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Muskeln

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Mhh ok ist jetzt komisch das er sagt wäre ein Placebo Effekt es macht nicht schlapp und du genau umgekehrt argumentierst.

Ernährung ist halt komplex bis auf die Basics und teilweise für jeden Organismus grundverschieden. Auf empirischer Basis wird hochwertiger Kohlenhydrat Ernährung ein positiver Effekt aufs Gemüt attestiert. Liegt daran, dass Obst, Gemüse aber auch Fisch relativ hohe Mengen der Aminosäure Tryptophan beinhalten und die wiederum zu Serotonin führt. Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (zu dem Zweck die Serotonin Konzentration im Hirn zu erhöhen) werden gegen Lethargie und Depressionen eingesetzt. Deshalb trimmen Psychatrien auch ihre Ernährung in diese Richtung.

Bezog mich rein auf deinen Satz mit KHs und Lethargie.
 
Ich faste ja selbst seit 5 oder 6 Jahren. Es hat halt den Vorteil des konstanten Blutzuckerspiegels und der größeren Mahlzeiten nach dem Fasten. Ist nicht schlechter oder besser als Nichtfasten - aber für mich auf jeden Fall angenehmer.

Wegen Kohlenhydrate und Lethargie kommt halt wie immer auf verschiedene Faktoren an. Die Menge, die Aktivität, das Timing etc.



Was stellst dir anstrengend vor? Die Diät? Hmm, für mich ist es die größte Herausforderung, die ich je hatte. Man kann eigentlich niemanden genau beschreiben wie es sich anfühlt, wenn man es noch nie erlebt hat. Natürlich ist dieses Erlebnis auch ein individueller Faktor aber ab einem Zeitpunkt "erwischt" es jeden, sofern er auch wirklich einen niedrigen KFA erreichen möchte. Eine Bodybuildingdiät ist was ganz anderes als eine Sommerdiät. Das sind zwei verschiedene Paar Schuhe.

Besonders die letzten zwei Wochen waren das Schlimmste, was ich mir je mitunter angetan habe. Den ganzen Tag keine Energie und ich meine wirklich keine Energie! Man hat das Gefühl wenn man kurz die Augen zu macht, das man sofort umkippt. Jeder Schritt meiner mindestens 10.000 Schritte am Tag ist reine Arbeit, seine Schuhe in der Früh zu zumachen eine extreme Herausforderung und im Alltag keinen Menschen anzupissen ist eigentlich fast schon wahnsinnig. Man vergisst oftmals Dinge oder gar Dialoge. Es klingt bizarr, es klingt übertrieben aber das ist nur ein kleiner Ausschnitt des Ganzen. Aber ich mag diese Herausforderung und wie ich verschiedene Situation meister.

Bis jetzt bin ich froh über:

- die Qualität der verlorenen Masse
- ich bin im Plan
- Gewichte und Volumen bis jetzt nicht reduziert (!!!)
- Sexdrive noch vorhanden (das ist bei meinem KFA und Dauer der Diät eher eine absolute Ausnahme)
- meine Ernährung je nach Bedarf gekonnt umgestellt und angepasst (z.B. Omega 6 zu 3 Verhältnis wegen Entzündungen geändert und beeinflusst)

Ich verstehe jetzt auch warum viele Bodybuilder asoziale A.löcher in der Diät sind. Ich hab vor ein paar Wochen meine Freundn bitten müssen einen zweiten Einkaufswagen zu benutzen, da ich es mental nicht mehr ausgehalten hätte. Natürlich klingt das für sie total bescheuert und ich verstehe das - aber ich kann hier nur so ehrlich und transparent wie möglich sein. Auch musste ich mich vor kurzem wegen der starken Erschöpfung in der Arbeit auf die Toilette zurückziehen. Das war bis jetzt der einzige Moment wo ich sagen würde, da hat die Arbeit etwas unter meiner Diät gelitten, was ich sonst nie zulasse. Ich arbeite übrigens jeden Tag mit knapp 25 Leuten im sozialen Bereich (Menschen mit geistigen Behinderungen und psychischen Erkrankungen).

Es gibt genug positive Aspekte, für die ich dankbar bin, aber eine Wettkampfdiät darf nie den Anschein wahren als wäre es was leichtes oder gar etwas, was man ohne Konsequenzen machen kann. Der Preis dafür ist verdammt hoch.

