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Muskeln

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Heute Jubiläum.

Exakt vor einem Jahr hab ich meine Trainigsstation bekommen und seit dem ohne Ausnahmen jeden Tag trainiert (~5 mal im Jahr nicht, dafür beim Umzug geholfen, 20 Kilometer gelaufen o.Ä.) und meine Ernährung stark optimiert.

War an der Grenze zum Untergewicht (was ich aber mein ganzes Leben lang war und trotzdem (deshalb?) schon immer ziemlich fit), jetzt im Optimalgewicht, hauptsächlich durch Zunahme von Muskeln und "keinem" Fett- und das alles im home gym und 100% vegan. Bin sehr happy, aber ist natürlich alles nur der Anfang. Fortschritte sind jetzt auch deutlich langsamer. Aber ist ja kein Sprint, sondern ein Marathon.

Edit: und auch 1 Jahr lang komplett ohne Alkohol und das, obwohl ich sonst fast jeden Abend einen Whisky getrunken hab.
 
Heute Jubiläum.

Exakt vor einem Jahr hab ich meine Trainigsstation bekommen und seit dem ohne Ausnahmen jeden Tag trainiert (~5 mal im Jahr nicht, dafür beim Umzug geholfen, 20 Kilometer gelaufen o.Ä.) und meine Ernährung stark optimiert.

War an der Grenze zum Untergewicht (was ich aber mein ganzes Leben lang war und trotzdem (deshalb?) schon immer ziemlich fit), jetzt im Optimalgewicht, hauptsächlich durch Zunahme von Muskeln und "keinem" Fett- und das alles im home gym und 100% vegan. Bin sehr happy, aber ist natürlich alles nur der Anfang. Fortschritte sind jetzt auch deutlich langsamer. Aber ist ja kein Sprint, sondern ein Marathon.

Edit: und auch 1 Jahr lang komplett ohne Alkohol und das, obwohl ich sonst fast jeden Abend einen Whisky getrunken hab.
Glückwunsch, das ist echt eine mega Leistung
 
Kleines Update zu meinem Verlauf:
Inzwischen gibt's Feedback von allen Seiten, überwiegend negativ, das - vermute ich - ist wohl der Neid.
Wiege aktuell knapp unter 100 kg. KFA bei 21,4 % In Kleidung sieht's gut aus, alles sitzt locker. Morgens vor dem Spiegel ohne Klamotten würde ich es skinny fat nennen.

Ich habe gestern noch Mal einen Kalorienrechner befragt und der sagt folgendes:
Screenshot_20231205-082138.png


Die letzten Wochen hatte ich immer ein Defizit von 500 kcal angepeilt, d. h. einen Tagesbedarf von ca. 1.600 kcal. Das ging zwar einerseits, ich habe aber beim Training gemerkt, dass ich nur noch wenig Energie hatte und die Pausen deutlich verlängern musste. Dann zog sich das Training hin und das hat dann auch genervt. Ich denke ich bin gerade an einem Punkt, der mir etwas schwer fällt. Die Erkenntnis, dass das ganze kein Sprint ist und ich mehr Zeit brauche. Einiges werde ich vermutlich nie erreichen.
Also habe ich gestern beschlossen, das Defizit auf "nur" 250 kcal zu setzen. Ich darf also über 2.100 kcal essen.
Natürlich könnte ich jetzt mit Cardio versuchen das Defizit zu erhöhen, aber ich glaube ich fahre besser mit max 3 Einheiten Cardio an den freien Tagen für max. 45 min. Meistens auf dem Ergometer. Dafür versuche ich einfach mehr Bewegung im Alltag einzustreuen.
Psychologisch ist das gar nicht so leicht.
 
Kleines Update zu meinem Verlauf:
Inzwischen gibt's Feedback von allen Seiten, überwiegend negativ, das - vermute ich - ist wohl der Neid.
Wiege aktuell knapp unter 100 kg. KFA bei 21,4 % In Kleidung sieht's gut aus, alles sitzt locker. Morgens vor dem Spiegel ohne Klamotten würde ich es skinny fat nennen.

