So, nachdem ich wie gesagt gestern Abend leider echt nicht mehr in der Lage war, noch was zu schreiben, jetzt dann ein paar ausführlichere Zeilen.
Beim Auspacken von PSVR wird einem nochmals bewusst, wieviel Kabel da eigentlich dabei sind. Wer das dauerhaft angeschlossen haben möchte, sollte das alles gut verstauen/verstecken können. Sonst könnte es die "Wohnzimmer-Ästhetik" stören. Die Prozessor Unit ist dafür kleiner als angenommen! Wichtig für Leute wie @m1ke82 : das doppelte Kabel direkt zur Brille ist wirklich lang genug und lässt sich so legen, dass es auch nicht im Weg ist.
Das Anschliessen ist so gut wie selbsterklärend, alle Kabel sind nummeriert. Auspacken und Anschliessen hat bei mir etwas länger als 30 Minuten gedauert.
Das Headset selbst sitzt bombenfest auf dem Kopf. Beim erstmaligen Anlegen hab ich echt gedacht, dass das auf Dauer drücken muss, war verwundert, da gerade bei PSVR immer vom hohen Tragefkomfort gesprochen wurde. Und den hat es dann auch. Es sitzt fest, aber man merkt bereits nach kurzer Zeit nicht mehr, dass man etwas "Strammes" auf dem Kopf hat. Den Abstand Kopf zu Brille kann man leicht justieren. Ich hatte es zuerst ganz press am Gesicht, bin dann aber etwas nach hinten gewandert.
Einschalten.
Zuerst "flimmert" alles etwas, kommt einem ungewohnt vor. Die Displayqualität selbst würde ich mal als "gut" bezeichnen. Man sieht im Dashboard das Fliegengitter am stärksten, bei Spielen nimmt man (ich) es dann fast garnicht mehr wahr.
Ach ja... irgendjemand meinte gestern, Sony wäre dilletantisch, weil 2 Tage vor Launch immernoch nicht alle Spiele und Demos im Store sind. Sony kann sich noch steigern... wenn man die Demo-Disc einlegt, installiert die nicht direkt brav, es ist eine 394kb (!)-Datei. Okay, startet man die Disc, dann installiert sie dann doch. Trotzdem werden zusätzlich ~6GB Patch geladen. Was, weiss ich nicht. Ich konnte mehrere Demos direkt loszocken.
Erste Demo: DriveClub VR
In der Demo steht man erstmal vor seinem Auto, kann drumherum "gehen" und das Auto aus mehreren Perspektiven betrachten. Man kann auch einsteigen, sowohl Fahrer-, als auch Beifahrerseite. Da fällt einem zum ersten Mal die Kinnlade runter! MAN SITZT IN SEINEM AUTO! Das Cockpit ist zum Greifen nah, das Lenkrad scheint wirklich vor einem zu stehen. Saugeil!
Zur Auswahl stehen in der Demo 3 Autos, eine Strecke.
Was soll ich sagen? Ich war von DC VR leicht enttäuscht, was die Optik angeht. Eigentlich ist die Optik gut, aber die Strecke wird im Verlauf nach vorne immer unschärfer. Das hat wohl mit dem Sweet Spot zu tun. Bei einem Rennspiel, wo man den Streckenverlauf einsehen muss, ist das aber trotzdem irgendwie suboptimal. Man gewöhnt sich wohl dran, aber im ersten Moment störte es mich.
Okay, das war aber nicht mein grösstes Problem mit DriveClub VR. Bereits nach der ersten Runde habe ich gemerkt, dass mir übel wurde. Dieses Gefühl steigerte sich nicht grossartig, aber es wurde auch nicht besser.
Nächste Demo: RIGS
Die Demo startet in einer riesigen Halle, in der die haushohen Mechs stehen. Es ist einfach nur genial! Man schaut sich in der Halle um, hat das Gefühl, wirklich in dieser Halle zu stehen. Die RIGS sehen unheimlich plastisch aus. Und wenn man dann drinsitzt hat man das Gefühl, wirklich in einem riesigen Mech zu sitzen! Optisch fand ich RIGS sehr ansprechend, die Steuerung geht bereits nach wenigen Sekunden in Fleisch und Blut über, läuft sehr smooth. Das Zielen über das Blickfeld funktioniert erstaunlich intuitiv und gut. Bin da jetzt froh, dass ich es blind direkt geholt habe.
Bei RIGS kann ich nicht sagen, ob ich unter Motion Sickness leiden würde. Es war ja bereits zu spät.
Aber es wurde nicht schlimmer.
Nächste Demo: Battlezone
Das Spiel wurde ja oft wegen seiner Optik kritisiert. Die minimalistische Optik passt aber IMO zum Spiel! Man sitzt in seinem Panzer, gefahren wird über den linken Stick, Geschützarm wird über den rechten Stick bewegt. Zusätzlich über das eigene Blickfeld.
