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PS4 Playstation PSVR

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Im PS-Blog gibt es nun auch einen Eintrag zum Thema:

Vestibularis-Training
Hand aufs Herz, nicht jeder Mensch ist so robust gebaut, wie der eine oder andere Fels in der Brandung. Manch einer verträgt die Fahrt im Auto nicht, andere finden ihre Schwachstelle beim Fliegen oder bei der Reise auf unruhigem Wasser. Und wer sich schon mal in die eine oder andere virtuelle Realität getraut hat, wird dort vielleicht auch mit leichte Schwindelgefühlen zu kämpfen gehabt haben.

Aber wie entstehen eigentlich diese Bewegungskrankheiten (Kinetosen)? Eine Hypothese ist die “Missmatch-Theorie”: Durch ein “Missmatch” der verschiedenen Sinnesorgane (Macula-Organe, Gelenkrezeptoren, Muskelspindeln) entsteht eine Diskrepanz zwischen erwarteter und tatsächlicher Sinnesreizung. Jede Bewegung führt zur einer Reizung der visuellen, vestibulären und somatosensorischen Sinnesorgane. Dieses Muster an Meldungen wird mit einem durch frühere Bewegungserfahrungen erlernten Erwartungsmuster “verglichen”. Stimmt dieses Muster mit dem Erwartungsmuster überein, wird die Bewegung als raumkonstant wahrgenommen. Stimmt die eingehende Meldung nicht mit dem Erwartungsmuster überein, ensteht Schwindel, durch dessen Summation schließlich Bewegungskrankheit.

Nun gibt es zwar Übungen, mit denen man sich auf verschiedene dieser Dinge vorbereiten kann, doch wie gut sich diese auf PS VR umlegen lassen, muss erst noch erprobt werden. Die beste Übung besteht jedoch in der Nutzung von PS VR selbst. Ähnlich wie bei Seekrankheit stellt sich nach und nach ein Gewöhnungseffekt ein und ihr entwickelt eure “PS VR-Beine”. Hier gilt die Devise: Spielen mit Maß und Ziel!

Wer sich jedoch noch selbst im großen weiten Netz schlau machen möchte, einfach nach Vestibularis-Training googeln!
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Ich glaube die meisten Leute können sich das abtrainieren. Einfach abbrechen, wenns unangenehm wird und später erneut versuchen.
Ich hab mit dem Durovis Dive und einem Nexus 5 so einige Demos getestet inkl. der Achterbahn (stehend :ugly:). Dabei stellte sich dann auch ein gewisses Schwindelgefühl ein. Allerdings noch keine Übelkeit.
Bin gespannt, wie ich auf die DC VR Demo reagieren werde. Was die technischen Daten angeht (Auflösung/Gitter/Trackingfrequenz/Lag/Bildrate) sollten da schon Welten dazwischen liegen.
Mit Glück wird der Helm heute zugestellt.

Das kommt dann zwangsweise von ganz allein. :kotz:
 
@Roy Ernest Faulskemper

Wobei "abbrechen" auch leichter gesagt, als getan ist.

Bei mir kam das gestern von einer Sekunde auf die Nächste und war nicht mehr aufzuhalten.

Witzig auch, dass man das Gefühl hat wie ein Reh zu gucken, wenn man die Brille abnimmt. Als würden die Augen falsch stehen. :D

Ach, wird schon hoffentlich. :) Und wenn nicht, bleibt trotzdem für mich die Erkenntnis, dass es geil wäre. Was es natürlich nur noch schlimmer macht.
 
Ich finde man sollte das mit der Übelkeit nicht überbewerten.

Bei meinen ersten FPV Flügen mit meinem Quad, war mir zwar nicht übel, aber ich merkte deutlich wie mein Körper dagegen ankämpft. Ich hatte richtig weiche Knie und auch mein Herz fing zu rasen an.
Da wars gut das nach 5 min halt der Akku leer war und ich ne Pause einlegen musste.

Mittlerweile kann ich ewig fliegen und merke absolut gar nichts. Nichtmal mit dem Gleichgewicht hab ich Probleme, wo ich anfangs teilweise fast umgeflogen bin bei manchen Manövern, was etwas länger gebraucht hat.

Der Körper gewöhnt sich relativ schnell daran wenn mans häufiger macht. Man sollte halt nicht sofort Stunden lang spielen, sondern wirklich nur kurze Sessions einlegen.
 
Kann man eigentlich generell davon ausgehen das Leuten denen beim Lesen im Auto schnell übel wird auf alle Fälle die Finger vom VR lassen sollten?

Beim lesen im Auto wird es mir schlecht,bei VR nicht nehr. Nach paar Session ging es von alleine weg. Man muss es nur schrittweise benutzen dann geht das, aber nicht gleich am Anfang übertreiben. Mal mit 5-10 min Anfangen und dann steigern.
 
Daher habe ich letztens auch das Eisenbahn-Beispiel gebracht. Den ersten Eisenbahnreisenden (bzw. einigen von ihnen) wurde schlecht, weil diese Geschwindigkeit für sie neu war. Vorher waren sie gemütlich auf dem Pferd unterwegs und nun rasten sie in einem Stahlkasten durchs Land. Darauf musste sich der Körper erst mal einstellen.

Wird bei VR nicht anders sein. Das ist schlichtweg ungewohnt. Wenn die Technik stimmt, Übelkeit kann ja auch von "außen", durch falsch eingestellte oder schlecht umgesetzte VR ausgelöst werden (sobald die fps in den Keller gehen wird es beispielsweise sehr unangenehm), kann man sich bestimmt langsam daran gewöhnen.
 
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