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OMG! Der PAPST kommt!

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Fanatic schrieb:
Bin ich hier einer der wenigen der den Glaube und die Kirche für sinnvoll halten?
Bin auch kein Freund des Papstes, aber was manche hier so schreiben :/
Nicht alle Katholiken sind gleich! ;)

Ich bin Protestant ;)

Ich halte Glauben an sich für sinnvoll, aber Kirchen nicht. Ich bin grundsätzlich nicht besonders für organisierte Religion, das betrifft nicht nur das Christentum, alle anderen großen alten und ignoranten Religionen schliesse ich da mit ein (und beinahe alle Weltreligionen sind ignorant, machen wir uns nichts vor). Ich kann verstehen, wieso man Schaft, aber ein Schaf sein ist einfach, das verlangt keine Denkarbeit nur Devotion. Und nur damit kann man nicht besonders gut an sich arbeiten, das ist meine Meinung dazu.
 
Fanatic schrieb:
Bin ich hier einer der wenigen der den Glaube und die Kirche für sinnvoll halten?
Bin auch kein Freund des Papstes, aber was manche hier so schreiben :/
Nicht alle Katholiken sind gleich! ;)

Ich bin Protestant ;)

Glaube an sich halte ich solange für sinnvoll, solange der Glaube Halt im Leben gibt. Sobald er aber als Waffe genutzt wird, hört der Spaß auf. Ebenso hört der Spaß auf, wenn der Glaube Fortschritt verhindert (wie bei uns Jahrhundertelang geschehen) und institutionalisiert wird, um damit Geld zu verdienen.
Und damit wären wir auch bei der Institution Kirche, die prinzipiell nichts weiter als eine große, einflussreiche Sekte ist mit Riten, Vorschriften und massig finanziellem Bedarf (für unnötigen Pomp), der in der Vergangenheit mit mafiösen Strukturen gedeckt wurde und auch heute noch über fragwürdige Verknüpfungen auch mit der Lohnsteuer verbunden ist.

Daher: Glaube als Stütze im Leben --> sinnvoll für die die es brauchen (ich brauch keinen unsichtbaren Freund, von dem ich mir einrede, dass er mich unterstützt)
Glaube als Institution --> unnötig wie ein Kropf und potenziell gefährlich.
 
Jo versteh ich auch und seh ich eigentlich auch so.
Das "lustige" daran ist, dass es vielen gläubigen Katholiken ähnlich geht.
Die wollen das alles gar nicht mehr so haben, wie das jetzt noch alles ist. Die wollen eine moderne Kirche.
Sowas wird leider nicht in den Medienbreit getreten, es wird nur gesagt : "Der Papst will nicht bla bla bla.."
Der Kerl ist auch einfach nur veraltet..

http://www.memorandum-freiheit.de/
Das fand ich ganz interessant.
 
schön das el_barto und Oxblood so gut meine gedanken ausdrücken können! :dhoch:

ich bin auch gläubig, habe aber ein große abneigung gegen unsere beiden kirchen.

aber eins muss man den katholiken lassen, sie haben die wohl coolsten kluften aller weltumspannenden organisationen.
 
el_barto schrieb:
Daher: Glaube als Stütze im Leben --> sinnvoll für die die es brauchen (ich brauch keinen unsichtbaren Freund, von dem ich mir einrede, dass er mich unterstützt)

Was mich an dieser Diskussion stört (und die hatten wir ja schon desöftern hier im Forum), ist immer diese Abwertung durch die Atheisten.
Anstatt einfach zu sagen: "Yo, wer glauben will soll halt glauben," wird immer noch in nem Nebensatz hinterher geschoben, wie lächerlich man das findet.
 
Fanatic schrieb:
Jo versteh ich auch und seh ich eigentlich auch so.
Das "lustige" daran ist, dass es vielen gläubigen Katholiken ähnlich geht.
Die wollen das alles gar nicht mehr so haben, wie das jetzt noch alles ist. Die wollen eine moderne Kirche.
Sowas wird leider nicht in den Medienbreit getreten, es wird nur gesagt : "Der Papst will nicht bla bla bla.."
Der Kerl ist auch einfach nur veraltet..

http://www.memorandum-freiheit.de/
Das fand ich ganz interessant.

Klar, das bezweifelt auch niemand, ebenso wie es im Islam genug reformationsfreudige Bewegungen geben wird.
Es ging ja ursprünglich um diese Menschen, die mit feuchten Augen warten, bis sie den "Stellvertreter Christi" sehen können. Und das ist mir einfach zutiefst suspekt. Schon alleine die veraltete, dogmatische Vorstellung des Stellvertreters (die ja beinhaltet, dass der Papst Kontakt zu Gott/Jesus hätte) muss doch jedem einigermaßen aufgeklärten Menschen ein mitleidiges Grinsen ins Gesicht treiben...

