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pil schrieb:
ekelerregend...

NSU-Prozess: Zschäpes Anwälte planen weitere Anträge
http://www.spiegel.de/panorama/justiz/nsu-prozess-beate-zschaepes-verteidiger-kuendigen-antraege-an-a-899655.html

Was mich noch interessiert - wer bezahlt diese 3 Anwälte? Woher kommen die? Und ist es Zufall dass die Anwälte Stahl , Sturm & Heer heißen? Wieso nicht gleich Leder, Kruppstahl & Hass? :ugly:

Pflichtanwälte - davon abgesehen ist das für die Anwäte die beste Werbung.... hört dich krass an, ist leider so.
 
rancid schrieb:
Chocolate schrieb:
rancid schrieb:
türlich gibts immer 2 seiten. die frage is, wo is die mehrheit. und da kann man sich informieren, gibt genügend seiten im internet, die sich damit befassen. mißbrauch von regelleistungen ist ein kleiner prozentsatz. der großteil der leute würde lieber heute als morgen da raus.

Wann warst du das letzte mal in einer Arbeitsagentur? :grins:

wenn ich die möglichkeit hab, begleite ich leute da hin. ich selbst war zum letzten mal vor ca. 6 jahren betroffen.

Gut, dann solltest du wissen, dass der Großteil der Leute dort nur äußert lieber heute als morgen aus der Grundsicherung zu fallen. Wenn man so Mißbrauch definiert, dann sprechen wir hier nicht über den kleinsten Prozensatz.

Und wenn du die Möglichkeit hast deinen Freund dorthin zu begleiten, dann fragt den Sachbearbeiter ob gegen die Entscheidung ohne formellen Widerspruch eingelegt werden kann, da hinsichtlich davon auszugehen ist, dass das vorgelegte Attest nicht berücksichtigt wurde. Sonst müsste dieser schriftlich eingereicht werden, obwohl weitere Verwaltungsarbeit vermieden werden wollte. Er soll anbieten weitere fachärztliche Atteste zu erbringen die den Sachverhalt belegen - falls dann überhaupt noch erforderlich - und sich bestätigen lassen, dass die Kosten dieser gebührenpflichtigen Atteste übernommen werden. Ich fresse einen Besen, wenn sich an seiner Situation nichts ändert.
 
Chocolate schrieb:
rancid schrieb:
Chocolate schrieb:
rancid schrieb:
türlich gibts immer 2 seiten. die frage is, wo is die mehrheit. und da kann man sich informieren, gibt genügend seiten im internet, die sich damit befassen. mißbrauch von regelleistungen ist ein kleiner prozentsatz. der großteil der leute würde lieber heute als morgen da raus.

Wann warst du das letzte mal in einer Arbeitsagentur? :grins:

wenn ich die möglichkeit hab, begleite ich leute da hin. ich selbst war zum letzten mal vor ca. 6 jahren betroffen.

Gut, dann solltest du wissen, dass der Großteil der Leute dort nur äußert lieber heute als morgen aus der Grundsicherung zu fallen. Wenn man so Mißbrauch definiert, dann sprechen wir hier nicht über den kleinsten Prozensatz.

Und wenn du die Möglichkeit hast deinen Freund dorthin zu begleiten, dann fragt den Sachbearbeiter ob gegen die Entscheidung ohne formellen Widerspruch eingelegt werden kann, da hinsichtlich davon auszugehen ist, dass das vorgelegte Attest nicht berücksichtigt wurde. Sonst müsste dieser schriftlich eingereicht werden, obwohl weitere Verwaltungsarbeit vermieden werden wollte. Er soll anbieten weitere fachärztliche Atteste zu erbringen die den Sachverhalt belegen - falls dann überhaupt noch erforderlich - und sich bestätigen lassen, dass die Kosten dieser gebührenpflichtigen Atteste übernommen werden. Ich fresse einen Besen, wenn sich an seiner Situation nichts ändert.

für tipps bin ich immer dankbar :) werds ma weitergeben. der schlägt sich damit schon ne weile rum, mittlerweile gibts auch nen termin beim schiedsgericht, weil bei der behandlung gepfuscht wurde und er permanent schmerzen hat. das letzte, was vom amt kam, war die aufforderung zum amtsarzt zu gehen. was jetzt daraus wird weiss ich noch nicht.
 
