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Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Urgs schrieb:
Also was ich da herauslese, aus deiner seltsamen Argumentation, ....

Und was man aus deiner seltsamen Argumentation rausliest , ist das du es nicht schaffst den größeren Zusammenhang zu sehen.

Mal gaaaanz einfach für Dich ausgedrückt.

Wenn die Künstler damit kein Geld verdienen würden sondern es Ihnen Schaden würde, dann würden Sie Ihre Alben nicht auf Spotify veröffentlichen.
 
Urgs schrieb:
@El Barto: Du stellst doch hier echt selten bis nie unbekannte Bands vor. Das sind doch alles etablierte Sachen, die bereicht einen starken Bekanntheitsgrad haben, die von dir hier öffentlich entdeckt werden. Momentan hörst du dich in den Indie-Bereich rein. Jedenfalls soweit mir das aufgefallen ist.

:skep:

Naja, ich hör zwar viele etablierte Sachen (wieso auch nicht?) aber grade in letzter Zeit viel Kram, von dem zumindest ich noch nie was ghört hab und auch viele Debuts.
Visions durchblättern und alles mal in die Probehören-Playlist stecken, was sich gut anhört.
Mag sein, dass da für dich alten Insider viele alte Hüte dabei sind, aber das sind wohl trotzdem zu 90% Bands, die nicht bereits längst ausgesorgt haben und jetzt Geld von mir sehen, das sie früher niemals gesehen haben. Darum gings mir ja.
Für 10€ kauf ich mir halt lieber n Album von den Foo Fighters, von denen ich weiß, dass ich es rauf und runter hören werde, als ne Neuentdeckung, von der ich gerade gelesen hab und die mir vllt gefallen könnte. Kommt auch oft genug vor, dass ein Album nach 15 Minuten aus meiner Playlist fliegt, weils mich langweilt. Hätt ich dafür Geld ausgegeben, hätt ich mich geärgert und meine Experimentierfreude wär erst mal weg.
Ich nutze die Playlist-Sharing Funktion eh nicht (viele andere tun aber gerade das exzessiv auf Spotify), das war ein allgemeines Argument :D

ich poste hier auch lange nicht alles, was ich so den ganzen Tag so hör ;)
 
Urgs schrieb:
Es dürfte doch aber viel wahrscheinlich sein, dass wer sich nur alle 3-4 Monate eine CD kauft, dass der dann schon mit der Light-Variante eines solchen Dienstes zufrieden ist. Da bist du doch eher die Ausnahme. Grundsätzlich dürften solche Dienste vor allem Hardcore-User ansprechen.

Eben nicht.

Der User der in 3 Monaten einmal 10 Euro fr eine CD ausgibt weil ihm Musik entweder nicht mehr Wert ist oder weil er nicht mehr Angeld hat, der springt umso schneller zu solch einem Dienst weil er hier für weniger Geld alles bekommt was er will.

Der Hardcore Musik Sammler ist es der Streaming meidet.
 
Wenn ich überlege was ich durch spotify schon alles gehört hab wo ich sonst selbst mit last.fm nie drauf gekommen wäre...Man könnte mich fast samariter nennen. Ich höre teils sogar Lieder auf spotify die der Künstler auf seiner eigenen Homepage kostenlos anbietet. Ich spende quasi :D
 
Nasreddin schrieb:
SirHorst schrieb:
Ich höre teils sogar Lieder auf spotify die der Künstler auf seiner eigenen Homepage kostenlos anbietet. Ich spende quasi :D

This! Ich höre übrigens auch Musik über Spotify, die ich als CD besitze.

Ja, kommt noch dazu. Von Burial hab ich eh alles gekauft, der bekommt mein geld doppelt und dreifach :ugly: aber das sind dann sicherlich wieder nur wir und ausnahmen bestätigen die regel und in wirklichkeit sitzen grad unzählige Bands im Kreis um brennende Fässer und hoffen darauf noch 1,5mio weitere klicks zu bekommen um wenigstens ihre Stromrechnung bezahlen zu können :ugly:
 
Wo seh ich eigentlich dieses ganze Zeug der anderen Leute.

Ich kann zwar die Playlist von Horst sehen aber irgend empfehlen oder so kann ich ihm nicht. Zumindest bekomme ich das nicht hin.