Der Papst steht für mich sinnbildlich für diese veraltete INstitution Kirche, die ich oben beschrieben hab und die in der heutigen Welt unnötig ist und dem Fortschritt (heute in Afrika mit Angstschürerei durch Missionierung) immer noch Steine in den Weg legt.
 
@ Seo

Es ja im Grunde ein Argument, WARUM man nicht glaubt. Es klingt zwar lax, aber es trifft den Igel auf die Nase. Die Leute reden sich ein, dass irgendein Typ ihnen zuhört (und den anderen 6 Mrd Menschen ebenso) und sich um ihre Belange kümmert. Das ist schon mächtig knuffig. Dem sein Terminplan möchte ich gern mal sehen. 70.000 Stunden-Tag oder wie sieht das aus?
 
Seo schrieb:
el_barto schrieb:
Daher: Glaube als Stütze im Leben --> sinnvoll für die die es brauchen (ich brauch keinen unsichtbaren Freund, von dem ich mir einrede, dass er mich unterstützt)

Was mich an dieser Diskussion stört (und die hatten wir ja schon desöftern hier im Forum), ist immer diese Abwertung durch die Atheisten.
Anstatt einfach zu sagen: "Yo, wer glauben will soll halt glauben," wird immer noch in nem Nebensatz hinterher geschoben, wie lächerlich man das findet.

Ein bisschen Spaß muss halt sein ;)
Hab ich auch absichtlich provozierend geschrieben und war sicher nicht ernst gemeint^^
Ist halt eine lakonische Umschreibung einer meiner (gut überlegten) Hauptgründe, nicht zu glauben, und zwar an keine höhere Macht, egal welcher Gestalt.
Wenn ich gläubig wär, wären mir so Sprüche scheißegal ;)
 
Das geht halbe/halbe. Die eine hälfe zahl der Deutsche Staat, die andere hälfte zahlt der Vatikan selbst.

Wie ist das eigentlich bei "normalen" Staatsbersuchen, wer zahlt denn da? Wenn der Obama kommt fahren die ja einen extremen Aufwand. Ob die Amis da ein paar Flocken dazu geben?
 
@bluee, gutes Gehalt sei jetzt mal so dahin gestellt. Klar, die bekommen ihr Haus samt anfälligen Kosten von der Gemeinde/Stadt gestellt müssten aber als normale Priester froh sein wenn sie um die 900 Euro bekommen! Und das mit so vielen Dienstjahren.
 
Wobei es einer bestimmten Art Schaf (ich meine das übrigens nicht abwertend, ich bezeichne damit einfach einen nicht-hinterfragenden Anhänger einer Weltreligion, nicht zwingend Christentum) schnell an die Nieren geht, wenn man seine metaphysische Stütze in Frage stellt, aus dem einfachen Grunde, daß derjenige selbst zweifelt. Hab ich oft genug erlebt. Je lauter die schreien, desto ungewisser scheint ihnen ihr eigener Glaube zu sein. Das oder man hat einen Fanatiker vor sich, ist jedenfalls meine Erfahrung.

Dasselbe gibt´s übrigens auch bei Atheisten. Einige zeigen mit dem Finger und lachen sich kaputt über Gläubige, zweifeln aber selber an der Nicht-Existenz eines höheren Wesens, genau anders herum also.

Ich für meinen Teil finde Glauben einfach sehr angenehm, aber meine Ausprägung in der Hinsicht hab ich ja andernorts schonmal erläutert, muss ja nicht nochmal sein :)

Viva la RevolutioN schrieb:
@bluee, gutes Gehalt sei jetzt mal so dahin gestellt. Klar, die bekommen ihr Haus samt anfälligen Kosten von der Gemeinde/Stadt gestellt müssten aber als normale Priester froh sein wenn sie um die 900 Euro bekommen! Und das mit so vielen Dienstjahren.

Was einem echten Berufenen ziemlich egal sein kann, da er wenig Interesse an und Nutzen für weltliche Güter hat.
 
Gullideckel werden zugeschweisst, Anwohner dürfen nicht vor ihren Wohnungen parken, Fenster dürfen nicht geöffnet werden.....also ich habe nichts gegen den besuch vom Pabst aber das sind schon wieder Sachen wo ich mit m Kopf schüttel.
 
Und vor allem: Wieso den Mann überhaupt beschützen? Entweder Gott passt auf ihn auf oder nicht. Wenn nicht...tjoa, dann wird Gott schon so seine Gründe haben. Der Mann negiert mit diesem Vorgehen doch seinen eigenen Glauben. :gerri:
 
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