Auch hier ist die Steuerung IMO sehr smooth und intuitiv, man spielt einfach drauf los und hat das Gefühl, noch nie etwas Anderes gespielt zu haben.
Und hier geht gut die Post ab. Man startet mit anderen Panzern als Gegner. Danach kommen Geschütztürme auf der Map. Und dann... kommen die Drohnen in der Luft! Man ist sich permanent am umsehen, von wo geschossen wird. Ich empfand das ziemlich geil als Erfahrung. Nix, was ich jetzt jeden Abend 3 Stunden am Stück spielen würde, aber die VR-Erfahrung spiegelt es ziemlich gut wieder.
Auch hier kann ich nicht sagen, ob der Titel MS verursachen würde, ich glaube es aber nicht.
Es war in der Tat DriveClub VR, welches mir den Magen umgedreht hat. Das Spiel, welches eigentlich am wenigsten räumliche Bewegung im Gameplay hat.
Danach konnte ich nicht mehr weiterspielen. Ging einfach nicht mehr, obwohl ich auch Pausen gemacht habe.
Ich hab keine Ahnung, ob ich generell darunter leiden werde. Ich hatte gestern einen extrem anstrengenden Tag von 12 Stunden, bin dann noch wie ein Bekloppter zu meinem Händler gefahren, habe den ganzen Tag NICHTS gegessen und ausser 3 Tassen Kaffee auch nichts getrunken. Ich hab dann einen grossen Teller Bratkartoffeln mit Bratwurst gegessen und vor dem Spielen einen grossen Schluck eiskalte Cola getrunken. Und Kopfschmerzen hatte ich auch. Es waren also nicht die besten Voraussetzungen für die erste Berührung mit VR, aber ja, Motion Sickness war vorhanden. Kann ich nicht anders sagen. Und ich leide da normalerweise nie drunter.
Optisch sind die von mir getesteten Spiele gut, man darf aber nicht verschweigen, dass ein enormer Unterschied zum TV-Bild besteht! Hochglanzoptik sollte man nicht erwarten! Ich gehöre aber zu der Fraktion die auch sagt, dass das beim Spielen in den Hintergrund rückt und kaum noch wahrgenommen wird. Aber ja, es könnte für einige Spiele negativ sein.
Ich hoffe, ich konnte ein paar Eindrücke rüberbringen. Wenn Fragen da sein sollten, immer her damit.
Mein nächster Abend wird dann hoffentlich zeigen, wie es weiter geht. Ich werde dann nicht mit DC VR beginnen, um zu testen, ob es nur dieses eine Spiel ist, oder generell. Ich hoffe es sehr.
Beim Auspacken von PSVR wird einem nochmals bewusst, wieviel Kabel da eigentlich dabei sind. Wer das dauerhaft angeschlossen haben möchte, sollte das alles gut verstauen/verstecken können. Sonst könnte es die "Wohnzimmer-Ästhetik" stören. Die Prozessor Unit ist dafür kleiner als angenommen! Wichtig für Leute wie @m1ke82 : das doppelte Kabel direkt zur Brille ist wirklich lang genug und lässt sich so legen, dass es auch nicht im Weg ist.
Das Anschliessen ist so gut wie selbsterklärend, alle Kabel sind nummeriert. Auspacken und Anschliessen hat bei mir etwas länger als 30 Minuten gedauert.
Das Headset selbst sitzt bombenfest auf dem Kopf. Beim erstmaligen Anlegen hab ich echt gedacht, dass das auf Dauer drücken muss, war verwundert, da gerade bei PSVR immer vom hohen Tragefkomfort gesprochen wurde. Und den hat es dann auch. Es sitzt fest, aber man merkt bereits nach kurzer Zeit nicht mehr, dass man etwas "Strammes" auf dem Kopf hat. Den Abstand Kopf zu Brille kann man leicht justieren. Ich hatte es zuerst ganz press am Gesicht, bin dann aber etwas nach hinten gewandert.
Einschalten.
Zuerst "flimmert" alles etwas, kommt einem ungewohnt vor. Die Displayqualität selbst würde ich mal als "gut" bezeichnen. Man sieht im Dashboard das Fliegengitter am stärksten, bei Spielen nimmt man (ich) es dann fast garnicht mehr wahr.
Ach ja... irgendjemand meinte gestern, Sony wäre dilletantisch, weil 2 Tage vor Launch immernoch nicht alle Spiele und Demos im Store sind. Sony kann sich noch steigern... wenn man die Demo-Disc einlegt, installiert die nicht direkt brav, es ist eine 394kb (!)-Datei. Okay, startet man die Disc, dann installiert sie dann doch. Trotzdem werden zusätzlich ~6GB Patch geladen. Was, weiss ich nicht. Ich konnte mehrere Demos direkt loszocken.