Herrlich! :dhoch:

Ich liebe es so was zu lesen und gerade von jemanden der das erste mal versucht alles raus zu holen, die Geschichte mit dem Einkaufswagen, krass, aber da weißt Du wie das für mich ist, wenn ich für meine Kinder Schulbrote schmiere, allein der Geruch... :waah: :ugly:

Es klingt einfach eingebildet, oder angeberisch, aber wer es noch nicht durch gemacht hat, hat keine Vorstellung davon und wie es dann ist einen kompletten Unsportler durch ne Diät zu helfen, der schon bei jeder Kleinigkeit "Kann nicht!" Geht nicht" "Halte ich nicht durch!" schreit... :fp:

Ich merke auch all das was Fanmake schreibt noch, mal heftiger, mal weniger, aber man lernt halt immer mehr mit sich und dem extremen Zustand umzugehen. Wichtigster Punkt ist einfach das man akzeptiert, das man das alles freiwillig macht und die Leute drum herum, nichts dafür können, das man sich gerade so fühlt und gerade für mich als Vater war somit Kontrolle über Gefühlsausbrüche besonders wichtig.
 
Ich faste ja selbst seit 5 oder 6 Jahren. Es hat halt den Vorteil des konstanten Blutzuckerspiegels und der größeren Mahlzeiten nach dem Fasten. Ist nicht schlechter oder besser als Nichtfasten - aber für mich auf jeden Fall angenehmer.

Wegen Kohlenhydrate und Lethargie kommt halt wie immer auf verschiedene Faktoren an. Die Menge, die Aktivität, das Timing etc.



Was stellst dir anstrengend vor? Die Diät? Hmm, für mich ist es die größte Herausforderung, die ich je hatte. Man kann eigentlich niemanden genau beschreiben wie es sich anfühlt, wenn man es noch nie erlebt hat. Natürlich ist dieses Erlebnis auch ein individueller Faktor aber ab einem Zeitpunkt "erwischt" es jeden, sofern er auch wirklich einen niedrigen KFA erreichen möchte. Eine Bodybuildingdiät ist was ganz anderes als eine Sommerdiät. Das sind zwei verschiedene Paar Schuhe.

Besonders die letzten zwei Wochen waren das Schlimmste, was ich mir je mitunter angetan habe. Den ganzen Tag keine Energie und ich meine wirklich keine Energie! Man hat das Gefühl wenn man kurz die Augen zu macht, das man sofort umkippt. Jeder Schritt meiner mindestens 10.000 Schritte am Tag ist reine Arbeit, seine Schuhe in der Früh zu zumachen eine extreme Herausforderung und im Alltag keinen Menschen anzupissen ist eigentlich fast schon wahnsinnig. Man vergisst oftmals Dinge oder gar Dialoge. Es klingt bizarr, es klingt übertrieben aber das ist nur ein kleiner Ausschnitt des Ganzen. Aber ich mag diese Herausforderung und wie ich verschiedene Situation meister.

Bis jetzt bin ich froh über:

- die Qualität der verlorenen Masse
- ich bin im Plan
- Gewichte und Volumen bis jetzt nicht reduziert (!!!)
- Sexdrive noch vorhanden (das ist bei meinem KFA und Dauer der Diät eher eine absolute Ausnahme)
- meine Ernährung je nach Bedarf gekonnt umgestellt und angepasst (z.B. Omega 6 zu 3 Verhältnis wegen Entzündungen geändert und beeinflusst)

Ich verstehe jetzt auch warum viele Bodybuilder asoziale A.löcher in der Diät sind. Ich hab vor ein paar Wochen meine Freundn bitten müssen einen zweiten Einkaufswagen zu benutzen, da ich es mental nicht mehr ausgehalten hätte. Natürlich klingt das für sie total bescheuert und ich verstehe das - aber ich kann hier nur so ehrlich und transparent wie möglich sein. Auch musste ich mich vor kurzem wegen der starken Erschöpfung in der Arbeit auf die Toilette zurückziehen. Das war bis jetzt der einzige Moment wo ich sagen würde, da hat die Arbeit etwas unter meiner Diät gelitten, was ich sonst nie zulasse. Ich arbeite übrigens jeden Tag mit knapp 25 Leuten im sozialen Bereich (Menschen mit geistigen Behinderungen und psychischen Erkrankungen).

