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Zum damaligen Zeitpunkt war es vielleicht grenzwertig, aber es war auch die Bessere von zwei schlechten Alternativen. Das sollte man nicht vergessen! Und man sollte vor allen die Lehren daraus ziehen. Und da ist es das gute Recht von Schmidt auf die Fehlentwicklungen aufmerksam zu machen.

Insbesondere, wenn man heute die Wahl hat. Das hat nichts mit Klugscheißerei zu tun, sondern mit Überblick über die Situation und mit dem Verständnis für die Zeit, in der das damals passiert ist. Und Lernfähigkeit kannst Du ihn ruhig auch unterstellen, im Gegensatz zu seinem Nachfolger, nur zum Beispiel.
 
Naja, vllt wäre es keine Besserwisserei (imo das besser Wort ;) ) wenn er sich nicht jede Woche in irgendetwas einmischen würde.... und wie gesagt, aus Sicht eines recht erfolglosen Ex-Kanzlers der keine Angst mehr haben muss mal beim Wort genommen zu werden sollten man nicht zu allem seinen besserwisserischen Senf dazugeben. Aber das kann natürlich jeder sehen wie er will.
 
Tja, ich bin jedesmal froh, wenn er etwas sagt. Das idR deutlich mehr Substanz, als daß, was die politische Riege zu Zeit zusammen zustande bringt ;).

Und mit dem "erfolglos" stehst Du, fürchte ich, ziemlich alleine da. Das bescheinigen ihm ja noch nicht mal seine politischen Gegner. Nicht umsonst ist seine Meinung immer noch sehr gefragt, weltweit!
 
Ist sehr unterhaltsam was in Stuttgart wegen diesem Bildungsplan abgeht. Den Bildern nach zu urteilen, protestieren da auch Kinderlose gegen Kinderlose.
[vid]https://www.youtube.com/watch?v=axPb-B7IeFQ[/vid]
 
Seit 1991, wobei das eigentlich erst ab 2000 richtig losging und da richtig Geld geflossen ist. Insofern ist es natürlich auch nur mal wieder lobbymässig relativierend, hier Zahlen von bis zu 1970 zu präsentieren.

Eh, hallo? Du sagst
Deine Branche macht mittlerweile genug Geld. Die müssen nun mal langsam auch lernen, auf eigenen Beinen zu stehen. Mit anderen Worten: Auch ihr müsst euch mal mehr anstrengen!

Daraufhin präsentiere ich Dir belastbare Zahlen, dass andere (schädliche) Energieformen, die unsere Gesellschaft nicht weiterbringen bereits seit über 40 Jahren gefördert werden und NICHT, damit also nicht auf eigenen Beinen stehen und du wirfst mir jetzt vor, dass ich etwas relativiere?
Wenn die Zahlen eins beweisen, dann ist es, dass die EE (im speziellen PV) sich in kürzester Zeit Konkurenzfähig gemacht haben durch einen enormen Technologiefortschritt und damit einhergehenden (in der Industrie einzigartigen) Preissenkungen. "Wir" haben uns eben angestrengt wie sau.

Jetzt könnte man die Früchte dieser Erfolgsgeschichte eigentlich ernten, aber das passt den großen Energieversorgern nichts ins Konzept, da es ihre Gewinne schmälern würde. Mit Strompreisbremsen hat das überhaupt gar nix zu tun. Eine 52GW Beschränkung ist keine Strompreisbremse sondern eine Gewinngarantie für Energieversorger.

Das eigentliche Ding ist doch aber, dass die Kosten aus der Förderung der erneuerbaren Energien dem Endverbraucher direkt über die Stromrechnung am Arsch kleben.

Da könnte ich jetzt frech sagen: Sei doch froh, das siehst du wenigstens. Alle anderen Förderungen laufen im Verborgenen ab. Oder wusstest du, dass du Kohle mit jährlich 20 Milliarden förderst?
Noch frecher würde ich jetzt fragen wie viel Deiner Stromrechnung (gerne in ct/kWh) Dir denn Deiner Meinung nach "am Arsch klebt". Ich glaube nämlich, dass du da eine falsche Vorstellung hast.