Ich habe gestern noch Mal einen Kalorienrechner befragt und der sagt folgendes:
Anhang anzeigen 164669

Die letzten Wochen hatte ich immer ein Defizit von 500 kcal angepeilt, d. h. einen Tagesbedarf von ca. 1.600 kcal. Das ging zwar einerseits, ich habe aber beim Training gemerkt, dass ich nur noch wenig Energie hatte und die Pausen deutlich verlängern musste. Dann zog sich das Training hin und das hat dann auch genervt. Ich denke ich bin gerade an einem Punkt, der mir etwas schwer fällt. Die Erkenntnis, dass das ganze kein Sprint ist und ich mehr Zeit brauche. Einiges werde ich vermutlich nie erreichen.
Also habe ich gestern beschlossen, das Defizit auf "nur" 250 kcal zu setzen. Ich darf also über 2.100 kcal essen.
Natürlich könnte ich jetzt mit Cardio versuchen das Defizit zu erhöhen, aber ich glaube ich fahre besser mit max 3 Einheiten Cardio an den freien Tagen für max. 45 min. Meistens auf dem Ergometer. Dafür versuche ich einfach mehr Bewegung im Alltag einzustreuen.
Psychologisch ist das gar nicht so leicht.
wie meinst du - negatives feedback?
halt dich fern von toxischen leuten!

ansonsten klingt aber 1600kcal bei knapp unter 100kg nach arg wenig. kein wunder, dass dir energie fehlt.
denke da die kcal hochzufahren, war ein richtiger schritt
 
Bei solchen Kalorienrechnern würde ich auch aufpassen. Geschickter und genauer ist da ein 2-3 Wochen langes Kalorientagebuch mit täglicher Körpergewichtswaage zu führen.

Versuche auf jeden Fall den Prozess, der lange Weg bis zum Ziel, zu genießen. Siehe es auch als Spielplatz - hab Freude an Experimente. Mit verschiedenen Kalorien, mit Fasten, mit vielen Kohlenhydraten und wenig Fett, mit viel Fett und wenig Kohlenhydraten, mit Ladetagen, mit verschiedenen Trainingsprogrammen, mit Intensivtechniken usw. Ich hab erst 2012 herum für mich gemerkt, was für mich am besten funktioniert und da hab ich schon 4 Jahre trainiert. Es sind dann immer wieder kleine Stellschrauben dazu gekommen, die ich drehen konnte.
 
Kleines Update zu meinem Verlauf:
Inzwischen gibt's Feedback von allen Seiten, überwiegend negativ, das - vermute ich - ist wohl der Neid.
Wiege aktuell knapp unter 100 kg. KFA bei 21,4 % In Kleidung sieht's gut aus, alles sitzt locker. Morgens vor dem Spiegel ohne Klamotten würde ich es skinny fat nennen.

Ich habe gestern noch Mal einen Kalorienrechner befragt und der sagt folgendes:
Anhang anzeigen 164669

Die letzten Wochen hatte ich immer ein Defizit von 500 kcal angepeilt, d. h. einen Tagesbedarf von ca. 1.600 kcal. Das ging zwar einerseits, ich habe aber beim Training gemerkt, dass ich nur noch wenig Energie hatte und die Pausen deutlich verlängern musste. Dann zog sich das Training hin und das hat dann auch genervt. Ich denke ich bin gerade an einem Punkt, der mir etwas schwer fällt. Die Erkenntnis, dass das ganze kein Sprint ist und ich mehr Zeit brauche. Einiges werde ich vermutlich nie erreichen.
Also habe ich gestern beschlossen, das Defizit auf "nur" 250 kcal zu setzen. Ich darf also über 2.100 kcal essen.
Natürlich könnte ich jetzt mit Cardio versuchen das Defizit zu erhöhen, aber ich glaube ich fahre besser mit max 3 Einheiten Cardio an den freien Tagen für max. 45 min. Meistens auf dem Ergometer. Dafür versuche ich einfach mehr Bewegung im Alltag einzustreuen.
Psychologisch ist das gar nicht so leicht.

Das negative Feedback kannst du mal schön in den Mülleimer werfen und die Leute, die das äußern, gleich mit. Antworte entsprechend, die kann auch sehr direkt sein

Du machst das fantastisch und geh deinen Weg. Das ist, wie du richtig erkannt hast, ein Marathon in dem du viel ausprobieren kannst. Hab davor keine angst, auch wenn mal das Gewicht wieder etwas hoch geht. Der Spiegel entscheidet und nicht die Waage. Wenn du so weiter machst, fällst du nie wieder ins alte Schema zurück. :dhoch::dhoch:
 
Ich tracke meinen Kalorienverbrauch (KEINE Zufuhr) mit Garmin und komme mit 53, 86kg, 183cm derzeit auf 2.600 kcal im Durchschnitt.

