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MULTI Persona 5: Royal

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Hard ist wahrscheinlich nicht so assi ständig 1Hit zu sein? Ich muss wohl runter gehen sonst verschwende ich zu viel Zeit in den Dungeons. Hab jetzt durch den Mist im ganzen Spiel wahrscheinlich ne Stunde verschenkt.
 
Vor allem ist es auf normal auch gar nicht so einfach wie ich zuerst dachte. Schon 3x verreckt in den knapp 12 Stunden. :O_o:

Den allerersten Bosskampf musste ich einmal wiederholen, dann nach dem Boss in der Chapel kurz die Orientierung verloren und in nen Gegner gerannt, der meine geschwächte Truppe dann nass gemacht hat und gestern oben im Turm auf einen ähnlichen Gegner gestoßen wie der Chapel Knilch. Den hatte ich fast down nach einer Angriffsphase, er greift Joker an, erwischt ne Schwachstelle, greift nochmal an, Joker tot. Also da will ich echt nicht wissen was auf höheren SGs abläuft. :lol:

Zudem möchte man doch nicht seine ganze Zeit in den Dungeons verbringen. Wenn man ganze Zeit nur aufleveln muss wie verrückt, kommt man doch gar nicht mehr zu den ganzen Beschäftigungen mit Freunden etc..
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich kapier eh nicht, wie sich Leute immer sofort an die höchsten Schwierigkeitsgrade machen und dann von ihren epischen Schlachten berichten. In 99% der Games, egal welches Genre, ist es nur Zahlenschrauberei. Wer hat wie viel Health, wer macht wie viel Schaden. Auf den höchsten Stufen sind die Zahlen halt so verteilt, dass der Avatar eine Ameise unter Göttern ist. Ich hab lieber eine faire Mischung aus Forderung und Powerfantasie.
 
Ich kapier eh nicht, wie sich Leute immer sofort an die höchsten Schwierigkeitsgrade machen und dann von ihren epischen Schlachten berichten. In 99% der Games, egal welches Genre, ist es nur Zahlenschrauberei. Wer hat wie viel Health, wer macht wie viel Schaden. Auf den höchsten Stufen sind die Zahlen halt so verteilt, dass der Avatar eine Ameise unter Göttern ist. Ich hab lieber eine faire Mischung aus Forderung und Powerfantasie.

Also bei Games wie Bayonetta usw. habe ich das gerne. Da bilde ich mir ein, das ich denn mit Skill weiterkomme und da passt das für mich.
Bei einen Großteil anderer Spiele sehe ich das auch, das es eher künstliche Zahlenschieberei ist als ernsthafter Schwierigkeitsgrad.
 
Naja, es bringt schon Tiefe in die Gefechte. Auf Easy kann man sich größtenteils mit Standardangriffen durchboxen, auf Normal muss man sehr viel wert auf die Weaknesses legen, auf Hard dann auch mehr mit Buffs/Debuffs und Items arbeiten. So grob gesagt.
 
Naja, es bringt schon Tiefe in die Gefechte. Auf Easy kann man sich größtenteils mit Standardangriffen durchboxen, auf Normal muss man sehr viel wert auf die Weaknesses legen, auf Hard dann auch mehr mit Buffs/Debuffs und Items arbeiten. So grob gesagt.

Trifft es ganz gut. Und es gibt (für mich) nichts schlimmeres/langweiligeres, als sich durch ein zu leichtes JRPG zu klicken.

In den meisten Fällen ist das ja auch nur zu Beginn etwas fordernder. Sobald man mehr Möglichkeiten/Items/Personae hat, sinkt der SG dann wieder ganz automatisch.


edit: höher als Hard würde ich aber auch nicht gehen wollen :D
 
Der erste Persona Moment ist ja mal fucking epic. Ich liebe die östlichen Spiele deswegen so hart :D


@eape
Wenn man selbst so langweilig spielen möchte, das man nur Standardangriffe benutzt, dann kann man das machen. Ich würde das selbst auf Easy nicht so spielen... Ist halt immer das, was man selbst daraus macht.
 
Ein guter Schwierigkeitsgrad sollte es nötig machen, sich mit allen Gameplaymechaniken zu beschäftigen und sie gekonnt einzusetzen. Meist ist das Medium oder normal. Alles darüber hinaus verzeiht entweder keine Fehler oder lässt Gegner mit 1:0 starten.

Auf Hard kommt halt management dazu. Ich Spiel Persona ja nicht seit gestern.

