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Glod schrieb:
Falls man noch eine Bestätigung dafür brauchte, dass unsere Politiker korrupte Mistschweine sind.

Wieso nennt sich der Altmayer eigentlich Umweltminister? Sollte Auto-Minister werden. Lächerliche Lobby-Marionetten sind das. Widerliches Pack. :kotz:


Bundesumweltminister Peter Altmaier schrieb:
"Ich bin fest davon überzeugt, dass es den Schweiß der Edlen wert ist, die Interessen des Umwelt- und des Klimaschutzes in einer verträglichen Weise mit dem Erhalt von Arbeitsplätzen unter einen Hut zu bringen"

Hallo? Die Normen sind längst vereinbart. Da kann ich als Umweltminister nicht mit Arbeitsplätzen kommen. Was für ein Lobbyschwein.


Dass andere Dinge dem Klimaschutz viel zuträglicher wären steht auf einem anderen Papier.
 
Frequenzberater schrieb:
Es ist mir auch in 10 Jahren noch gestattet einen leistungsstarken Motor zu fahren, sofern es mir danach gelüstet.

Und wieso soll das nicht mit den entsprechenden Normen gehen? Hier geht es doch nur darum, dass die Industrie nicht gewillt ist, die entsprechenden Mittel für R&D aufzuwenden. Stattdessen werden weiterhin reihenweise schwachsinnige Sensoren und sonstiger Automotive-Krempel eingebaut und dann als Innovation bezeichnet.
Hey, wir haben unser tolles neues Auto so designt, dass man nach hinten überhaupt nix mehr sieht. Dafür gibt es jetzt die die voll fette Rückfahrkamera für nur 800 Euro extra...

Aber natürlich kommt man immer mit der Arbeitsplatzkeule. Man muss nämlich wissen, dass die Anzahl der Mitarbeiter, die benötigt werden, um ein Auto zusammen zu bauen, direkt von der Schadstoffmenge abhängt, die die Karre ausstößt. Der i3 wird von einem einzigen Arbeiter gebaut. Krass, oder?
 
Glod schrieb:
Frequenzberater schrieb:
Es ist mir auch in 10 Jahren noch gestattet einen leistungsstarken Motor zu fahren, sofern es mir danach gelüstet.

Und wieso soll das nicht mit den entsprechenden Normen gehen? Hier geht es doch nur darum, dass die Industrie nicht gewillt ist, die entsprechenden Mittel für R&D aufzuwenden. Stattdessen werden weiterhin reihenweise schwachsinnige Sensoren und sonstiger Automotive-Krempel eingebaut und dann als Innovation bezeichnet.
Hey, wir haben unser tolles neues Auto so designt, dass man nach hinten überhaupt nix mehr sieht. Dafür gibt es jetzt die die voll fette Rückfahrkamera für nur 800 Euro extra...

Aber natürlich kommt man immer mit der Arbeitsplatzkeule. Man muss nämlich wissen, dass die Anzahl der Mitarbeiter, die benötigt werden, um ein Auto zusammen zu bauen, direkt von der Schadstoffmenge abhängt, die die Karre ausstößt. Der i3 wird von einem einzigen Arbeiter gebaut. Krass, oder?

Gibt es da aussagekräftige Studien zu? Ich bezweifle nämlich dass man einen +300PS Motor mit einen CO2 Ausstoß von unter 100g/Km bauen könnte (Elektro shit mal ausgenommen). Ich fände es ja toll wenn ich unrecht hätte, aber irgendwo unterliegt so eine Motorkonstruktion auch gewissen physikalischen Grenzen.
 
Alteimer schrieb:
"Ich bin der Umweltminister. Und ich setze mich dafür ein, dass wir eine gute europäische Lösung für mehr Umweltschutz bekommen. Unter der die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft nicht leidet."

c'mon - srly?
 
Glod schrieb:
Frequenzberater schrieb:
Es ist mir auch in 10 Jahren noch gestattet einen leistungsstarken Motor zu fahren, sofern es mir danach gelüstet.

Und wieso soll das nicht mit den entsprechenden Normen gehen? Hier geht es doch nur darum, dass die Industrie nicht gewillt ist, die entsprechenden Mittel für R&D aufzuwenden. Stattdessen werden weiterhin reihenweise schwachsinnige Sensoren und sonstiger Automotive-Krempel eingebaut und dann als Innovation bezeichnet.
Hey, wir haben unser tolles neues Auto so designt, dass man nach hinten überhaupt nix mehr sieht. Dafür gibt es jetzt die die voll fette Rückfahrkamera für nur 800 Euro extra...

