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MULTI Middle-Earth: Shadow of War

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Mich erinnert die Diskussion gerade so dermaßen an die damalige DLC bzw. Vorbestellbonusdiskussion. Da musste man auch den Untergang des Gamerlandes befürchten. Und inzwischen ist das keiner großen Diskussion mehr wert. Die Publisher haben halt gemerkt, dass einfach ne Pferdrüstung (Klassiker) für 5 Euro keiner kauft. Sinnvolle DLC sind aber Klasse und ihr Geld doch absolut wert (Witcher 3). Die Vorberstellerbonuse sind meistens Godies, die nur am Anfang des Spiels interessant sind und später nicht mehr genutzt werden (so bei den Games die ich gezockt habe zumindest). Hier muss man mal abwarten wie es sich entwickelt, aber auf meine persönliche Spielweise sehe ich da jetzt keinen direkten Einfluss.

Witcher hat das z.b echt geil gelöst mit den Godies. Eines der wenigen spiele wo ich alles an dlcs gekauft habe, glaube sogar das einzige.

Und das Orks da lootboxen bei middle Earth verkaufen finde ich auch doof. Naja solange wirklich alles so fair erhältlich ist, kann man es sich schön reden. Das System dahinter finde ich trotzdem persönlich ätzend.
 
Und der Kauf des Games ist für euch schon der Fehler?
Wenn man die Praktiken der Publisher nicht mag und ein Zeichen setzen will: natürlich, was denn sonst?

Oder halt auf Sales warten.

Muss natürlich jeder für sich wissen, wann der individuelle Zeitpunkt da ist, ein Spiel nicht mehr unterstützen zu wollen.
Ist auch völlig legitim, ein SoM oder BF2 zu kaufen. Aber es ist ebenso legitim für sich zu entscheiden, dass man gewisse Machenschaften nicht mittragen und durch sein Geld unterstützen will.

Ich weiß z.B. auch nicht, ob ich SoM mal für 15 € bei nem Sale mitnehm. Nur halt garantiert nicht zum Vollpreis. Wenn überhaupt, denn das Endgame mit der sinnlosen Grinderei find ich nen riesigen Abfuck und Motivationskiller, da ich weiß, dass ich das Ende dann niemals sehen werde.
 
Wenn man die Praktiken der Publisher nicht mag und ein Zeichen setzen will: natürlich, was denn sonst?

Oder halt auf Sales warten.

Muss natürlich jeder für sich wissen, wann der individuelle Zeitpunkt da ist, ein Spiel nicht mehr unterstützen zu wollen.
Ist auch völlig legitim, ein SoM oder BF2 zu kaufen. Aber es ist ebenso legitim für sich zu entscheiden, dass man gewisse Machenschaften nicht mittragen und durch sein Geld unterstützen will.

Ich weiß z.B. auch nicht, ob ich SoM mal für 15 € bei nem Sale mitnehm. Nur halt garantiert nicht zum Vollpreis. Wenn überhaupt, denn das Endgame mit der sinnlosen Grinderei find ich nen riesigen Abfuck und Motivationskiller, da ich weiß, dass ich das Ende dann niemals sehen werde.

Die Option des Nicht-Kaufs hab ich ja nie in Frage gestellt. Die Kritik ging ja stets in die andere Richtung. Ich finde aber, man muss da auch differenzieren. Kritisiert man die Lootboxen an sich oder die Tatsache, dass man via Echtgeld Content freischalten kann? Ersteres ist für mich überhaupt gar nicht kritikwürdig, während ich Letzteres durchaus fragwürdig finde. Da fängt dann mein Signal an, indem ich kein zusätzliches Geld in die Hand nehme und diese unterschiedlichen Finanzquellen erkennt ja auch der Publisher. Ich werde das Spiel mit Sicherheit auch nicht zum Vollpreis kaufen.
 
Die Option des Nicht-Kaufs hab ich ja nie in Frage gestellt. Die Kritik ging ja stets in die andere Richtung. Ich finde aber, man muss da auch differenzieren. Kritisiert man die Lootboxen an sich oder die Tatsache, dass man via Echtgeld Content freischalten kann? Ersteres ist für mich überhaupt gar nicht kritikwürdig, während ich Letzteres durchaus fragwürdig finde. Da fängt dann mein Signal an, indem ich kein zusätzliches Geld in die Hand nehme und diese unterschiedlichen Finanzquellen erkennt ja auch der Publisher. Ich werde das Spiel mit Sicherheit auch nicht zum Vollpreis kaufen.
Ich kritisiere jegliche Lootboxen, die gegen Echtgeld gekauft werden können oder müssen (oder Kauf-Schlüsselprinzipien wie in PUBG), genauso wie alle anderen Formen von Microtransactions.
Denn sobald Echtgeld als Währung im Raum steht, stellen die MTs eine Einnahmequelle für den Publisher dar und natürlich wird dieser auch dafür sorgen, dass diese Einnahmequelle möglichst attraktiv auf möglichst viele Spieler wirkt, sprich man wird - mehr oder weniger subtil - zum Kauf gedrängt bzw. das Gamedesign und der Core Gameplay Loop wird modifiziert, so dass die MTs ins Auge fallen und Anreize geschaffen werden. Das heiße ich bei Vollpreisspielen grundsätzlich nie gut.

