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360 Mass Effect 2

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Das muss ich mir echt gründlich überlegen, mein PC wird wohl gut genug sein um das Spiel wenigstens in Xbox-Qualität darzustellen. Ich habe zwar einen 50€ Amazongutschein (von der DKB), aber 15€ Preisdifferenz ist schon ein Machtwort :I

- Mass Effect 2 erscheint in Deutschland komplett ungeschnitten. Das Spiel ist in Bezug auf den Gewaltgrad identisch mit bspw. der US oder UK-Version.
- Die PC Version von Mass Effect 2 kann sowohl komplett in deutsch als auch in englisch gespielt werden (jeweils Audio und Text). Die Xbox 360 Version bietet deutsche Sprache (Audio und Text).
- Mass Effect 2 nutzt keinerlei Securom Technologie.
- Mass Effect 2 kann beliebig oft installiert und deinstalliert werden.
- Eine Onlineregistrierung sowie Internetzugang werden zum Spielen nicht benötigt.

Da spricht nichts gegen die PC-Version. Außer vllt die fehlenden GS auf der Box :ugly:, und dem fehlenden Charakter den ich gestern zu Ende gespielt habe.
 
MouseMan schrieb:
Soll denn die englische Tonspur dann Geld kosten wenn man sie nachträglich für die Box runterladen kann?


Ich habe mich eben bei Amazon.de umgeschaut und habe spontan mit dem Gedanken gespielt, mir die PC-Version zu kaufen, demm diese ist sage und schreibe 15€ billiger und hat außerdem ja auch noch die englische Tonspur :shock:

Hab ich mir auch überlegt aber die 1000 € für nen vernünftigen Pc nebst Widescreen TFT sind da noch ein Hindernis. :gerri:
 
MouseMan schrieb:
Das muss ich mir echt gründlich überlegen, mein PC wird wohl gut genug sein um das Spiel wenigstens in Xbox-Qualität darzustellen.

Mass Effect 2 is a visual treat, filled with breathtaking landscapes and an awesome attention to detail. If you're playing on PC and have a powerful rig (I took Shepard for a spin on an Alienware Intel Core 2 Quad 2.00 GHz prcoessor, dual NVIDIA GeForce GTX 260M cards, and 6 GB of memory), it will look even better.
 
Bei mir sind halt PC und Xbox am selben krüppligen TFT-Monitor, und den PC habe ich hier auch. Er sollte gut genug sein für ME2.

Die blöden Trailer und kurzen Review-Ausschnitte hier haben mich jetzt ganz hibbelig gemacht, ich sollte mir dann das IGN-Review nicht anschauen von dem hier berichtet wurde :ugly:
 
Lol. War stolz, vor 2 Monaten die CE für 62,99 bei Amazon.de bestellt zu haben. Jetzt guck ich nach und es ist die PC-Version:lol:
Nochmal neu die Normale für die 360 bestellt.:traurig:

Meint ihr, PC-CE kann man gewinnbringend vertickern?
 
PC-Version habe ich ja schon seit drei Wochen hier, aber will lieber die Xbox Version zocken und hab deshalb bisher nur knapp vier Stunden gezockt. Hab ja gehofft, dass mein Xbox Version heute kommt, aber hat leider nicht geklappt. Denke mal, dass ich es denn spätestens Dienstag haben werde. Naja, egal. Heute ist eh Bundesliga und am Abend hab ich meine Rollenspielrunde und morgen gehts in Avatar. Spiele ich so lange Drakensang 2 - dazu muss ich eh den Test schreiben ;)
 
Empfehle den 1. Teil des veröffentlichten 4Players Reviews, welche dem Spiel deutlich intensiver auf den Zahn fühlen, als IGN das in ihrem fast nichtssagenden Mini Review getan haben.
Allerdings sollte man das Review mit Vorsicht lesen, da sie den Anfang doch sehr stark spoilern. Darüber kann ich aber noch hinweg sehen, da mich diese Spoiler Happen noch sehr viel schärfer auf das Spiel gemacht haben. :traurig:

Insgesamt liest sich auch das 4Players Review (zumindest der 1. Teil) sehr gut, auch wenn sie schon etwas mehr Kritik üben.

