Bericht: Dev Kits verschickt & Details zur Hardware
Derzeit verschickt Sony offensichtlich neue Entwickler-Kits der PlayStation 4 (Codename Orbis) an die Studios. Wie Vg247 unter Berufung auf anonyme Quellen meldet, sind vier Dev Kit-Versionen geplant, wobei derzeit die zweite Generation, ein „modifizierter PC“ an die Entwickler versendet wird. Im Januar werde eine dritte Version folgen, die bereits nah an die finalen Spezifikationen des Seriengeräts heranreichen soll, bis die endgültige Fassung im „nächsten Sommer“ folgen soll, so der Bericht. Das würde für eine Veröffentlichung der PlayStation 4 im Weihnachtsgeschäft und eine große Enthüllung auf der E3 2013 sprechen.
In dieser Woche hat Sony US-Entwickler dem Bericht nach zu einem „geschlossenen Meeting“ eingeladen, in den kommenden Wochen soll ein weiteres folgen. Die Treffen will der japanische Konzern offensichtlich nutzen, um den Studios zu verdeutlichen, wozu die neue Konsole in der Lage ist und welche Hardware darin verbaut wurde. Laut den Quellen arbeitet Orbis, die Bezeichnung PlayStation 4 wird bislang von Sony gar nicht genutzt, mit einer „abgeleiteten“ APU (Accelerated Processing Unit; Kombination aus CPU und GPU) aus AMDs A10-Serie.
Ziel der verbauten Technik, die offensichtlich nicht in Japan gefertigt wird, sei es, Spiele in Full HD (1080p), 3D-Wiedergabe und 60 Frames „problemlos“ auf den Bildschirm zu bringen. Das solle das System zukunftssicher machen. Die Dev Kits arbeiten „entweder mit 8GB oder 16GB RAM. Abhängig davon, was man möchte“. Neben dem Blu-ray-Laufwerk setze Sony auf eine mindestens 256GB große Festplatte, heißt es. Unklar sei jedoch, ob final eine Standard-HDD oder gar eine SSD-Platte (Solid State Drive)verbaut werde. In Sachen Konnektivität baue der Konzern auf WiFi, Ethernet und HDMI.
Startschwierigkeiten, wie Sony sie bei der PlayStation 3 wegen des hohen Preises aufgrund der teuren Fertigungskosten hatte, sollen der Vergangenheit angehören. Laut der Quelle wollen die Japaner mit Orbis eine Konsole auf der Markt bringen, die „sehr erschwinglich“, aber auch „keineswegs schlecht“ sei.
Neben der Technik sei auch das Interface Ziel der Verbesserungsbemühungen. Beispielsweise sollen Nutzer dank des PS-Buttons künftig den vollen Umfang der Benutzerführung erleben dürfen, selbst dann, wenn sie sich mitten in einem Spiel befinden. So sei beispielsweise der Erwerb von Zusatzinhalten möglich, ohne ein Spiel verlassen zu müssen, wie es aktuell bei der PS3 der Fall ist. „Sie wollen das so geschmeidig wie möglich gestalten“, so die Quelle. Sie erwähnt außerdem System- und Produkt-Updates im Hintergrund und einen dauerhaften Standby-Modus. Dieser erlaube Downloads, ohne die Konsole komplett einzuschalten.
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