Im übrigen @Horst.

Darf ich dich öffentlich fragen warum du Justin Bieber und so in deiner Playlist hast oder soll ich das lieber per PN machen?
 
Nasreddin schrieb:
Natürlich ändert sich das Konsumverhalten schlagartig mit den Streaming-Diensten. Ich gebe halt nicht 10-15 Euro für eine Platte aus (Künstleranteil bei einem ordentlichen Vertrag 1-2 Euro) und dann ist es dem Künstler egal, ob ich die Platte tausendmal höre oder ins Regal stelle.

Aber unterm Strich höre ich doch auch (mehr verschiedene) Musik. Und all die anderen User machen das auch. Das heißt global gesehen wird schon ordentlich Geld verteilt. Aber eben anders und vermutlich auch an andere Künstler, was die Spotify-Charts zeigen, die sich eben nicht mit den CD-Charts decken.

Zu den Free-Accounts: Das sind reine Werbemaßnahmen, die auf Dauer nicht durchgehalten werden. Zumindest für die legalen Dienste, die an die Gema zahlen. Die hohen Gema-Gebühren lassen sich nicht mit Werbung erwirtschaften. Deshalb kommen Youtube, Spotify und Co ja auch zu keiner Einigung.

Nun, vielleicht ist das so, bzw. wird das irgendwann mal so sein. Wir wissen es nicht, denn es gibt wohl keine wirklich aussagekräftigen Einblicke gibt und die Bezahlung von individuellen Vorraussetzungen abhängt. Dazu hab ich folgendes gefunden:

http://neumusik.com/2011-11-spotify-rechnet-sich-streaming-fur-den-kunstler-wie-viel-wird-tatsachlich-gezahlt/


el_barto schrieb:
:skep:

Naja, ich hör zwar viele etablierte Sachen (wieso auch nicht?) aber grade in letzter Zeit viel Kram, von dem zumindest ich noch nie was ghört hab und auch viele Debuts.
Visions durchblättern und alles mal in die Probehören-Playlist stecken, was sich gut anhört.
Mag sein, dass da für dich alten Insider viele alte Hüte dabei sind, aber das sind wohl trotzdem zu 90% Bands, die nicht bereits längst ausgesorgt haben und jetzt Geld von mir sehen, das sie früher niemals gesehen haben. Darum gings mir ja.
Für 10€ kauf ich mir halt lieber n Album von den Foo Fighters, von denen ich weiß, dass ich es rauf und runter hören werde, als ne Neuentdeckung, von der ich gerade gelesen hab und die mir vllt gefallen könnte. Kommt auch oft genug vor, dass ein Album nach 15 Minuten aus meiner Playlist fliegt, weils mich langweilt. Hätt ich dafür Geld ausgegeben, hätt ich mich geärgert und meine Experimentierfreude wär erst mal weg.
Ich nutze die Playlist-Sharing Funktion eh nicht (viele andere tun aber gerade das exzessiv auf Spotify), das war ein allgemeines Argument :D

ich poste hier auch lange nicht alles, was ich so den ganzen Tag so hör ;)

Mir gings dabei nur darum, dass du halt auch auf Spotify in erster Linie auf Musik aufmerksam wirst, die ohnehin einen relativ hohen Bekanntheitsgrad hat. Du hattest, so habe ich dich verstanden, das Gegenteil behauptet. The XX und The Jezabels hast du als Neuentdeckungen abgefeiert. Ja, das sind zwei Bands die als Next Big Thing abgefeiert werden bzw. wurden. Ja, die Halbwertzeit von erfolgreichen Bands wird auch immer kürzer, sicherlich auch durch immer härter kalkulierte Geschäftsmodelle.

zonko schrieb:
Der_Geächtete schrieb:
Wenn die Künstler damit kein Geld verdienen würden sondern es Ihnen Schaden würde, dann würden Sie Ihre Alben nicht auf Spotify veröffentlichen.

Dieses Argument hatten wir jetzt schon ein paar mal...und es ist NICHT Urgs approved. :grins:

Ja, das machen ja auch einige, siehe link. Die Frage ist doch aber, wenn sich so etwas erstmal etabliert hat, ob man dann noch die Wahl hat, darauf zu verzichten. Ich denke, Bands werden in Zukunft nicht mehr drumherum kommen, egal ob sie damit etwas verdienen oder nicht. Letztlich verschiebt sich einfach nur der Tag, an dem man endlich mal ein richtiges Plus macht, in noch weitere Ferne.