[/quote]Ich hatte kürzlich dazu im Tagesspiegel ne ganz interessante Meinung dazu gelesen, warum es nicht kontraproduktiv ist, die Förderung nun etwas zurückzufahren. [/quote]

Es ist auch keineswegs kontraproduktiv. Das würde auch kein, klar denkender Mensch behaupten - ich kenne zumindest keinen. Worüber man sich, zu Recht, aufregt ist die Art der Kürzung. Unberechenbar ist hier das Stichwort. Wir reden hier von Kraftwerken, die (je nach Größe) auch eine Planungs- und Entwicklungsphase von Jahren haben können. Da braucht man einfach eine gewisse Planungssicherheit.
Sinnvoll war von vorne herein eine Förderungskürzung gekoppelt an den Preisverfall der Anlagen. Stattdessen wird nach gusto mal hier mal da gekürzt, vollkommen ohne Sinn und Verstand und mit Regelungen, die absolut keinen Sinn ergeben. Ich zitiere hier gerne ein Gespräch von mir mit Frau Dr. Freier (BMU), die zu mir auf die Frage, warum es in einer der letzten EEG Novellen diese lustige Abstandsregelung für große Solaranlagen vor kommt, antwortete "Ach wissen Sie, da kommen Herr Rötgen und Herr Rösler jeweils mit einer Meinung in den Raum und dann trifft man sich halt in der Mitte."
Die meisten Novellen in den letzten Jahren haben einfach überhaupt keinen Sinn gehabt und waren nur getrieben von Wahlkampf und ähnlichem.


Alles was ich maximal machen kann, ist eben andere Meinungen weitergeben, die mir schlüssig klingen. Deine gehört da bis jetzt nicht dazu.

Wenn du gut geschriebenen, aber schlecht recherchierten und nachweislich unwahren Artikeln mehr glaubst als mir, der Belege liefert, dann kann ich Dir da auch nicht helfen.

Zu mal es auch nicht besser wird, wenn man Leute, die keine Lust auf steigende Strompreise haben, gleich mit Nazis gleichsetzt.

Wo habe ich das bitte gemacht?
 
Gleichzeitig will Gabriel die Geförderten verpflichten, ihren Biostrom direkt an den Strombörsen zu verkaufen. Liegt der Verkaufspreis dort unter den geförderten Preisen, wird er mit einer Marktprämie ausgeglichen. Aber wer dort verkauft, wird natürlich versuchen, seinen Strom möglichst teuer zu verkaufen, also dann, wenn der Strom am Markt auch benötigt wird.

Da sollte man sich mal wieder die Grundsatzfrage stellen: Warum wird Strom überhaupt an der Börse gehandelt?

Insbesondere vor dem Hintergrund, deinen letzten Satzes:

Und das kann für den Verbraucher, der bisher die Umlage direkt bezahlt hat, nur positive Auswirkungen haben.

Denn falls ich nichts verpasst habe, kann ich als Verbraucher meinen Strom nicht an der Börse beziehen.
Niedrige Strompreise in Leipzig werden nachweislich NICHT an Verbraucher weitergegeben. Jetzt soll aber Lieschenmüller mit ihrer 4kWp-Anlage ihren Strom an der Börse verkaufen, zusammen mit 5GWp Großkraftwerken - aber halt Frau Müller - es gibt ja die Marktprämie. Komm schon, das sollte selbst jemandem, der nicht in der Materie steckt einleuchten wie schwachsinnig das ist.
 
Du hast vollkommen Recht. Wir sollten keine Solarenergie benutzen, da dadurch die Sonne ausgebeutet wird (die übrigends seit Jahren "fusioniert").

Klar sind Fusionsreaktoren weniger schlimm als konventionelle Kernkraftwerke, aber die Technologie hat schon auf dem Papier erhebliche Hürden.
Man kann das parallel weiter verfolgen, aber das Geld ist im Ausbau und der Erforschung von Smart-Grid deutlich besser verwendet, wenn du mich fragst.
 
Weiss nicht, wohin ich es sonst schreiben soll...

GEMA - Prüft Lizenzgebühren auf YouTube-Embeds
Die Verwertungsgesellschaft GEMA hält es für richtig, dass Webbetreiber und -Nutzer auch für Videos bezahlen müssen, die auf Webseiten eingebunden sind. Der Europäische Gerichtshof prüft derzeit die Rechtslage.