Da wir hier genug lobhudelei haben, mal etwas Kritik aus dem Review, die zuerst einmal die Synchronisation angeht ->

Die deutschen Sprecher überzeugen zwar in so manchen Nebenrollen; Miranda wird z.B. gut gesprochen, Jacob, Grunt sowie Tali ebenfalls. Auch der Unbekannte steht seinem amerikanischen Original in nichts nach und vor allem die Außerirdischen kommen mit ihren Gutturallauten und Färbungen gut rüber - Kroganer mit ihrer bedrohlich tiefen Stimme, Salarianer mit ihrer hektischen hohen Tonlage. Aber die Lokalisierung hat einen entscheidenden Haken: Shepard. Wer sich für die männliche Variante entscheidet, muss mit einer Stimme leben, die nicht mal ansatzweise an den Schneid des amerikanischen Originalsprechers heran kommt - zu alt und austauschbar wirkt der Protagonist. Noch unpassender spricht Garrus, der harte Kommando-Offizier aus dem ersten Teil. Während er im Original fast an Clint Eastwood erinnert, wirkt er in der deutschen Fassung viel zu weich. Auch bei so manchen Übersetzungen war man nicht konsequent genug: "Mal sehen als wie nützlich sie sich erweisen" hört sich einfach holprig an. Und aus dem Lazarus-Projekt mit scharfem Z wird z.B. einen Satz später das weich genuschelte Leserus-Projekt im unpassenden englischen Akzent - und das, obwohl mit Miranda oder Jacob jeweils dieselbe Figur spricht. Nur auf dem PC kann man übrigens direkt auf die englische Tonspur umschalten; auf der Xbox 360 wird das über einen Download nachgeliefert; ein toller Service, den man in Anspruch nehmen sollte.

Damit scheint sich auch gleich die Sache mit der downloadbaren, englischen Tonspur zu bestätigen. Ich will nur wissen wann die endlich kommt. :traurig:


Nun leider etwas, was für mich persönlich schon ein extremer Rückschritt ist...
Viel wichtiger als das Aussehen sind natürlich die Charakterklasse und die mögliche Karriere. Und hier werden Kenner des Vorgängers schmerzliche Abstriche machen müssen.

Die fünf Grundfähigkeiten lassen sich bis zu einem Maximum erhöhen - ist das erreicht, hat man die Wahl zwischen zwei Spezialisierungen. Die sind aber wenig spannend: Meist läuft es darauf hinaus, dass ein projektiler, technischer oder biotischer Angriff entweder auf ein Ziel mit viel Schaden fixiert oder auf einen Bereich mit weniger Schaden verteilt wird. Kreative Überraschungen sollte man da nicht erwarten.

Unterm Strich hat man die Karriere also kastriert: Hatte der Soldat damals noch fünf Grund- sowie vier freischaltbare Sonder-Fähigkeiten, sind es hier mit einem mächtigen Schuss, dem Adrenalinrausch sowie drei Munitionstypen gerade mal fünf. Außerdem kann man sich in diesen Bereichen nur noch in vier statt in einem knappen Dutzend Stufen verbessern. Natürlich ist das alles übersichtlicher, aber gleichzeitig weniger komplex und interessant. Das liegt nicht nur daran, dass man weniger Möglichkeiten zur Individualisierung hat, sondern auch daran, dass die Auswahl und damit die Klassenunterschiede nicht markant genug sind - für einen Rollenspieler ist dieses glattgebügelte System ein Verlust.

Die Klassen unterscheiden sich zudem nicht so stark wie es die Namen suggerieren, denn einige ihrer Fähigkeiten sind nicht exklusiv

[...]

Das sorgt natürlich dafür, dass man bei den Missionen wesentlich komfortabler auswählen kann und dass der Verlust bzw. das Nichtvorhandensein eines Mitglieds nicht so schwer ins Gewicht fällt. Für die Spielbalance ist das auch gut, weil man ja einige Kräfte kombinieren kann: Wer seine Feinde erst in die Luft befördert und dann gegen die Wand wuchtet oder explodieren lässt, sorgt für kombinierten Schaden - sehr schön, sehr spektakulär! Allerdings kann man die Zahl der effizienten Kombos nicht mal an einer Hand abzählen, was ballistische-biotische Experimente eher ausschließt.