Der_Geächtete schrieb:
Urgs schrieb:
Es dürfte doch aber viel wahrscheinlich sein, dass wer sich nur alle 3-4 Monate eine CD kauft, dass der dann schon mit der Light-Variante eines solchen Dienstes zufrieden ist. Da bist du doch eher die Ausnahme. Grundsätzlich dürften solche Dienste vor allem Hardcore-User ansprechen.

Eben nicht.

Der User der in 3 Monaten einmal 10 Euro fr eine CD ausgibt weil ihm Musik entweder nicht mehr Wert ist oder weil er nicht mehr Angeld hat, der springt umso schneller zu solch einem Dienst weil er hier für weniger Geld alles bekommt was er will.

Der Hardcore Musik Sammler ist es der Streaming meidet.

Wer alle 3 Monate 10 Euro ausgibt, weil er nicht mehr Geld zur Verfügung hat, der gibt nun im Monat lieber 10 Euro aus? Logik?

Ich habe dazu keine Statistik, aber ich sehe doch zumindest hier im Thread, dass es die User sind, die ohnenhin ein hohes Interesse an Musik haben, die dazu bereit sind, ein Abo abzuschliessen.


Übrigens, mal klipp und klar gesagt. Ich habe überhaupt nichts gegen solche Dienste. Im Gegenteil, ich finde die Technik dahinter fazinierend und wegweisend. Nur möchte ich, dass die Künstler davon auch sicher profitieren. Dazu braucht es aber Kritik und ggf. Widerstand, um ein Minimum an Transparenz zu bekommen. Das fordern wir in allen möglichen Bereichen des Konsums. Also hier bitteschön auch.

Ich war neulich auf dem Dear Reader Konzert. Ich weiß gar nicht, wie diese Frau mit ihren hochtalentierten Musikern (6 Personen, mehrere Instrumente spielend, 1 Mann als Vorband) das überhaupt für 14 Euro finanzieren konnte. Weil halt immer gesagt wird, die verdienen ihre Kohle über Konzerte. Der Veranstalter wird ja auch noch Kohle wollen. Ich hätte gerne das doppelte bezahlt, das wäre es auch locker wert gewesen. Am Ende hat sie dann selbst ihr Merchandise verkauft. Das ist zwar sehr publikumsnah, aber man bekam auch den Eindruck, dass sie sich für ihren Job den Arsch aufreisst. Neulich fragte sie über Facebook, ob nicht zufällig jemand von Berlin nach Leipzig muss, weil sie das Merch-Zeug vergessen hatte.
Der Punkt ist, ich frage mich, wie lange man sowas überhaupt durchhält und wieviel Kraft da überhaupt noch bleibt, um das musikalische Niveau zu halten. Wenn ich dann auch nur den Verdacht habe, dass solche neuen Dienste eher dazu beitragen, dass der Job für meine geliebten Musiker dadurch noch härter wird, dann zögere ich natürlich, mich dort anzumelden. So verführerisch es ist, denn bequem ist es allemal und daran gewöhnt man sich natürlich sehr schnell als Konsument. 10 Euro sind nicht viel und nebenbei zahlt man ja auch noch mit seinem Konsumprofil.
 
Urgs schrieb:
Ich habe dazu keine Statistik, aber ich sehe doch zumindest hier im Thread, dass es die User sind, die ohnenhin ein hohes Interesse an Musik haben, die dazu bereit sind, ein Abo abzuschliessen.
Hohes Interesse brauchst du natürlich. Du schließt ja kein Abo ab, wenn du am Ende nur zweimal im Monat reinhörst. Aber das Interesse an Musik sagt erst einmal wenig darüber aus, wie viel ein Mensch für Musik ausgibt. Bei mir war das schon immer traditionell wenig.

