@ Evin
Ich habe schon öfter geschrieben, dass ich Institution und Glaube trenne. Was ich für die Kirche bzw. alle Kirchen übrighabe, hat nix mit dem persönlichen Glauben eines Menschen zu tun.
Und "weil es mir hilft" reicht mir persönlich eben nicht aus. Nicht, weil ich irgendwem seinen Glauben wegnehmen will, sondern weil mich wirklich interessiert, warum jemand bereit ist, an einen Schöpfer, ein Jenseits oder was auch immer zu glauben. Aber wann immer ich z.B. hier im Forum nachhake, stellt sich raus, dass dieser Glaube immer mehr oder weniger nur als kleines persönliches Wohlfühlzelt konzipiert ist, welches weitergehende Gedanken komplett ausklammert.
Paradebeispiel (nicht zwingend hier) ist z.B. die Aussage, dass irgendwelche verstorbenen Familienmitglieder aus dem Jenseits über jemanden wachen. Alles schön und gut. Kann man gern glauben. Das man diese Verstorbenen damit quasi unter Zwangsarbeit stellt, übersieht man allerdings. Genauso übersieht man die Frage, wie man denn selbst verfahren wird, wenn man mal abnippelt. Sitzt man dann selber die ganze Zeit vorm Fenster, um seine Kinder etc. zu schützen? Stellt man sich so das Leben nach dem Tod vor? Rumsitzen und auf die Lebenden aufpassen? Und wenn nicht - wieso sollten das dann die tun, die schon tot sind? Immer mal sporadisch vorbeischauen? Und dann ausgerechnet beim Verkehrsunfall Mittagessen gewesen?
Das sind zwar laxe aber völlig simple Fragen, die sich ohne weiteres und ohne böse Absicht aus der anfänglichen Aussage ergeben. Und ganz ehrlich - ich habe noch NIE eine einigermaßen vernünftige Antwort darauf gehört. Allein die Frage, warum Tote ihre lebenden Familienmitglieder beschützen sollten, wenn sie durch deren Tod doch wieder vereint wären, womit quasi beiden geholfen wäre, lässt Raum für herrliche Diskussionen. Alles, was man kriegt ist "Lass mich doch. Es hilft mir." Find ich persönlich nicht so pralle.
Ich habe schon öfter geschrieben, dass ich Institution und Glaube trenne. Was ich für die Kirche bzw. alle Kirchen übrighabe, hat nix mit dem persönlichen Glauben eines Menschen zu tun.
Und "weil es mir hilft" reicht mir persönlich eben nicht aus. Nicht, weil ich irgendwem seinen Glauben wegnehmen will, sondern weil mich wirklich interessiert, warum jemand bereit ist, an einen Schöpfer, ein Jenseits oder was auch immer zu glauben. Aber wann immer ich z.B. hier im Forum nachhake, stellt sich raus, dass dieser Glaube immer mehr oder weniger nur als kleines persönliches Wohlfühlzelt konzipiert ist, welches weitergehende Gedanken komplett ausklammert.
Paradebeispiel (nicht zwingend hier) ist z.B. die Aussage, dass irgendwelche verstorbenen Familienmitglieder aus dem Jenseits über jemanden wachen. Alles schön und gut. Kann man gern glauben. Das man diese Verstorbenen damit quasi unter Zwangsarbeit stellt, übersieht man allerdings. Genauso übersieht man die Frage, wie man denn selbst verfahren wird, wenn man mal abnippelt. Sitzt man dann selber die ganze Zeit vorm Fenster, um seine Kinder etc. zu schützen? Stellt man sich so das Leben nach dem Tod vor? Rumsitzen und auf die Lebenden aufpassen? Und wenn nicht - wieso sollten das dann die tun, die schon tot sind? Immer mal sporadisch vorbeischauen? Und dann ausgerechnet beim Verkehrsunfall Mittagessen gewesen?
Das sind zwar laxe aber völlig simple Fragen, die sich ohne weiteres und ohne böse Absicht aus der anfänglichen Aussage ergeben. Und ganz ehrlich - ich habe noch NIE eine einigermaßen vernünftige Antwort darauf gehört. Allein die Frage, warum Tote ihre lebenden Familienmitglieder beschützen sollten, wenn sie durch deren Tod doch wieder vereint wären, womit quasi beiden geholfen wäre, lässt Raum für herrliche Diskussionen. Alles, was man kriegt ist "Lass mich doch. Es hilft mir." Find ich persönlich nicht so pralle.

Jeder der das aber tut muss damit rechnen dass einer kommt und seinen Glauben auseinander nimmt.