Bei Lootboxen kommt für mich an Kritik noch der Zufallsfaktor dazu. Wenn man dafür Geld hinlegt, zahlt man nicht mehr für ein bestimmtes Produkt, sondern für die Chance (!!), ein Produkt zu bekommen. Quasi Glücksspiel in Spielen, die auch auf junge Erwachsene oder Minderjährige abzielen. Das finde ich per se verwerflich und eine absolute Scheiß Art von Publishern, an Geld zu kommen.
Und ja, das ist auch bei Cosmetics schlimm, denn gerade diese junge Zielgruppe gibt viel darauf, wie sie in Spielen aussehen und wie sie auf andere Spieler wirken. Sieht man am enormen Erfolg von Cosmetics wie Hüte in TF2, Skins in Overwatch, Shader in Destiny oder das Implementieren von Emotes in so gut wie jedem MP-Spiel. Verbunden mit meinem letzten Kritikpunkt des Glücksspielelements werden damit auch Lootboxen für Cosmetics verwerflich, da genau die Zielgruppe, die ein Interesse an ihrer Außendarstellung in einem Spiel hat, die Zielgruppe ist, die mit GLücksspiel nicht in Kontakt kommen sollte.

daher verstehe ich jeden, der konsequent ist und diese Spiele komplett meidet. Das mach ich auch nicht (aber natürlich habe ich noch keinen Cent für MTs ausgegeben und werde das auch sicher nie tun), aber ich boykottiere nicht jedes Spiel mit MTs und/oder Lootcrates.
Nur wenns so abstrus OP wird wie bei Battlefront 2, ist das für mich ein hartes Ausschluskriterium und meine Toleranzgrenze endgültig erreicht.
Aber trotzdem müssen auch Publisher wie WB Flak für ihre Versuche bekommen, Spielern über Glücksspiel in 60 € Spielen aus der Tasche zu ziehen und die Spieler müssen für die Angelegenheit und mögliche Zukunftsaussichten sensibilisiert werden.
Klar, man kann sich auch hinstellen und sagen "juckt mich alles nicht, ich will nur spielen". Aber man muss eben auch einsehen, dass es Spieler gibt, die sich für die Branche und ihren zukünftigen Werdegang interessieren, nicht nur für ihren momentanen Spaß in einem Spiel.
 
Ich persönlich mache das auch so, solche spiele nie zu Release zu kaufen und nie zum
Vollpreis. Wie schon erwähnt wurde eher im Sale, wenn überhaupt. Das muss auch jeder mit sich selber ausmachen, aber sowas macht was aus. Verkauft sich ein iPhone nicht sehr gut in den ersten Tagen bis Wochen wird von Flop gesprochen. Genau so im Marketing der Gaming Branche, da kommt keiner durch mit "ach das sind nur Leute wie auf einen Sale warten wegen lootboxen palaver". Das bekommen die passenden Leute sehr schnell ab.

Also der User kann schon einiges machen wie ich finde, aber sich beschweren und trotzdem sofort kaufen ist das sinnfreiste.

Man kauft auch kein Gemüse wenn man ein Schnitzel wollte, um sich anschließend zu beschweren wieso da jetzt ne Gurke auf dem Teller liegt.

Muss man ja nicht zu 100% durchziehen, mach ich auch nicht. Aber so mit 70-80% mach ich das im Gaming Bereich z.b schon. Das game wird ausgelassen bei Release und battlefront 2 ebenso.
 