Wie das IT-Nachrichtenportal golem.de berichtet, würde die Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte (GEMA) gerne Gebühren von jedem Webseiten-Betreiber und Internet-Nutzer verlangen, der ein Video der Videoplattform YouTube entweder auf seiner Webseite oder auf einem sozialen Netzwerk einbettet. Das jedenfalls soll eine Sprecherin der Gesellschaft gefordert haben.

Bei der GEMA ist man offensichtlich der Ansicht, dass Links zu Werken von ihr vertretener Künstler keine Nutzung eben jener darstellten, die Einbettung derartiger Inhalte jedoch schon. Deshalb solle die Einbettung von Musik und Videos lizenzpflichtig sein, heißt es.

»Wir sehen das wie die AKM. Einfache Hyperlinks sind keine relevante Nutzungshandlung. Ohne diese würde das Internet nicht funktionieren. Embedded Content, bei dem für den Nutzer nicht klar ist, dass die Datei von einer anderen Seite stammt, sollte hingegen lizenziert werden«, so die Sprecherin angesprochen auf eine ähnliche Forderung der österreichischen Verwertungsgesellschaft AKM, die die Sache vor dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) zur Sprache brachte.

Der Europäische Gerichtshof prüft derzeit das Urheberrecht in Absprache mit Interessenvertretungen und Bürgern. Die GEMA will die Entscheidung des EuGH abwarten und gegebenenfalls weitere Schritte einleiten.



Einen etwas faden Beigeschmack hat die Sache allerdings: Plattformbetreiber wie beispielsweise YouTube zahlen ohnehin bereits Lizenzgebühren für Werke, deren Urheber von der Gesellschaft vertreten werden. Würde die GEMA nun noch für die Einbindung dieser Werke Gebühren verlangen, liefe das Ganze auf eine Doppellinzenzierung hinaus - und würde demnach für ein und dasselbe Werk die doppelten Gebühren einbringen.

GamePro
 
Kann ich mir eigentlich nicht vorstellen, daß sie das so durchziehen. Ggf. werden die EU-Staaten ausgenommen (was die Abstimmung praktisch wertlos machen würde) :grins:

Ansonsten wird das die teuerste Volksabstimmung aller Zeiten :D
 
um die EU Staaten geht es, die werden nicht ausgenommen.

wiedereinmal ein trauriger Tag für mich. ich glaube nicht, dass sich viele über die mögliche Tragweite der Abstimmung im Klaren waren. unsere Rechte Partei hat einfach einmal mehr den viel besseren Wahlkampf betrieben. Die Wirtschaftsverbände und alle anderen Parteien sind zu wenig auf die Probleme eingegangen und haben einfach gehofft, dass die Vernunft siegt. Schade.
80'000 Einwanderer in einem Jahr machen gewissen Leuten halt Angst. Das führt logischerweise zu Debatten. Die Lösung kann aber nicht die Abschottung sein.

nun steht die Schweiz einmal mehr ausländerfeindlich da
eine kleine Gegendarstellung: bei uns leben 24% Ausländer; weit mehr als in jedem umliegenden Land und mehr als in allen europäischen Staaten. Dort, wo diese leben, werden sie von der überwiegenden Mehrheit als klare Bereicherung angesehen. Das zeigte sich auch bei dieser Abstimmung: Genf, Basel und (die Stadt) Zürich sagten klar "nein".

Auf dem Land, wo man nur von Ausländern hört und nicht mit ihnen in Kontakt kommt, sieht man das aber offenbar anders :nein:

Ich bin wirklich gespannt, wie diese Verhandlungen mit der EU ausgehen. Ich fand den Weg mit den Bilateralen Verträgen eigentlich immer optimal. Dies funktioniert aber vllt bald nicht mehr. Man muss kein Prophet sein um zu wissen, dass das Probleme gäbe für die Schweiz (und die EU). Vllt werden wir deswegen früher in die EU wollen, als sich das viele Schweizer heute vorstellen können. das wäre dann für viele, die heute verloren haben eine akzeptable Lösung und der absolute Super GAU für die heutigen "Gewinner"
 
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