Der Punkt ist, ich frage mich, wie lange man sowas überhaupt durchhält und wieviel Kraft da überhaupt noch bleibt, um das musikalische Niveau zu halten.
Aber dieses Kaliber Künstler hatte es doch auch vor 20 Jahren schwer. Letztendlich muss man einfach mal feststellen, dass die kleinen Künstler, von denen du sprichst und die vielleicht ein paar Tausend Kopien von ihren Albern verkaufen, noch nie (primär) von diesem Geschäft gelebt haben/ leben konnten. Die Leute, die vom CD-verkauf profitieren und profitiert haben, sind immer schon die sogenannten Etablierten gewesen. Der Großteil der Musiker lebte und lebt am Existenzminimum. Das hat wenig mit dem Internet zu tun.

Sicherlich gehen die Umsätze mit Kopien von Musik zurück. Aber das trifft doch nicht primär die Leute, die eh schon immer nur ne Hand voll Platten verkauft haben. Das trifft die Etablierten.
 
Weiß nicht. Barto hat ja oben geschrieben, er freut sich über kleine Neuentdeckungen über Spotify, aber als CD kauft er sich dann doch lieber das neue Foo Fighters-Album, bei dem er sich sicher ist.
 
Urgs schrieb:
Weiß nicht. Barto hat ja oben geschrieben, er freut sich über kleine Neuentdeckungen über Spotify, aber als CD kauft er sich dann doch lieber das neue Foo Fighters-Album, bei dem er sich sicher ist.

Nein, das hast du falsch verstanden.
Das Foo Fighters Beispiel war VOR meiner Spotify-Zeit. Da hab ich halt eher auf die bekannten Bands gesetzt, weil ein Album halt recht viel Kohle kostet.
Jetzt kauf ich im Moment gar keine CDs mehr, sondern streame alles, inklusive der Sachen, die ich als CD/Kauf-MP3 besitze.

Mein Punkt war: Ohne Spotify bekamen unbekanntere Bands (die für mich Neuland sind, nicht unbedingt im Sinne von Newcomer) von mir keine Kohle, weil ich halt nicht oft experimentiert hab.
Jetzt streame ich hauptsächlich Bands, die ich neu entdecke, die also jetzt von mir Geld bekommen, dass sie ohne Streaming nie gesehen hätten, auch wenns nicht so viel pro Song ist.

und mir ist schon klar, dass The XX schon vor Jahren das Next Big Thing waren, das ist z.B. eine der Bands, die ich vom Namen her schon lange kenne, aber mir niemals gekauft hätte, weil ich mir nicht sicher sein konnte, ob die Ausgabe fürs Album auch lohnenswert ist.
Die Jezabels sind auch so ein Fall von aufstrebender Band, die schon einen gewissen Bekanntheitsgrad haben.
Dagegen stehen aber Bands wie Frau Potz oder Antlered Man (letzere haben selbst auf last.fm grad mal 300 Hörer), die ich ohne Spotify nie kennengelernt hätten und die keinen wirklichen Bekanntheitsgrad haben.

EDIT: nochmal zusammengefasst: ich/wir argumentieren die Verbesserung für kleine Bands so:
Ohne Spotify: Kleine Fanschar, die geschlossen (zwangsweise) CD/MP3 kauft
mit SPotify: größere Fanschar mit Millionen potenziellen Hörern, die keine Barriere haben. Dagegen stehen Einbußen von Leuten, die sich sonst die CD gekauft hätten, aber als Gegengewicht kommt evtl. mehr Geld durch die vielen Winz-Beiträge, die durch das Streaming generiert werden.

Und wenn Streaming so ein Verlustgeschäft wäre: Wieso haben dann z.B. die RHCP gerade ihren kompletten Katalog für Spotify lizensiert, wobei sie sich jahrelang dagegen gesträubt haben?
Der Grund, wieso manche Bands sich wehren, ist ja die Befürchtung von finanziellen Einbußen. Und die scheinen wohl aus dem Weg geräumt zu sein, die Band ist ja nicht plötzlich zu selbstlosen Samaritern mutiert ;)

Urgs schrieb:
Übrigens, mal klipp und klar gesagt. Ich habe überhaupt nichts gegen solche Dienste. Im Gegenteil, ich finde die Technik dahinter fazinierend und wegweisend. Nur möchte ich, dass die Künstler davon auch sicher profitieren.

Da bin ich voll bei dir. Wie gesagt, ich würde auch 20, evtl. auch 30€ für Spotify Premium hinlegen, weil der Service und das Konzept dahinter genial ist.