Bei Lootboxen kommt für mich an Kritik noch der Zufallsfaktor dazu. Wenn man dafür Geld hinlegt, zahlt man nicht mehr für ein bestimmtes Produkt, sondern für die Chance (!!), ein Produkt zu bekommen. Quasi Glücksspiel in Spielen, die auch auf junge Erwachsene oder Minderjährige abzielen. Das finde ich per se verwerflich und eine absolute Scheiß Art von Publishern, an Geld zu kommen.
Und ja, das ist auch bei Cosmetics schlimm, denn gerade diese junge Zielgruppe gibt viel darauf, wie sie in Spielen aussehen und wie sie auf andere Spieler wirken. Sieht man am enormen Erfolg von Cosmetics wie Hüte in TF2, Skins in Overwatch, Shader in Destiny oder das Implementieren von Emotes in so gut wie jedem MP-Spiel. Verbunden mit meinem letzten Kritikpunkt des Glücksspielelements werden damit auch Lootboxen für Cosmetics verwerflich, da genau die Zielgruppe, die ein Interesse an ihrer Außendarstellung in einem Spiel hat, die Zielgruppe ist, die mit GLücksspiel nicht in Kontakt kommen sollte.

Das ist für mich auch einer der Hauptkritikpunkte die generell dagegen sprechen in meinen Augen, da muss aber auch mal langsam der Bund oder die Länder handeln, denn ich sehe das auch als Glücksspiel für das man echtes Geld zahlen muss/kann, das sollte doch mal reguliert werden, und Jugendlich und oder Kinder vor geschützt werden.
 
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wat

:fp:
Dieses ewig lange Geschwafel von den Orks fand ich schon im Vorgänger seltsam.

Naja, ich warte eh ab. Klar, der erste Teil hat echt Spaß gemacht... schlussendlich hast du aber alles nach ca 2 Stunden gesehen.... und das wurde auf 20+ Stunden gestreckt. Ein System kann man auch maßlos totreiten.
Hab schon damals gesagt, das ich hoffe, das dieses Nemesis System, was sie AUßSCHLIEßLICH zeigen nicht das einzige am Spiel ist... aber doch, das war es.
 
Schade, dass man kaum noch differenziert zwischen DLC und AddOn.

Die oben genannten DLC zum Witcher sind aus meiner Sicht z.B.AddOns und erweitern das Spiel sinnvoll und umfangreich. Außerdem hat man bei einem AddOn nicht den Eindruck, dass es bereits von Beginn an aus dem fertigen Produkt herausgeschnitten und bewusst zurück gehalten wurde.

Der ganze Krempel wie Lootboxen und Bonusausrüstung fällt in meiner Welt in die Kategorie DLC
 
Ich kritisiere jegliche Lootboxen, die gegen Echtgeld gekauft werden können oder müssen (oder Kauf-Schlüsselprinzipien wie in PUBG), genauso wie alle anderen Formen von Microtransactions.
Denn sobald Echtgeld als Währung im Raum steht, stellen die MTs eine Einnahmequelle für den Publisher dar und natürlich wird dieser auch dafür sorgen, dass diese Einnahmequelle möglichst attraktiv auf möglichst viele Spieler wirkt, sprich man wird - mehr oder weniger subtil - zum Kauf gedrängt bzw. das Gamedesign und der Core Gameplay Loop wird modifiziert, so dass die MTs ins Auge fallen und Anreize geschaffen werden. Das heiße ich bei Vollpreisspielen grundsätzlich nie gut.

Das trifft den Nagel auf den Kopf. Und natürlich wirkt es auf die Spielweise ein, sei es auch nur die plumpe Interaktion mit den Lootboxen im Menü oder dem zunächst unterbewussten Kontakt mit dem Lootbox-Ork.

Ich gehe sogar so weit zu behaupten, dass Microtransactions und Lootboxen ausschließlich die Handschrift der Publisher (Warner Bros. Interactive) tragen und in einem rein kreativen Entwicklungsprozess des Spieleschaffenden (Monolith) niemals als im Sinne des Game Designs gelungene Ideen aufgegriffen worden wären.

Ich stelle mir das in etwa so vor:

Monolith: "Für das Schwert Anduril haben wir eine epische Questreihe entworfen, die dem Spieler all sein Können in einer großen Schlacht vor den Toren Mordors abverlangt. Dazu muss der Spieler von Beginn des Spiels an Spuren folgen, bestimmte Herausforderungen meistern, die gestohlenen Bruchstücke von Narsil von optionalen aber dafür extra schweren Ork-Legionären zurückerobern und damit zum Ende des Spiels hin in Bruchtal neu schmieden las...."
WB: "LANGWEILIG. Unsere Zielgruppe will alles sofort und zu jeder Zeit haben. Und Glücksspiel klappt immer. Das Schwert ist so berühmt und cool, das schafft doch einen geilen Anreiz. Baut gefälligst eine Option ein, in der auch Tante Hildegard von nebenan die Waffe bekommen kann. Die spielt die Questreihe sowieso nicht. Wie wär's mit 'nem Dealer-Ork, der einfach Kisten mit dem coolen Zeug verkauft?"
Monolith: "Ein Ork, der Anduril in einer Kiste verkauft? Ernsthaft? Und die Questreihe macht so doch gar keinen Sinn mehr, weil..."
WB: "Sinn? Scheiß auf Logik, wir wollen Geld!"
Monolith: "Können wir die epische Questreihe dann nicht wenigstens als DLC ausgliedern, damit nicht jeder einfach so an das Schwert herankom..."
WB: "Klappe jetzt! Baut gefälligst Lootboxen! Und wenn wir schon dabei sind: Macht aus dieser komischen Spinne noch eine sexy und nackte Dame."
Monolith: "Aber..."
WB: "Nix aber. Sex sells. YOLO!"
 