Weasel1988 schrieb:
Also, die damals von der SPD angestoßenen Reformen waren absolut notwendig und haben uns gerettet, dass muss man der Partei einfach anrechnen, denn unter diesem mutigen Schritt leidet sie bis heute (23% bei der Wahl 2009).

So ist es. Das eine ganze Reihe der Mißstände durch die schwarz-gelbe Blockade im Bundesrat geschluckt werden mußten, kriegen anscheinend Einige nicht in den Kopf. Das hatte nichts mit der Inkompetenz der damaligen Minister zu tun, daß war Realpolitik. Ansonsten hätte man die Reform überhaupt nicht durchgekriegt.


Ich fand das Nein zu Libyen vollkommen richtig. Der Westen sollte endlich mal aufhören, zu glauben, sich in gewisse Konflikte einmischen zu müssen, auch wenn diese grausam gegen die Bevölkerung geführt werden. Da pickt man sich einen Krieg wie den in Libyen heraus und plötzlich müssen alle eingreifen. Was ist mit den vielen anderen Kriegen, die derzeit wüten und die niemanden interessieren?

Da bist Du aber in der Minderheit. Die Entscheidung hat dem deutschen Ansehen weltweit enorm geschadet. Es stimmt zwar, daß man sich nicht in jeden Konflikt einmischen kann (s. Syrien), aber bei denen, bei denen man es mit realistischem Aufwand und beschränkten Risiko tun kann, da sollte man es auch tun. Da muß man es auch tun, imho! Ansonsten sollte man sich wie die Schweiz besser in sein Schneckenhaus zurückziehen (außenpolitisch) und so tun, als gehe es einen Alles nichts an. Nicht mein Weg, sorry.

Urgs schrieb:
Keine Ahnung was du geschrieben hast.

Ja, ich weiß.
 
Cale schrieb:
Weasel1988 schrieb:
Also, die damals von der SPD angestoßenen Reformen waren absolut notwendig und haben uns gerettet, dass muss man der Partei einfach anrechnen, denn unter diesem mutigen Schritt leidet sie bis heute (23% bei der Wahl 2009).

So ist es. Das eine ganze Reihe der Mißstände durch die schwarz-gelbe Blockade im Bundesrat geschluckt werden mußten, kriegen anscheinend Einige nicht in den Kopf. Das hatte nichts mit der Inkompetenz der damaligen Minister zu tun, daß war Realpolitik. Ansonsten hätte man die Reform überhaupt nicht durchgekriegt.

Ich hab bei dem Punkt noch vergessen, folgendes anzufügen: An die, die an die Wichtigkeit der Reformen nicht glauben wollen: Ende der 90er/Anfang des Milleniums galt Deutschland als der kranke Mann Europas (das, was heute Frankreich ist). Aus diesem Loch hat uns die damalige Rot-Grüne Regierung herausgeholt.


Cale schrieb:
Weasel1988 schrieb:
Ich fand das Nein zu Libyen vollkommen richtig. Der Westen sollte endlich mal aufhören, zu glauben, sich in gewisse Konflikte einmischen zu müssen, auch wenn diese grausam gegen die Bevölkerung geführt werden. Da pickt man sich einen Krieg wie den in Libyen heraus und plötzlich müssen alle eingreifen. Was ist mit den vielen anderen Kriegen, die derzeit wüten und die niemanden interessieren?

Da bist Du aber in der Minderheit. Die Entscheidung hat dem deutschen Ansehen weltweit enorm geschadet. Es stimmt zwar, daß man sich nicht in jeden Konflikt einmischen kann (s. Syrien), aber bei denen, bei denen man es mit realistischem Aufwand und beschränkten Risiko tun kann, da sollte man es auch tun. Da muß man es auch tun, imho! Ansonsten sollte man sich wie die Schweiz besser in sein Schneckenhaus zurückziehen (außenpolitisch) und so tun, als gehe es einen Alles nichts an. Nicht mein Weg, sorry.