Spezialisten ohne Spezialaufträge

Das größere Problem ist, dass es aufgrund der Überschneidungen für die Mehrheit der Missionen nahezu egal ist, welche zwei Gefährten Shepard letztlich begleiten - man kann fast alle Situationen ohne Spezialisierung meistern. Natürlich läuft es besser, wenn man sich mit einem vielseitigen Trio, also einem starken Krieger, einem mächtigen Biotiker und einem cleveren Techniker in den Kampf stürzt, so dass man auf alles reagieren kann. Aber das Missionsdesign erlaubt auch den einfachen Durchmarsch mit weniger durchdachten Teams. BioWare hätte viel öfter auf die kluge Auswahl setzen und diese auch inszenieren müssen: Wer infiltriert? Wer führt? Wer hackt? Erst ganz zum Schluss muss man endlich mal entscheiden, welches Teammitglied wirklich für welche Situation am besten geeignet ist und danach die Konsequenzen in Kauf nehmen. Wenn es vorher mal darauf ankommt, dass ein Spezialist dabei ist, wird diese Figur vom Spiel automatisch vorgegeben - schade, dass man Shepard als Anführer hier nicht viel früher und öfter gefordert hat. Man hätte die kastrierte Karriere über eine anspruchsvollere und spezialisierte Crewauswahl auffangen können.

Wie funktioniert das System der Loyalität? Viel zu statisch: Im Gegensatz zu DA kann man diese weder über Geschenke noch über Dialoge und mehrere Missionen Schritt für Schritt gewinnen, man muss einfach nur einen persönlichen Auftrag erledigen. Sprich: Hilft man einem Gefährten bei seinem Anliegen, ist er sofort loyal - ganz egal, wie sich Shepard in allen anderen Situationen moralisch verhält. Die loyale Beziehung wird also nicht schrittweise aufgebaut, sondern nach einer Mission festgezurrt, als würde man einen Schalter umlegen. Sehr gelungen ist wiederum der Konflikt zwischen loyalen Crewmitgliedern, der zum Verlust dieses Status führen kann, wenn Shepard sich in einem Zickenkrieg zwischen zwei Frauen für eine entscheidet - danach verliert sie den treuen Status und man hat keinen Zugriff auf die Spezialfähigkeit. Das hört sich gut an, wird aber letztlich zu selten inszeniert, zumal das ganz große Drama fehlt: Es kam in meinem Spiel nicht dazu, dass ein Charakter die Normandy verlassen oder mich bzw. andere aus dem Team angreifen wollte - da war DA wesentlich konsequenter und dynamischer im Bereich der Beziehungen.

Nach diesen Hieben, noch ein paar positive Gedanken zur Aufmunterung. :D

in der Phase, wo man das vierstöckige, fast wie eine kleine Stadt anmutende Riesenraumschiff dann in gefährliche Außenbezirke manövriert und seine Crew mit skurrilen Außerirdischen erweitert, geht es richtig los - denn erst hier verschmelzen Kulisse, Klang, Dialoge und Aktion zu einem epischen Spielgefühl. Der Einstieg in dieses Abenteuer gleicht deshalb einem Erdbeben, weil es in diesen ersten fünf Stunden im Nacken kribbelt, weil man neugierig und hoffnungsvoll ist, weil alles so klasse aussieht. Und das, obwohl die erste Strophe zunächst das Lied vom Heldentod anstimmt...

Und hier begeistert zunächst die visuelle Qualität, die dem Vorgänger noch fehlte: Es wabert, es zischt und dampft. Natürlich bleibt es aufgrund des Artdesigns bei einem eher sterilen Flair im Star Trek-Stil, aber diesmal sorgen düstere Facetten und vor allem schärfere Texturen und bessere Spiegelungen für eine imposantere, körnigere Kulisse. Die Räume, Höhlen und Areale wirken dichter, werden spektakulär ausgeleuchtet, während teilweise imposante Lichtreklamen an den Wänden flackern. Die Figuren bewegen sich geschmeidiger, die Innenarchitektur ist markanter, die Rüstungen sowie Uniformen wirken angenehm plastisch und vor allem die Gesichter begeistern mit lebendiger Mimik und porentiefen Merkmalen. Wer sich später mit Charakteren wie Subject Zero oder dem Assassin unterhält, muss den Kanadiern umgehend gratulieren - das sieht alles unheimlich lebendig aus.

Trotzdem gehört dieses Abenteuer zum Besten, was man derzeit auf PC und Konsole sehen kann.