Ich sehe es nur so, dass v.a. kleine Bands auch jetzt schon von Spotify profitieren können, da sich gute Musik schnell rumspricht, viele Leute mal reinhören und eben auch zu Konzerten gebracht werden.

Klar, in einer idealen Welt würden sich gute, neue Bands auch so schnell rumsprechen und viele Platten verkaufen. Aber so läuft es halt mal nicht. Die Realität ist, dass viele talentierte Bands unterm Radar fliegen, viele Leute ihr begrenztes Budget so einteilen, dass sie eben primär bekannte Bands kaufen und damit kleinen Bands nur wenig Chancen geben.
Und damit muss man Spotify vergleichen und da sehe ich für alle Seiten Positives. Für mich, weil ich einfach und risikolos meinen musikalischen Horizont erweitern kann, für (kleine) Bands, da sie eine viel größere potenzielle Hörerschar erreichen.
 
Ja, warum haben RHCP wohl nun ihren Katalog freigegeben?
Das kann man sich doch denken. Weil ihre Anwälte für sie einen lukrativen, individuellen Deal dabei rausgeholt haben. Wieviel die für jedes Anhören bekommen, das bleibt natürlich ein Geheimnis. Für Spotify lohnt es natürlich sehr, so eine bekannte Band mit im Katalog zu haben. Und da sehe ich auch die Gefahr, dass die Künstler halt auch durch diese Geheimniskrämerei gegeneinander ausgespielt werden. Keiner weiß so recht was der andere bekommt. Da müsste es klare Strukturen geben.
 
Simfy zahlt ja Gebühren an die GEMA. Wie da der aktuelle Stand bei Spotify ist, weiß ich nicht.

Ansonsten können natürlich nur große Bands wie die RHCP, Coldplay oder in Deutschland so Geldgeier wie Die Ärzte oder Rammstein Exklusivdeals machen.
 
Urgs schrieb:
Ja, warum haben RHCP wohl nun ihren Katalog freigegeben?
Das kann man sich doch denken. Weil ihre Anwälte für sie einen lukrativen, individuellen Deal dabei rausgeholt haben. Wieviel die für jedes Anhören bekommen, das bleibt natürlich ein Geheimnis. Für Spotify lohnt es natürlich sehr, so eine bekannte Band mit im Katalog zu haben. Und da sehe ich auch die Gefahr, dass die Künstler halt auch durch diese Geheimniskrämerei gegeneinander ausgespielt werden. Keiner weiß so recht was der andere bekommt. Da müsste es klare Strukturen geben.

Und du denkst, diese Schacherei um Kohle gibt es bei klassischen CD-Verkäufen oder MP3s nicht? Da sitzen große Bands auch am langen Hebel und handeln sich Margen raus, von denen die aufstrebende Band nur träumen kann.
Ist ja (meines Wissens) nicht so, dass es eine feste Vorgabe gibt, welcher Teil der VK-Erlöse an die Band geht...

Klare Strukturen kann man bei Geschäftsmodellen mit so einer enormen Zahl an Vertragspartnern nur auf dem Papier machen. Was bringt es, wenn Spotify jetzt ein klares Gebührenmodell veröffentlicht, das dann durch individuelle Einzelvereinbarungen ausgehöhlt wird?
Die Bands/Label mit entsprechender Marktmacht werden immer versuchen, für sich bessere Deals rauszuschlagen, da hilfts auch nichts, wenn sie wissen, was der andere nach dem Standardmodell bekommen sollte.

EDIT: RHCP werden schon keinen Deal geholt haben, der das normale Entlohnungsmodell um Größenordnungen sprengt. Das könnte sich Spotify ja auch nicht leisten, gerade durch die per-play-Zahlung. Da würden ja gerade bei so einer Band riesige Summen zusammenkommen...
Das wird sich schon im üblichen Rahmen halten, denk ich mal. Also der Rahmen, der nach deiner bisherigen Argumentation ja nicht lukrativ für eine Band ist.
 
Die Frage ist ja auch welche Bauernband da im Radio ausgeplaudert hat das sie nur 0.000167 cent oder was es war bekommen. Spotify muss die Daten ja auch erstmal stellen und das in 3-4 verschiedenen qualitätsformen. Bei bands wie den RHCP können die sich denken das es sich lohnt, da dürfen die Abgaben an spotify sicher schonmal geringer ausfallen.
 
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