Da sind wir wohl einfach unterschiedlicher Meinungen.
 
Unfassbar..

Selbst bei 50 € wäre es unverständlich warum so was nicht vorher geklärt wird, aber bei einem 508 Millionen Euro Projekt?
Und dann wollte man noch 5 von den Dingern kaufen, für 1,2 Milliarden.
Gott sei dank hat man damit..

Also manchmal..
 
Mich freuts,eine todbringende Waffe weniger. :D
Die Einsicht kostet den Staat auch ordentlich Kohle.Da kann man nur hoffen das was für die Zukunft hängen bleibt.
Derartige Waffensysteme brauchen wir nicht.
 
Das ist bloß ne Überwachungsdrohne...

Naja, und davon ab verstehe ich nicht, was das Schlimme an Kampfdrohnen sein soll. Wir haben Gewehre, Artillerie, Kampfjets, Torpedoboote, Mörser und Splittergranaten...aber Kampfdrohnen sind plötzlich das unsagbar böse?
 
Wolfgang schrieb:
Mich freuts,eine todbringende Waffe weniger. :D
Die Einsicht kostet den Staat auch ordentlich Kohle.Da kann man nur hoffen das was für die Zukunft hängen bleibt.
Derartige Waffensysteme brauchen wir nicht.

Joar... is ja nur unser Geld .....
 
Weasel,ja ist nur ne Überwachungsdrohne aber die Geschichte lehrt uns das es dabei doch nicht bleibt. ;)
Und,Boarder,das beste wäre das Geld gar nicht erst für Waffen rauszuwerfen.Darum bin ich froh das die mal einen Denkzettel bekommen. :)

Just my two cents.
 
Weasel1988 schrieb:
Das ist bloß ne Überwachungsdrohne...

Naja, und davon ab verstehe ich nicht, was das Schlimme an Kampfdrohnen sein soll. Wir haben Gewehre, Artillerie, Kampfjets, Torpedoboote, Mörser und Splittergranaten...aber Kampfdrohnen sind plötzlich das unsagbar böse?

Das Problem an Drohnen ist, dass in 30-40 Jahren jeder zweitklassige Dschihadist welche haben wird, die er als Waffe einsetzen kann. Natürlich nicht global, aber lokal. Da wird man nirgendwo mehr sicher sein. Das ist für uns Europäer sogar noch weitaus beunruhigender als für die Amis...
 
Mondknallschlumpf schrieb:
Weasel1988 schrieb:
Das ist bloß ne Überwachungsdrohne...

Naja, und davon ab verstehe ich nicht, was das Schlimme an Kampfdrohnen sein soll. Wir haben Gewehre, Artillerie, Kampfjets, Torpedoboote, Mörser und Splittergranaten...aber Kampfdrohnen sind plötzlich das unsagbar böse?

Das Problem an Drohnen ist, dass in 30-40 Jahren jeder zweitklassige Dschihadist welche haben wird, die er als Waffe einsetzen kann. Natürlich nicht global, aber lokal. Da wird man nirgendwo mehr sicher sein. Das ist für uns Europäer sogar noch weitaus beunruhigender als für die Amis...

Glaube ich ehrlich gesagt nicht, weil die Ausgangsmaterialien für "Billig-Drohnen" die man "lokal" einsetzen kann, heute alle schon billig zu haben sind, aber einfach den Guerillia-Kämpfern keine Vorteile bieten. Sonst würden die das schon jetzt nutzen.

Und an High-Tech kommen die sowieso nicht in Eigenregie, da fehlen Know-How und Ausgangsbestandteile zum Bau.
 
Eine Drohne zu benutzen widerspricht eigentlich auch ziemlich der Logik der asymmetrischen Kriegsführung. Also aus Sicht des Terroristen (o.Ä.). Drohnen sind leichte Ziele für die Gegner, kommt doch auch keiner von den Taliban auf die Idee mit nem alten Russenpanzer Kabul anzugreifen.
 
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