Dialoge mit Echtzeiteingriff

Das Importieren alter Spielstände sorgt für weitere kleine Boni: Je nachdem wie weit man seinen Commander in Mass Effect gebracht hat, gibt es etwas mehr Credits oder Rohstoffe. BioWare hat auch erzählerisch Wort gehalten, denn so manche Ereignisse in diesem Nachfolger richten sich nach den Entscheidungen, die man im Vorgänger getroffen hat. Das fängt mit Kleinigkeiten an, wie etwa Kommentaren zur Herkunft Shepards: Ist man ein Erdgeborener oder Kolonist, ist man Kriegsheld oder einziger Überlebender? Und das geht mit dem Wiedersehen oder Fehlen bekannter Charaktere weiter: Haben Wrex und Ashley überlebt? Oder ist Kaidan dabei? Ist Garrus ein Teil der Gruppe gewesen? Auch der Ausgang von Missionen beeinflusst diesen zweiten Teil: Hat Tali z.B. ihre Pilgerreise erfolgreich beendet? Gab es Überlebende auf Feros? Und ganz wichtig: Hat man den Rat der Allianz gerettet oder geopfert? Es ist sehr lobenswert, dass BioWare hier für eine individuelle Kontinuität sorgt.

Der Wiederspielwert des Abenteuers ist aufgrund dieser episodischen Dynamik natürlich ein hoher. Und wenn man bedenkt, dass diese Konsequenzen auch im dritten Teil greifen, überlegt man bei so mancher Entscheidung noch etwas länger.
 
Mit dem massiven Zurückfahren an Charakterfertigekeiten bzw. typischem aufleveln des Charakters hab ich mich die letzten Wochen schon abfinden können, so dass mich das jetzt nicht mehr so sehr trifft. Obwohl ich dennoch das "alte"System bevorzugt hätte.

Auch der Absatz zur deutschen Synchro gefällt mir nicht so. Gerade wo ich gestern den Trailer nochmal zweimal angesehen hab und wenn ich da zum Schluss Shepard höre "We'll fight for the Lost!" mit so einer geilen intensiven Stimme.... Werde wohl fürs 2. Durchspielen dann auch die Möglichkeit des Downloads der englischen Synchro in Anspruch nehmen.
 
Wie ist es eigentlich mit der Übernahme? Nehme mal an, dass Level und Fähigkeiten nicht übernommen werden.
Bin nämlich nicht mehr mit dem Aussehen meines alten Shepards zufrieden und werde wohl einen komplett neuen Spielstand anfangen, wenn in ME2 nur die Entscheidungen übertragen werden.
 
Das wäre natürlich der Hit, wenn man da nochmal drüber bügeln könnte. :)

Ah ja, hier noch etwas zur Charakterübernahme, von 4Player ->
Das Importieren alter Spielstände sorgt für weitere kleine Boni: Je nachdem wie weit man seinen Commander in Mass Effect gebracht hat, gibt es etwas mehr Credits oder Rohstoffe. BioWare hat auch erzählerisch Wort gehalten, denn so manche Ereignisse in diesem Nachfolger richten sich nach den Entscheidungen, die man im Vorgänger getroffen hat. Das fängt mit Kleinigkeiten an, wie etwa Kommentaren zur Herkunft Shepards: Ist man ein Erdgeborener oder Kolonist, ist man Kriegsheld oder einziger Überlebender? Und das geht mit dem Wiedersehen oder Fehlen bekannter Charaktere weiter: Haben Wrex und Ashley überlebt? Oder ist Kaidan dabei? Ist Garrus ein Teil der Gruppe gewesen? Auch der Ausgang von Missionen beeinflusst diesen zweiten Teil: Hat Tali z.B. ihre Pilgerreise erfolgreich beendet? Gab es Überlebende auf Feros? Und ganz wichtig: Hat man den Rat der Allianz gerettet oder geopfert? Es ist sehr lobenswert, dass BioWare hier für eine individuelle Kontinuität sorgt.

Wer mit Mass Effect experimentiert hat und mehrere Endspielstände besitzt, kann übrigens bis zu elf davon laden, um sie auszuprobieren. Auf der Xbox 360 müssen diese Daten allerdings auf der Festplatte liegen - man kann keine von einer Speicherkarte nutzen.
 
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