Es gibt genug positive Aspekte, für die ich dankbar bin, aber eine Wettkampfdiät darf nie den Anschein wahren als wäre es was leichtes oder gar etwas, was man ohne Konsequenzen machen kann. Der Preis dafür ist verdammt hoch.

Also mit anregend meine ich mal
als Vergleich damit man sich in mich hineinversetzen kann sowas wie als würde jemand zu dir sagen.. Bau mal einen Fernseher!

Du hast ka wie du überhaupt irgendeine Komponente herstellst oder überhaupt ein Panel herstellst oder Gehäuse.

Für mich sind die Profis hier genau das, sie wissen wie man das alles macht und zusammenfügt. Wie sich welches Teil auswirkt.

Das meinte ich damit. Mir fällt es daher etwas schwer dem Satz zu folgen "einfach machen". Man halt hat von sowas wirklich keine Ahnung.

Mich würde By the way Deine Omega Ernährungsumstellung interessieren wie hast du sowas gemerkt das du es umgestellt hast?

Auch das du das so in den Alltag wie Dan reinbekommst ist einfach nur mit Respekt zu beschreiben. Ich z.b. bin Selbstständig, wenn ich höre wie sich das so auf deine Psyche bzw Leistung in deiner Beschreibung manchmal auswirkt, will ich kaum wissen wie ich dabei drauf wäre xD.
Vorallem weil ich leider funktionieren muss manchmal wie ein Roboter. Finde es extrem beachtlich!

Mir tut das übrigens schon fast leid euch immer Löcher in die Diät zufragen bzw allgemein auch @Master-Dan und die anderen.

Ich weiß es ist nervig Anfängern zu helfen auch wenn ich dahingehend paar Jahre was gemacht habe, aber das war alles Lala. Versuche hier möglichst viel aufzuschnappen und mal für mich paar learnings rauszuziehen.

Gerade bei dem Thema Trainingsplan und Ernährung, will ja nicht als einer von denen gelten wo schon gesagt wurde die "kann nicht, will nicht etc" das dort eh alles verloren ist.
 
Wegen Omega... Ich hab schon länger Sehnenentzündungen in beiden Armen durch die schweren Gewichte und viel (dummes) Training bei meiner Kraftdreikampfvorbereitung. Die Schmerzen kommen und gehen. Die letzten Monaten war es okay aber dann, auch weil der Körper in der Diät sehr schlecht regneriert und ich trotzdem hohe Gewicht verwende, schmerzte es wieder sehr - was ja auch meine Leistung beeinflusst und letztendlich meine Muskelmasse. Also blätterte ich nach was Entzündungen nochmal alles fördert (z.B. Getreidesachen wie Vollkorn, Reis oder halt Stärkehaltige Lebensmittel) und was Entzündungen mindert (EPA und DHA /Omega 3). Studien nachgelesen was ab welcher Dosierung hilft und welches Verhältnis, Lebensmittel ausgetauscht, smart weiter trainiert und Geduld bewiesen. Das Ergebnis ist Gold Wert. Nicht nur die Schmerzen haben sich reduziert auch mein Stuhlgang ist wieder sehr geschmeidig.

@Master

Haha, ich versteh dich nur zu gut. Aber einer der wichtigsten Faktoren im Leben hast du auf den Punkt gebracht - Akzeptanz! Erst wer das wirklich verstanden hat, kann solche Dinge im Leben ernsthaft angehen.
 
Das meinte ich damit. Mir fällt es daher etwas schwer dem Satz zu folgen "einfach machen". Man halt hat von sowas wirklich keine Ahnung.


einfach loslegen ist aber schon eine gute vorgehensweise (falsche übungsausführung mal ausgeklammert :D). sich stück für stück rantasten. man muss ja nicht aus dem stand direkt alles verändern und richtig machen. am anfang reicht es sicher, einfach "80% gute entscheidungen" zu treffen (gerade was die ernährung betrifft) und von da aus dann auf die 100% schielen. :D
erst mal das fundament schaffen.
 
einfach loslegen ist aber schon eine gute vorgehensweise (falsche übungsausführung mal ausgeklammert :D). sich stück für stück rantasten. man muss ja nicht aus dem stand direkt alles verändern und richtig machen. am anfang reicht es sicher, einfach "80% gute entscheidungen" zu treffen (gerade was die ernährung betrifft) und von da aus dann auf die 100% schielen. :D
erst mal das fundament schaffen.


Absolut! ;)

Will halt nur dann gerne, wenn es mir wieder möglich ist ziehmlich optimal vorgehen und nicht blöd gesagt 3 Jahre trainieren und dann Ernährung optimieren.

