5.30 Uhr: "Helft mir, ich brenne", ist eine Frauenstimme aus dem dritten Stock zu hören. Die Polizisten fordern die Frau auf, sich zu identifizieren. Diese zeigt daraufhin am Fenster ihre Hände. "Ergeben Sie sich, Hände hoch", rufen die Polizisten, "sonst schießen wir." Es folgt Gewehrfeuer und dann eine starke Explosion durch die Zündung eines Sprengstoffgürtels. In der belagerten Wohnung wird eine tragende Wand erschüttert, Fenster werden aus den Verankerungen gedrückt.
"Teile eines zerfetzten Körpers, der Kopf einer Frau, wurden aus dem Fenster geschleudert", sagt Jean-Michel Fauvergue, der Chef der Eliteeinheit. Die Wucht der Detonation reißt Wasserleitungen aus der Wand, der Fußboden stürzt an mehreren Stellen ein. Während
Drohnen Luftbilder übermitteln, feuern Scharfschützen in den Raum. Sie treffen einen der Verschanzten.