Erste Demo: DriveClub VR
In der Demo steht man erstmal vor seinem Auto, kann drumherum "gehen" und das Auto aus mehreren Perspektiven betrachten. Man kann auch einsteigen, sowohl Fahrer-, als auch Beifahrerseite. Da fällt einem zum ersten Mal die Kinnlade runter! MAN SITZT IN SEINEM AUTO! Das Cockpit ist zum Greifen nah, das Lenkrad scheint wirklich vor einem zu stehen. Saugeil!
Zur Auswahl stehen in der Demo 3 Autos, eine Strecke.
Was soll ich sagen? Ich war von DC VR leicht enttäuscht, was die Optik angeht. Eigentlich ist die Optik gut, aber die Strecke wird im Verlauf nach vorne immer unschärfer. Das hat wohl mit dem Sweet Spot zu tun. Bei einem Rennspiel, wo man den Streckenverlauf einsehen muss, ist das aber trotzdem irgendwie suboptimal. Man gewöhnt sich wohl dran, aber im ersten Moment störte es mich.
Okay, das war aber nicht mein grösstes Problem mit DriveClub VR. Bereits nach der ersten Runde habe ich gemerkt, dass mir übel wurde. Dieses Gefühl steigerte sich nicht grossartig, aber es wurde auch nicht besser.
Nächste Demo: RIGS
Die Demo startet in einer riesigen Halle, in der die haushohen Mechs stehen. Es ist einfach nur genial! Man schaut sich in der Halle um, hat das Gefühl, wirklich in dieser Halle zu stehen. Die RIGS sehen unheimlich plastisch aus. Und wenn man dann drinsitzt hat man das Gefühl, wirklich in einem riesigen Mech zu sitzen! Optisch fand ich RIGS sehr ansprechend, die Steuerung geht bereits nach wenigen Sekunden in Fleisch und Blut über, läuft sehr smooth. Das Zielen über das Blickfeld funktioniert erstaunlich intuitiv und gut. Bin da jetzt froh, dass ich es blind direkt geholt habe.
Bei RIGS kann ich nicht sagen, ob ich unter Motion Sickness leiden würde. Es war ja bereits zu spät.
Aber es wurde nicht schlimmer.Nächste Demo: Battlezone
Das Spiel wurde ja oft wegen seiner Optik kritisiert. Die minimalistische Optik passt aber IMO zum Spiel! Man sitzt in seinem Panzer, gefahren wird über den linken Stick, Geschützarm wird über den rechten Stick bewegt. Zusätzlich über das eigene Blickfeld.
Auch hier ist die Steuerung IMO sehr smooth und intuitiv, man spielt einfach drauf los und hat das Gefühl, noch nie etwas Anderes gespielt zu haben.
Und hier geht gut die Post ab. Man startet mit anderen Panzern als Gegner. Danach kommen Geschütztürme auf der Map. Und dann... kommen die Drohnen in der Luft! Man ist sich permanent am umsehen, von wo geschossen wird. Ich empfand das ziemlich geil als Erfahrung. Nix, was ich jetzt jeden Abend 3 Stunden am Stück spielen würde, aber die VR-Erfahrung spiegelt es ziemlich gut wieder.
Auch hier kann ich nicht sagen, ob der Titel MS verursachen würde, ich glaube es aber nicht.
Es war in der Tat DriveClub VR, welches mir den Magen umgedreht hat. Das Spiel, welches eigentlich am wenigsten räumliche Bewegung im Gameplay hat.
Danach konnte ich nicht mehr weiterspielen. Ging einfach nicht mehr, obwohl ich auch Pausen gemacht habe.
Ich hab keine Ahnung, ob ich generell darunter leiden werde. Ich hatte gestern einen extrem anstrengenden Tag von 12 Stunden, bin dann noch wie ein Bekloppter zu meinem Händler gefahren, habe den ganzen Tag NICHTS gegessen und ausser 3 Tassen Kaffee auch nichts getrunken. Ich hab dann einen grossen Teller Bratkartoffeln mit Bratwurst gegessen und vor dem Spielen einen grossen Schluck eiskalte Cola getrunken. Und Kopfschmerzen hatte ich auch. Es waren also nicht die besten Voraussetzungen für die erste Berührung mit VR, aber ja, Motion Sickness war vorhanden. Kann ich nicht anders sagen. Und ich leide da normalerweise nie drunter.
Optisch sind die von mir getesteten Spiele gut, man darf aber nicht verschweigen, dass ein enormer Unterschied zum TV-Bild besteht! Hochglanzoptik sollte man nicht erwarten! Ich gehöre aber zu der Fraktion die auch sagt, dass das beim Spielen in den Hintergrund rückt und kaum noch wahrgenommen wird. Aber ja, es könnte für einige Spiele negativ sein.
Ich hoffe, ich konnte ein paar Eindrücke rüberbringen. Wenn Fragen da sein sollten, immer her damit.
Mein nächster Abend wird dann hoffentlich zeigen, wie es weiter geht. Ich werde dann nicht mit DC VR beginnen, um zu testen, ob es nur dieses eine Spiel ist, oder generell. Ich hoffe es sehr.