Langes Thema.

Nur soviel... viele Autos sind heute nach hinten unübersichtlich, um die Aerodynamik zu verbessern (X6 mal ausgenommen... :ugly: ). Das wiederum geschieht nicht, um noch schneller auf der Bahn zu sein, sondern um Verbrauch und CO2 zu senken.

Und ich wage mal zu behaupten, dass die Industrie nicht viele Probleme hätte, CO2 und Verbrauch sehr schnell runter zu bekommen. R&D ist nicht das Problem.

Du als Kunde bist das "Problem". ;)
 
Ich finds auch gut, dass es vorläufig vom Tisch ist. Der ganze Grenzwert-Mist würde eh nur den Franzosen in die Hände spielen, die es nicht schaffen, was anderes zu verkaufen als ihre Kleinwagen...
Der Straßenverkehr ist bei den Co2 Emissionen ohnehin nicht das Hauptproblem. Spaß wird man mit derartigen Autos jedenfalls keinen mehr haben.
 
Bei solchen Diskussionen fällt mir immer GTA V ein.
"Man, dis nigga must got the baby dick" :ugly:

Der Straßenverkehr hat einen Anteil von ca. 20% an den deutschen CO2-Emissionen. Das ist nicht gerade wenig. Und irgendwie wäre es schon geil, wenn man keine Abgase mehr in den Städten hätte, sondern saubere Luft. :)
 
Ich bin ja ganz bei dir, auch ich will umweltschonendere Autos.

Das Problem wird sein, dass eine Reduzierung auf 95g dann ungefähr 15% CO2-Anteil bedeuten würde. Klingt jetzt doof, aber die restlichen 85% machen mir momentan mehr Kopfschmerzen, denn werden die Hebel nicht so angesetzt wie bei den Autos.
 
Mit dem EEG und dem EEWärmeG hat man ja zwei Modelle zum Senken der größten CO2-Anteile und dann kommt halt schon der private Straßenverkehr. Es ist schade, dass da die Politik vor der Wirtschaft einknickt.
 
Zimtzicke schrieb:
Nur soviel... viele Autos sind heute nach hinten unübersichtlich, um die Aerodynamik zu verbessern (X6 mal ausgenommen... :ugly: ). Das wiederum geschieht nicht, um noch schneller auf der Bahn zu sein, sondern um Verbrauch und CO2 zu senken.

Und der Effekt ist sicher enorm. Da fällt die Rückfahrkamera oder ähnlicher Humbug fast schon gar nicht mehr ins Gewicht. Was ich bei dem tollen Heck alles an Sprit spare - davon kann ich mir sicher auch noch locker 'ne Kamera in Fahrtrichtung einbauen lassen. :gerri:

Und ich wage mal zu behaupten, dass die Industrie nicht viele Probleme hätte, CO2 und Verbrauch sehr schnell runter zu bekommen. R&D ist nicht das Problem.

Du als Kunde bist das "Problem". ;)

Ich bin als Kunde ganz sicher nicht das Problem. Ich will ein praktisches Auto mit viel Platz, guter Übersicht und einem moderaten Verbrauch. Ampelspurts und Höchstgeschwindigkeiten stehen bei mir noch hinter "Mich selbst mit Benzin übergießen und anzünden" auf der Liste. Und mit der Einstellung stehe ich definitiv nicht alleine da.

Was sind denn sonst die Beweggründe der Industrie? Da wird permanent was von Arbeitsplätzen erzählt, da sollen E-Autos und Hybride am besten gleich 10-fach auf den Flottenverbrauch angerechnet werden, obwohl die von den Dingern nur eine Handvoll verkaufen etc. etc. Das klingt irgendwie alles nicht so danach, als ob R&D kein Problem wäre.