Das trifft den Nagel auf den Kopf. Und natürlich wirkt es auf die Spielweise ein, sei es auch nur die plumpe Interaktion mit den Lootboxen im Menü oder dem zunächst unterbewussten Kontakt mit dem Lootbox-Ork.

Ich gehe sogar so weit zu behaupten, dass Microtransactions und Lootboxen ausschließlich die Handschrift der Publisher (Warner Bros. Interactive) tragen und in einem rein kreativen Entwicklungsprozess des Spieleschaffenden (Monolith) niemals als im Sinne des Game Designs gelungene Ideen aufgegriffen worden wären.

Ich stelle mir das in etwa so vor:

Monolith: "Für das Schwert Anduril haben wir eine epische Questreihe entworfen, die dem Spieler all sein Können in einer großen Schlacht vor den Toren Mordors abverlangt. Dazu muss der Spieler von Beginn des Spiels an Spuren folgen, bestimmte Herausforderungen meistern, die gestohlenen Bruchstücke von Narsil von optionalen aber dafür extra schweren Ork-Legionären zurückerobern und damit zum Ende des Spiels hin in Bruchtal neu schmieden las...."
WB: "LANGWEILIG. Unsere Zielgruppe will alles sofort und zu jeder Zeit haben. Und Glücksspiel klappt immer. Das Schwert ist so berühmt und cool, das schafft doch einen geilen Anreiz. Baut gefälligst eine Option ein, in der auch Tante Hildegard von nebenan die Waffe bekommen kann. Die spielt die Questreihe sowieso nicht. Wie wär's mit 'nem Dealer-Ork, der einfach Kisten mit dem coolen Zeug verkauft?"
Monolith: "Ein Ork, der Anduril in einer Kiste verkauft? Ernsthaft? Und die Questreihe macht so doch gar keinen Sinn mehr, weil..."
WB: "Sinn? Scheiß auf Logik, wir wollen Geld!"
Monolith: "Können wir die epische Questreihe dann nicht wenigstens als DLC ausgliedern, damit nicht jeder einfach so an das Schwert herankom..."
WB: "Klappe jetzt! Baut gefälligst Lootboxen! Und wenn wir schon dabei sind: Macht aus dieser komischen Spinne noch eine sexy und nackte Dame."
Monolith: "Aber..."
WB: "Nix aber. Sex sells. YOLO!"

Absolut! Kann es mir auch so vorstellen. Mich stören auch lootboxen so heftig weil ich bei solche äb Games das Gefühl habe das damit absichtlich die geile.än questreihen begraben werden. Reine Vermutung aber nehm ich an.

Und die Aussage von dir
Ich gehe sogar so weit zu behaupten, dass Microtransactions und Lootboxen ausschließlich die Handschrift der Publisher (Warner Bros. Interactive) tragen und in einem rein kreativen Entwicklungsprozess des Spieleschaffenden (Monolith) niemalsals im Sinne des Game Designs gelungeneIdeen aufgegriffen worden wären.

Kann ich mir auch nur so vorstellen.
 
Nach ~15h gerademal Akt 1 abgeschlossen und immer noch begeistert. Die Story empfand ich zunächst als eher belang sowie zusammenhanglos inszeniert, aber die letzten paar Schlüsselmomente wurden richtig gut präsentiert und zeigen hoffentlich, wohin die Reise noch führt.

Talion ist zudem ein richtig schnörkelloser, cooler Charakter, den man heutzutage ja schon ein wenig vermisst.
 
Och Mann! Jetzt bin ich gerade nach Hause gekommen und wollte zocken (schließlich habe ich den 65 GB Preload am PC schon hinter mich gebracht), jetzt muss das Kackspiel noch eine knappe Stunde lang entpackt werden.

Früher war alles besser! :frubfrab:
 
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