Im PS-Blog gibt es nun auch einen Eintrag zum Thema:
Vestibularis-Training
Hand aufs Herz, nicht jeder Mensch ist so robust gebaut, wie der eine oder andere Fels in der Brandung. Manch einer verträgt die Fahrt im Auto nicht, andere finden ihre Schwachstelle beim Fliegen oder bei der Reise auf unruhigem Wasser. Und wer sich schon mal in die eine oder andere virtuelle Realität getraut hat, wird dort vielleicht auch mit leichte Schwindelgefühlen zu kämpfen gehabt haben.
Aber wie entstehen eigentlich diese Bewegungskrankheiten (Kinetosen)? Eine Hypothese ist die “Missmatch-Theorie”: Durch ein “Missmatch” der verschiedenen Sinnesorgane (Macula-Organe, Gelenkrezeptoren, Muskelspindeln) entsteht eine Diskrepanz zwischen erwarteter und tatsächlicher Sinnesreizung. Jede Bewegung führt zur einer Reizung der visuellen, vestibulären und somatosensorischen Sinnesorgane. Dieses Muster an Meldungen wird mit einem durch frühere Bewegungserfahrungen erlernten Erwartungsmuster “verglichen”. Stimmt dieses Muster mit dem Erwartungsmuster überein, wird die Bewegung als raumkonstant wahrgenommen. Stimmt die eingehende Meldung nicht mit dem Erwartungsmuster überein, ensteht Schwindel, durch dessen Summation schließlich Bewegungskrankheit.
Nun gibt es zwar Übungen, mit denen man sich auf verschiedene dieser Dinge vorbereiten kann, doch wie gut sich diese auf PS VR umlegen lassen, muss erst noch erprobt werden. Die beste Übung besteht jedoch in der Nutzung von PS VR selbst. Ähnlich wie bei Seekrankheit stellt sich nach und nach ein Gewöhnungseffekt ein und ihr entwickelt eure “PS VR-Beine”. Hier gilt die Devise: Spielen mit Maß und Ziel!
Wer sich jedoch noch selbst im großen weiten Netz schlau machen möchte, einfach nach Vestibularis-Training googeln!![]()
). Dabei stellte sich dann auch ein gewisses Schwindelgefühl ein. Allerdings noch keine Übelkeit.
