
Ich bin mir nicht sicher, auf was du da jetzt hinauswillst. Wenn du sagen willst, dass die Förderung für dich nur dann als zurückgefahren gilt, wenn sie in absoluten € Jahr für Jahr sinkt, dann... kannst du natürlich nur unzufrieden sein. Aufgrund der für 20 Jahre garantierten Einspeisevergütungen und des weiter vorhandenen Zubaus wird das auf absehbare Zeit nicht passieren. Es
kann aber auch nicht passieren, außer du willst zigtausende Investoren und private PV Eigentümer in die Scheiße reiten (möglich ist das, ich bezweifle aber, dass man sowas unter intelligenter Wirtschaftspolitik versteht). Desweiteren müsste im Grunde ein kompletter Baustopp bei den Erneuerbaren eintreten. Ich weiß beim besten Willen nicht, wie uns das weiterbringen soll (und falls das der Vorschlag des Tagesspiel Artikels gewesen sein sollte - nochmal: eine in € absolute Reduzierung der Förderbeträge ist auf absehbare Zeit nur möglich, wenn man Bestandsanlagen schlechter stellt, als man das zugesichert hatte! - dann... hau ihn in die Tonne).
Ich würde insofern nach wie vor darauf verweisen, dass die Kostenreduzierung bei der Photovoltaik doch recht erstaunlich ist (von 50 auf 15ct in ~7 Jahren).
Inwiefern es nun einen Unterschied macht, ob du die Subventionen per Steuer zahlst oder per Stromrechnung, ist mir persönlich nach wie vor schleierhaft. Aber wenn du möchtest, dass der Staat die EEG-Umlage genauso wie andere Subventionen gestaltet - das heißt: weniger transparent - dann würde ich vorschlagen, du schreibst deinen Bundestagsabgeordneten an und sagst ihm, dass er dafür kämpfen soll, dass die EEG-Umlage in X verschiedenen Steuern versteckt wird. Der Effekt ist natürlich gleich null, außer das am Ende kein Mensch mehr ohne weiteres nachvollziehen kann, wie hoch subventioniert wird. Wie gesagt: am Ende muss die Rechnung jemand zahlen. Insofern versteh ich da deinen Punkt wirklich nicht.