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360/PS3 Metal Gear Rising: Revengeance

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Dieses ganze Gejammere rund um den neuen Dante erinnert mich an MGS 2... Ich habe nie richtig verstanden, warum so viele ein Problem mit Raiden hatten/noch immer haben. Ich fand ihn von Anfang an einen tollen Charakter, dessen Schicksal sich sehr interessant und dramatisch entwickelt hat.

Der Februar kann gar nicht früh genug kommen.
 
Richter schrieb:
Ich habe nie richtig verstanden, warum so viele ein Problem mit Raiden hatten/noch immer haben. Ich fand ihn von Anfang an einen tollen Charakter, dessen Schicksal sich sehr interessant und dramatisch entwickelt hat.

Vielleicht weil er eine totale Heulsuse war, die sich von seiner psychisch schwer gestörten Freundin hat belabern lassen und auch sonst im Spiel nichts gerissen hat? Nur so eine Idee...
 
Auch breakdancende Cyber-Ninjas haben Gefühle.

Unter einer Heulsuse verstehe ich aber was anderes als 'nen Raiden. Das ist genau so ein Quatsch wie den neuen Dante als Emo zu bezeichnen. Kaum zeigt ein Charakter mal menschliche Züge wie Verzweiflung oder Trauer ist er automatisch 'n Weichei...
 
Die war wohl nur noch das berühmte Tröpfchen.


Ein großes Problem war womöglich auch einfach dass er ein anderer (Spiel)Charakter ist.
Besonders da man nach der E³ und dem Tanker Level mit Solid Snake als Helden rechnete und bekommt dann einen Frischling, der zudem noch eine blonde Mähne hat.

Wie viele starteten bereits mit MGS 1 auf der PSone und hatten spaßige Stunden mit ihm?
Und natürlich lechzte jeder nach mehr und nach den ersten Infos, Trailern etc. baute man den Hype auf und es kam nie die Idee eines anderen Helden auf.


Stelle dir mal vor Halo 5 wird angekündigt, es werden Trailer etc. mit dem Master Chief gezeigt und nach einer Stunde Spielzeit steuerst für den Rest des Spieles John Smith, den UNSC Soldaten Nummer 567834.
Ähnliches wohl hier.


Wobei Raiden selbst auch seine eigenen Probleme hat..sicher.
 
Der gemeine Spieler ist aber auch erzkonservativ, anstatt solche Änderungen als neuen Ansatz und Teil des Konzeptes zu betrachten, wird gleich von Stilbruch und Verrat am Fan gesprochen. Man hätte die Spielergemeinde damals vielleicht anders drauf vorbereiten können, aber auf der anderen Seite ist es auch ein Metal Gear von Kojima, zwei Aspekte die geradezu "Überraschung" schreien und das ganz ohne holländischen Akzent.
 
Das Metal Gear-Universum ist wahrscheinlich eines der vielschichtigsten Spiele-Universen überhaupt. Hier gibt es nicht nur den einen Charakter, auch wenn Snake natürlich der Hauptprotagonist ist und war.
 
Ich hab Raiden schon immer gemocht und seit 4 bzw. spätestens jetzt ist er einfach nur geil! Sich an seinen Absätzen hochzuziehen, ist genau so lächerlich wie über den neuen Dante zu lästern, weil man Hipster nicht ab kann und als Metal Nerd lieber nen alten Saftsack da stehen hätte. Bisschen Offenheit für neues Junge! :deal: :grins:
 
Oxblood schrieb:
Joa, nur ist Raiden halt Raiden und keiner mag ihn ;)

Kann ich von mir nicht behaupten.

Davon abgesehen ist ein unsympathischer Charakter immernoch besser als der ganze namen- und seelenlose Dreck, den man in 95% aller Spiele vorgesetzt bekommt.

Aber das ist auch nur meine bescheidene Meinung. :)
 
Ja, du und enix.


@Kakun, womöglich wäre dann alles anders gelaufen, hätte man von Anfang an gesagt "dies ist Raiden, der neue Charakter".

Hätte er dann einen so umwerfenden und kaum glaubhaften Trailer bekommen wie seinerzeit Soldi Snake hätte dies womöglich schon einiges bewirkt.
 
Andererseits spielt Kojima wie gesagt gerne mit der Überraschung und schert sich generell wenig um erzählerische Konventionen. Es ist halt seine Geschichte und wenn er da 'nen Charaktertwist einbaut ist das mehr als sein gutes Recht. So wirklich geschadet hat es der Serie am Ende ja auch nicht und Kontinuität ist bei Metal Gear eh so eine Sache, da finde ich es sinnvoller unterschiedliche Charaktere zu spielen, als permanent und über zig Zeitperioden den selben, der dann doch ein anderer ist aber gleich ausschaut und bla...
 
Spawn schrieb:


Ganz genau, alle anderen hassen Raiden. Wenn man in dieser Traumwelt leben will und besser fühlt, bitte.

Tatsache ist, Raiden hat dem zweiten Teil oder gar der Serie an keiner Stelle geschadet. Weder die Wertungen sind eingebrochen, noch die Fanbase kleiner geworden. Eher haben die Medien davon profitiert, weil sie den selbst ernannten Pseudo-Hardcorefans ein wenig Stoff zum Maul zerreißen bieten konnten. Die überwiegende Mehrzahl hat Raiden und das Spiel aber so angenommen.

Außerdem war es vom Trailer bis zum Release und dem Game selbst typisch Kojima. Er hat kaum die Katze im Sack verkauft, wie es Spawn gerne hätte. Zumindest wenn man damals seine Interviews, News und co mitverfolgt hat als Fan.
 
Okay, dann eben so: Hätte Raiden ne andere Frisur gehabt, hätte die Sache für mich anders ausgesehn :D Seine Story in MGS2 war gut, daran besteht ja kein Zweifel ;)
 
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