Das finde ich ein absolut spannendes Thema und einen wichtigen Punkt. Hatte ja auch jahrelang etwas zu viel auf den Hüften und durch Ernährungsumstellung und seit 2,5 Jahren regelmäßigem joggen dann so abgenommen, dass ich mich jetzt halbwegs wohl fühle. Dazu gehörte dann aber auch Verzicht und Kalorienzählen. Das ist einem nicht zugeflogen. Ich hab dann auch immer Phasen in denen ich auch so versuche zu trainieren, aber logischerweise nichts passiert, weil ich letztlich immer eher in einem leichten Kaloriendefizit bin um eben auch das Gewicht zu halten. Aber daher dann tatsächlich auch der Effekt, dass ich gefühlt keine Chance habe Muskeln aufzubauen.
Aber mir widerstrebt es innerlich halt auch Überkalorien zu futtern, da sich das direkt auf meinen Bauch auswirkt. Insbesondere mit der Gefahr verbunden, dass ich dann eben nicht wirklich konsequent Muskeltraining betreibe. Letzteres macht mir einfach keinen Spaß. Laufen liebe ich und geht immer, aber selbst ein Mindestmaß an Training zuhause fällt mir schon schwer. Obwohl ich weiß, wie wichtig das eben ist für den Körper. Und damit meine ich noch nicht einmal Bodybuilding wie ihr es betreibt. Sondern eher Grundlagenmuskulatur. Aber diese Blockade macht es echt schwer und führt natürlich auch zu Frustration wenn man wirklich ernsthaft trainiert und nicht viel passiert. Bzw. bei mir auch oft, 3 Monate konzentriert trainiert (immer in meinem mit euren Einheiten nicht zu vergleichenden Modus), spüre dass was geht und fühle mich tatsächlich besser. Dann mal eine Woche nichts gemacht und alles ist weg und wieder von Vorne. Finde das echt krass, wie schnell sich bei mir echt kleinste Muskelansätze verflüchtigen wenn ich nicht konsequent und regelmäßig dran bleibt. Aber klar, wenn ich schön weiter laufe stattdessen und in meinen Kalorien bleibe, sind die paar kümmerlichen Muskeln halt auch die ersten die gehen müssen.
Fiese Sache.