Dieses Spiel um Weakness wird genau dann interesannt wenn der Gegner dich damit auch zuscheißt.

Wenn man ständig JRPGs zockt die gnadenlos zu einfach sind dann macht es halt Spaß wenn man wirklich komplett gefördert wird und das element des Zeitmanagments wird dadurch auch nochmal gepusht. Wenn ich alles schaffen will muss ich so offektiv wie möglich durch die Dungeons kommen und wenn ich zu schlecht bin muss ich ein, zwei oder drei Tage mehr investieren.

Das macht schon nen gewissen Reiz im Spiel aus.
 
@Reaver
Du hast aber auf Easy nicht den Raum für Taktik wie auf Hard, weil die Gegner sehr viel weniger aushalten und du sehr viel mehr einstecken kannst. Wenn du einen Gegner mit Agi killst, wirst du wohl kaum vorher seine Resistenzen aushebeln, deinen Angriff buffen und deine Party overhealen. Und wenn doch, verstehe ich nicht, wieso man sich nicht gleich der Herausforderung stellt, sondern künstlich strategisch spielt, um die Illusion des Anspruchs aufrechtzuerhalten.


Ich finde das Spiel aus Gamedesign-Sicht ziemlich interessant. Es schießt komplett an bestehenden Trends vorbei. Moderne Titeln reizen mit Zielen, mit Checklisten mit den magischen 100%. Persona tut das gar nicht. Du musst dich entscheiden, ob du deine Zeit in soziale Kontakte, in deine Kompetenzen oder deine Kampftauglichkeit steckst. Und du wirst Inhalte verpassen. Das erzeugt ein ganz anderes und freieres Spielgefühl.

Dazu kommen die Aspekte des Dungeoncrawlings. Es tut weh, einen Tag dafür zu opfern SP-Refills zu craften oder einen Dungeon zu verlassen ehe man das Ende gesehen hat, aber dieses Zeit- und Ressourcenmanagement ist ein toller, ungewöhnlicher Anspruch. Noch dazu ist alles clever miteinander verknüpft. Die Sim-Elemente haben alle Einfluss auf die Kampffertigkeiten. Und auch hier macht der Fortschritt Spaß, aber es macht auch Spaß Kompromisse zwischen sozialen (Story-)Aktivitäten und mehr Optionen im Kampfsystem zu finden. Will ich weiter meine Waifu daten oder bringen mir vielleicht die Boni des Alten-Sack-Confidants mehr? Und am Ende verbergen sich dann auch immer wieder interessante Geschichten hinter den nicht so offensichtlichen Entscheidungen.

Das alles macht für mich Persona aus und ich kann jedem empfehlen, den Perfektionismus, den uns modernes Spieldesign gelehrt hat, abzulegen. Spielt zumindest auf Normal, auch wenn ihr so vielleicht einen Tag im Dungeon mehr verbringt, trefft eure Entscheidungen, denn einen 'Perfect Run' gibt es bei Persona (normalerweise) sowieso nicht, und habt einfach Spaß an dieser anspruchsvollen Kombination aus der Story und ihren Charakteren, dem Management der Beziehungen und dem Management des Dungeoncrawlings und der Party. So eine von starken Wechselnwirkungen lebende Mischung hat man sonst nirgends und es ist schade, sich diesen Kern des Spiels kaputtzumachen, indem man Elemente wie den Kampf herunterschraubt oder versucht mit Guides das Maximum aus der freien Zeit herauszuholen.
 
Also ich finde es auf normal angenehm fordernd bisher, käme mir nicht in den Sinn runter zu stellen. Selbst da gibt es Momente wo man mit Buffs/Debuffs arbeiten muss. Guide würde ich niemals in Erwägung ziehen, ich will das so zocken wie es mir gerade passt und vor allem meine eigenen Entscheidungen treffen.
 
Spiele es auf normal. Das ist ein schöner Mix aus Gameplay und Story. Persona hat jetzt traditional nicht so die komplexen Combat Systeme, dass ich die unbedingt auf hohem SG ausreizen müsste. Auf hohem SG spiele ich eigentlich nur Action Titel á la DMC/Bayo, waschechte Strategiespiele und sonstige Spiele mit komplexerem Taktik Gameplay. Da gehört Persona eher nicht dazu.
 
Bin trotzdem mal gespannt ob ich es hier schaffe alles zu maxen im ersten Durchgang.
Das ist echt nicht so einfach wenn man nicht versucht die Zeit gut einzuteilen.

Evtl gehts auch nicht werd ich sehen.
 
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