Achte ja zurzeit verstärkt drauf. Heute gab es dann mal statt der tk Pizza oder sonstwas tk Gemüse mit Hähnchen, Sesam Öl und Uncle Bums cremiges Curry Gemüse plus Jasmin Reis. Da ist eigentlich kein Mist drin. Weiß ja das verarbeitete Lebensmittel Lala sind und das dort auch noch mit 0.84 Gramm Salz auf 100ml, bei 400ml zuviel drin ist. Dafür halt keine Konservierungsmittel und Geschmacksverstärker, nach und nach halt bei mir.

Ich hab heute für die Perle mal mitgekocht, alles ganz trocken wäre schwer geworden. War jetzt so ein Mittelding auch wenn davon wohl gefühlt mancher hier 60% weggelassen hätte xD.
 
Das Problem an der Sache ist "Man sieht den Wald vor lauter Bäumen nicht" und bevor man dann was macht, macht man gar nichts. Aber erst das Vorgehen und die "Fehlschläge" bringen uns auf den richtigen Weg. Einfach wichtig am Anfang -> einen Rhythmus finden. Konsequenzt trainieren, nicht nur hochkalorische Lebensmittel essen und Geduld. Es klingt so einfach... ist es auch. Ich hab erst kürzlich mit einem Bekannten und Bodybuildingprofi geredet, den ich menschlich und fachmännisch sehr schätze. Er hat mir zugestimmt, dass man erst wie ein bekloppter alles hinterfragt und analysiert, um letztendlich sich wieder auf die Basics zu konzentrieren.
 
Das Problem an der Sache ist "Man sieht den Wald vor lauter Bäumen nicht" und bevor man dann was macht, macht man gar nichts. Aber erst das Vorgehen und die "Fehlschläge" bringen uns auf den richtigen Weg. Einfach wichtig am Anfang -> einen Rhythmus finden. Konsequenzt trainieren, nicht nur hochkalorische Lebensmittel essen und Geduld. Es klingt so einfach... ist es auch. Ich hab erst kürzlich mit einem Bekannten und Bodybuildingprofi geredet, den ich menschlich und fachmännisch sehr schätze. Er hat mir zugestimmt, dass man erst wie ein bekloppter alles hinterfragt und analysiert, um letztendlich sich wieder auf die Basics zu konzentrieren.

Ich mache das auch hin und wieder und hoffe noch auf das ein oder andere Geheimnis zu stoßen, aber im Endeffekt sind es doch wieder nur die Basics, Konsequent durch ziehen, im Training wie in der Ernährung. Sicher kann man das ganze dann noch optimieren, was man auch macht (obwohl ich bei mir nun wirklich alles was ich weiß ausgereizt habe) und hier und da noch ein Prozent mehr raus holen.
Doch der Anfänger sucht nicht nach konsequent hartem Training und einer kargen Ernährung, Er sucht nach dem Trick das ganze auch einfacher zu erreichen und genau darauf baut auch der ganze Supplement Markt auf "Nehmt diese Kapseln und alles geht Easy!" usw...

Sollte es wirklich mal so ein Produkt geben, mit dem jeder Couch Potato aussehen kann wie jemand der seid Jahren konsequent durch zieht, bin ich raus und widme mich ausgiebig all dem Essen das ich nun bewusst weg lasse, den dann kann es ja jeder! :ugly:
 
Nur noch knapp 6 Wochen. 165 Tage Diät sind schon vorbei :waah:Gestern hatte ich einen -für mich- extrem Low calorie Tag mit 1500kcal (unter 80g Kh). Jetzt nochmal Vollgas :bier:

IMG_20170912_082150_526.jpg
 
Zuletzt bearbeitet:
Eben beim Arzt gewesen, habs wohl an der Bandscheibe/Lende und darf den Rücken nicht belasten (verhoben, Schmerz geht bis ins linke Knie). Was kann ich denn jetzt noch alles Trainieren bzw. welche Übungen darf ich noch ausführen, welche sind vielleicht ganz gut und fördern den Heilprozess? Hab zwar ein paar Übungen vom Arzt bekommen, aber die kann ich auch daheim machen und sind nach 5min. durch.

Normal habe ich 3x die Woche den ganzen Körper trainiert. Mich fuckt das richtig ab, will den Rücken trainieren :heul:
 
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