wäre jetzt, wenn keine russischen Soldaten anwesend wären? Wozu wäre die Timoschenko und der Rest der jetzigen Regierung bereit, wenn Russland keine Truppen da hätte?

Ich bin gerne bereit gegen Russland zu sprechen, wenn sie sich das erste Mal gewaltsam ein Land/einen Landstrich einverleiben. Im Moment gibt es ja aber auch Stimmen die davon sprechen, dass einige Länder eventuell aus freien Stücken wieder zur "grossen Mutter" zurück wollen.
 
Zu jeder vollen Stunde wird mir nun in den Nachrichten erzählt, dass Friedensnobelpreisträger Barack Obama gerne Nato-Staaten, die sich von Russland bedroht fühlen könnten, dauerhaft mit amerikanischen Bodentruppen bestücken möchte. Polen könnte dazugehören.

Glaubt hier irgendjemand, dass Putin sich im Sommer Polen holt? Nicht mal Cale, mit seinem messerscharfen, politischen Sachverstand, ist gestern Abend darauf gekommen.

Edit:
Mittlerweile hat die Redaktion ihren Text geändert und redet "nur" noch von den Baltischen Staaten.
 
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