Die deutschen Autohersteller sind doch nur am Pennen. Immer rennen sie bei solchen Sachen hinterher. Infotainment und nutzlose Sensoren galore - das können sie. Wenn ich das Autofahren von '97, als ich anfing mit heute vergleiche, dann kriege ich den Eindruck, dass es sich hierbei mittlerweile um irgendeine Wissenschaft nur knapp unterhalb der Quantenphysik handelt. Parksensoren sehe ich ja noch ein. Das Gleiche gilt für einen Tempomaten. Aber dann hört es irgendwo auch schon langsam auf. Berganfahr-Assistent, Spurwechsel-Assistent, Licht-Assistent, Regensensor, Spurhalte-Assistent, Abstandswarner, Müdigkeitserkennung, Toter-Winkel-Warner, Verkehrzeichenerkennung, Park-Assistent, Rückfahrkamera usw. usw. - lernt man in der Fahrschule heute überhaupt noch, wie man richtig fährt?

Wo sind denn die richtigen Innovationen der großen deutschen Hersteller? Mercedes klebt neuerdings einen Stern auf einen Renault-Motor und verkauft das dann zu Saupreisen. Ist das der große Fortschritt?
Der i3 ist ja ein sehr witziges Gerät. So kann die Zukunft aussehen. Im Moment sind 30.000+ Euro für einen Einkaufswagen allerdings ein wenig arg happig. Mehr als ein teures Spielzeug ist das nicht. Die VKZ werden entsprechend aussehen. Und das soll dann gleich als vielfacher Faktor in den Flottenverbrauch eingehen? Das ist doch wohl ein Witz.

Nee, auch meiner Sicht haben die deutschen Autohersteller einfach nur wie immer zu lange geschlafen bzw. auf die lange Bank geschoben. Jetzt ist es kurz vor knapp und nun kommen sie aus ihren Löchern, schwingen die Arbeitsplatzkeule und jammern irgendwas rum. Und die willfährigen Bundestags-Marionetten stehen natürlich Gewehr bei Fuß und machen alles.
 
@ Glod

Du kennst dich sicher sehr gut mit der Materie aus, oder?

Deswegen weisst du auch, dass z. B. der funkelnagelneue Citroen C4 Picasso (so ein Auto, was du dir wünschst) mit 92 Diesel-PS nur einen minimal geringeren Verbrauch und CO2-Ausstoss hat als z. B. ein 320d Touring mit fast der doppelten Leistung, mehr Gewicht, usw.

Was du forderst ist im Zweifelsfall, dass ALLE Kunden sich doch bitte deinen Vorstellungen nach automobiler Mobilität zu beugen haben.

Wo sind denn die technologischen Fortschritte anderer europäischen Hersteller? Ist es eine Kunst, dass ein Fiat 500 weniger CO2 ausstösst als ein Golf Variant (auch 'ne Familien-Kutsche)?

Glaubst du wirklich, es wäre für die Automobilbranche ein Problem, diese Ziele zu erreichen? Klar erreichen sie diese Ziele.

Dann fallen eben geschätzte 50% der Modellvielfalt weg und wir fahren alle kleine Autos, die aufgrund ihres Antriebes und exotischer Materialien sau teuer sind (i3), so dass sie keiner mehr kaufen kann oder will.

Wenn die Italiener und Franzosen uns technologisch voraus sind, wenn sie eh nur kleine Autos bauen und verkaufen, warum sind sie nur knapp vor einem "Dinosaurier"-Hersteller wie BMW oder Mercedes?

Die ganzen Sensoren und Ausstattungen tust DU als Schnickschnack ab, den DU nicht brauchst. Der Markt will es aber. Und der Markt will Autos oberhalb eines Polos, mit mehr als 90PS. Das wird gebaut, das wird verkauft.


Ich kann nachvollziehen, was du forderst. Alle Menschen sollen vernünftig sein und ihre Mobilität anpassen, um gewisse Ziele zu erreichen. Aber so funktioniert es nicht.

Ach ja... bevor du die Aerodynamik eines Autos ins Lächerliche ziehst, solltest du dich schlau machen. Das Fahrzeugheck ist mitunter eine der wichtigsten Flächen für den CW-Wert. Genau wie der Wagenboden oder sogar Felgen. Les mal ein paar Artikel, wieviel Anteil am Spritverbrauch die Aero hat.
 
CO2 senken und Arbeitsplätze in der Autoindustrie steht im direkten Zusammenhang.
Wollen wir nun also das CO2 senken und unseren Planten retten oder die Autoindustrie und damit die Arbeitsplätze sichern? ;)
 
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