Das beinhaltet:

3x Woche Studio mit überwiegend Kraftraining (10 Min. Aufwärmen auf dem Crosser)
2-3x Woche Cardio (jeweils 45-60 Min.)
mind. 8.000 Schritte/Tag durch die Hunde

Ich versuche jetzt, mein "gefühltes" Defizit, wenn überhaupt, relativ gering zu halten um die Energie für Familie, Job und Sport zu haben. Mein "Marathon" dauert jetzt seit meinem Schlaganfall (Ausgangsgewicht: 107 kg) ca. 2 1/2 Jahre und wird wohl bis zu meinem Lebensende weiterlaufen, weil es einfach super viel Spass macht.

@Hairy_Rhodan: Ich kann das alles so gut nachvollziehen :dhoch: Ich bin jetzt auch seit genau einem Jahr im Fitnessstudio und das Geheimnis ist mittlerweile tatsächlich die Macht der Gewohnheit. Auch ich werde wieder Anfang Januar schmunzeln, wenn das Studio überlaufen wird. Spätestens im März ist das wieder "verflogen".
 
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@Hairy_Rhodan: Ich kann das alles so gut nachvollziehen :dhoch: Ich bin jetzt auch seit genau einem Jahr im Fitnessstudio und das Geheimnis ist mittlerweile tatsächlich die Macht der Gewohnheit. Auch ich werde wieder Anfang Januar schmunzeln, wenn das Studio überlaufen wird. Spätestens im März ist das wieder "verflogen".

Der wichtigste Aspekt. Wenn man das Begriffen hat, dass Gewohnheiten zu implementieren Zeit braucht und die man auch geben muss, dann erhöht man die Erfolgschancen drastisch. Ich hab seit zwei Monaten kein Bock auf Training - ich gehe dennoch 4x in der Woche (so wenig bin ich bis vor einem Jahr noch nie gegangen). Einfach weil es Gewohnheit ist und der gesundheitliche Aspekt enorm groß ist (mit nähe an die 40 schaue ich mehr drauf als mit Ende 20).

Ich lerne seit Juni jeden Tag mindestens 30 Mins Englisch pro Tag. Es ist eine Gewohnheit. Das konnte ich mir damals vor vielen Jahren durchs Training auf mein restliches Leben mitnehmen.
 
Durch Krankheit, zusammenziehen mit meiner Freundin, renovieren und die Situation rund um meinen Vater hatte ich jetzt fast 4 Monate (!!!) Pause.

bin wieder eingestiegen und hab 5 Einheiten hinter mir. Nach 11 Jahren war das mit Abstand die längste Pause.

Ich sehe aus :D meine pullis etc. sind alle oversized.
kraftmässig ist natürlich auch mega viel verloren gegangen.
Nur die Beine haben kaum an Kraft verloren.

bin jedenfalls wieder heiß und hab Bock zumindest wieder zur alten Form zurück zu kommen.
Ärgerlich ist dass ich vor der Pause die beste Form seit Jahren hatte :/

aber shit Happens.

mein Körper wusste nach der Zeit gar nicht wie ihm geschieht und ich hatte einen Muskelkater des Todes :D
 
Ich habe bei manchen (wenigen) Übungen Schmerzen im Handgelenk- stärker im linken, bin Rechtshänder.
Ich kann nicht genau sagen, woher das kommt. Ich habe auch jahrelang gebouldert und hatte nie Probleme mit dem Handgelenk oder mit Unterarmschmerzen. Im Gegenteil, das war eher eine meiner Stärken.

Ich merke nur deutlich, dass meine Hand bei vielen Übungen links anders steht als rechts. Auch, wen ichi mich nur darauf konzentriere, schaffe ich es nicht, die gleiche STellung bzw den Gleichen Winkel rechts udn links zu haben. Fühlt sich dann sehr unnatürlich für mich an.

Gerade bei Kurzhantel-Drücken merke ich das schon ziemlich und ich denke, ich könnte mehr Arbeit mit der Brust machen, wenn die Handgelenke (/Unterarme) länger durchhalten würden.


Was sagt ihr dazu? Gewicht runter und Handstellung optimieren? Unterarme trainieren?
Oder Handgelenkbandagen probieren? Hatte ich nie und weiß nicht genau, wie sich das anfühlt und wie wirksam das ist. Könnt ihr da etwas emnpfehlen? Vor allem etwas, das auch bei eher schmalen Handgelenken noch gut sitzt.



Danke.
 
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