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VOTE *omg* Was passiert nun mit VW?

Was wird geschehen?


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Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Ich bin mir nicht sicher, ob die Geringfügigkeit des Aufwands da einen Unterschied beim Strafmass machen sollte? Moralisch vielleicht, aber betrogen ist betrogen.

Ich kann mich da nur wiederholen, es scheint immernoch, als ob zumindest der überwiegende Teil der anderen Hersteller den Mehraufwand in der Entwicklung auf sich genommen hat.
rechtlich möglicherweise nicht, da hast du recht. aber es zeigt ja, dass es wahrscheinlich nichtmal das bestreben gab, eine alternative zu suchen. wenn die jetzt extrem schwierig zu finden oder sehr teuer gewesen wäre und man hätte es durchgezogen, okay. aber nichtmal suchen? das zeugt doch schon irgendwo von - mir fällt kein passenderes wort dafür ein - "niederen beweggründen".

jedenfalls ärgert mich das!
 
Ist halt die Frage wer davon alles wußte. Wenn es damals eben von irgendwem die Entscheidung gab man müsse nun schummeln um die Grenzwerte einzuhalten, dann weiß nicht unbedingt die komplette FuE Abteilung Bescheid und kann nach "legalen" Lösungen suchen.

Und wenn man halt mal mit dem Tricksen anfängt, dann kann man da ja auch nicht unbedingt einfach so wieder raus.
 
Na ja, wenn man 2007 mit dem Tricksen anfängt und es bis Modelljahr 2016 durchzieht... da hätte es zwischendurch schon "Notausgänge" gegeben.

Das wird ihnen auch in den USA besonders weh tun. Die werden VW den Vorsatz in vielerlei Hinsicht nachsagen.
 
Die Deutsche Umwelthilfe und das TV-Magazin "Monitor" haben erhöhte Abgaswerte bei einem Opel Zafira gemessen. Doch dem Verkehrsministerium, das sich in der VW-Affäre als Aufklärer gibt, reicht ein Dementi der GM-Tochter.
http://www.spiegel.de/auto/aktuell/...onkreten-manipulations-vorwurf-a-1066098.html

Zunächst wurde der Wagen auf dem Prüfstand konditioniert. Dafür muss er ein exakt festgelegtes Fahrprofil abfahren. Nach einer vorgeschriebenen Ruhephase von sechs Stunden folgte der Prüfzyklus, der eine 20 minütige Fahrt in der Stadt und über Land simuliert. Entsprechend vorkonditioniert hielt der Zafira die Vorgaben des NEFZ-Zyklus problemlos ein.

Keine plausible Erklärung von Opel

Anschließend wurde der Wagen auf der Straße bewegt, das Auto hatte die ideale Betriebstemperatur erreicht, hätte also folglich einen anschließenden Testzyklus eigentlich ebenfalls bestehen müssen. Doch ohne Konditionierung stieß der Wagen vier bis fünf Mal mehr Stickoxid aus und konnte den gültigen Grenzwert von 80 Milligramm je Kilometer nicht mehr einhalten. "Monitor" wiederholte das Experiment - mit dem gleichen Ergebnis.

also ich finde schon, dass man dem durchaus mal nachgehen könnte.... aber wer bin ich schon?!?
 
Man darf gespannt sein, was dabei rauskommt.

Denn bereits einen Tag nach den Anschuldigungen gegen Opel im Oktober wurde der Zafira unter Beisein des TÜV getestet. Dem Wagen wurden dabei keine Auffälligkeiten attestiert, die Ergebnisse wurden sofort ans KBA überstellt.

Nun darf man sich also fragen, was hier läuft. Ist auch der TÜV verwickelt?

Opel hat auf die Abgasmessung der Deutschen Umwelthilfe (DUH) an einem Opel Zafira reagiert und die Ergebnisse vom TÜV Hessen nachmessen lassen.


Demnach wurde der Opel Zafira mit 1,6-Liter-Diesel im Beisein des TÜV Hessen auf einem Vierrollen-Prüfstand getestet und die gesetzeskonformen Abgaswerte des Modells bestätigt. Der vollständige Bericht des TÜV wird zu einem späteren Zeitpunkt nachgereicht.

http://www.auto-motor-und-sport.de/...werte-laut-tuev-gesetzeskonform-10215270.html
 
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Autobauer Renault bestätigt Razzia - Aktienkurs bricht ein

Französische Ermittler haben Büros des Autoherstellers Renault durchsucht. Der Börsenkurs bricht vorübergehend mehr als 20 Prozent ein. Schon macht eine dramatische Vermutung die Runde.

http://www.faz.net/aktuell/wirtscha...enkurs-bticht-um-20-prozent-ein-14013887.html
 
Bei dem neuen Spot von VW, der mit Müller im Nationaltrikot, kam bis vor kurzem am Ende noch der Spruch: "Trotz allem!". Haben sie leider gestrichen aber ich fand es nur noch genial. Bitte wieder reinnehmen.
 
Im Prinzip gibt's nichts Neues. Die "Prüfer" fanden heraus ( :ugly: ), dass die getesteten Fahrzeuge auf der Strasse ein anderes Abgasverhalten an den Tag legen als bei den Prüfstandsfahrten. Wow, welch Erkenntnis...

Wenn man sich ein ganz klein wenig mit modernen Motoren auseinandersetzt, ist das nicht nur nichts Neues, es ist sogar fast eine Zwangsläufigkeit. Zudem sind die Prüfstandsfahrten so ausgelegt, dass wirklich nichts der Realität im Strassenverkehr entspricht. So darf das Auto auf dem Prüfstand 26 Sekunden brauchen, um 50Km/H zu erreichen. Je stärker man beschleunigt, desto stärker steigt aber der Abgasgehalt. Und der Abgasgehalt steigt nicht im gleichen Verhältnis wie der Verbrauch! Auf der ganzen Prüfstandsfahrt hat das Fahrzeug eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 34Km/H (Stadt, Landstrasse, Autobahn)...

NEFZ ist für'n Arsch und muss durch WLTP ersetzt werden (und selbst WLTP entspricht noch nicht realistischen Bedingungen), an der Prüfstandsfahrt als solches führt IMO aber kein Weg vorbei.
 
VW hat einfach eine mächtige Lobby. Kein Wunder, dass man jetzt versucht den vorsätzlichen Betrug mit Verfahrensfehlern und Messungenauigkeiten der anderen Hersteller kleinzureden.
 
Der Skandal bei VW ist ohnehin nicht, dass auf der Strasse andere Abgaswerte wie auf dem Prüfstand gemessen wurden. Es wurde auf dem Prüfstand eine Software aktiv, die sogar da das Abgasverhalten manipuliert hat. Daher ist der ganze Bericht von gestern für die Katz.

Ich sag's immer wieder... ich mach meinen Job jetzt seit 21 Jahren und schon vor 20 Jahren haben Kunden gesagt "der braucht aber nen Liter mehr als im Prospekt angegeben wird".
 
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