Hier die Details vom M (wen es interessiert).
HASPA Marathon
Den Beinen bzw. Knie geht es schon wieder besser. Muskelkater habe ich keinen
HASPA Marathon
Den Beinen bzw. Knie geht es schon wieder besser. Muskelkater habe ich keinen
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indierocker schrieb:
Bei Kilometer 30 bist Du weg geknickt, was? Das kenn ich ... furchtbar! Haben Dir wohl wie erwartet die langen Läufe gefehlt, damit Du hinten raus das Tempo halten kannst. Aber hey; Du hast's gepackt und ich könnte wetten, dass Du schon mit dem Gedanken spielst, wann und wo Du nächstes Mal am Start bist.
Erhol Dich gut und geniesse den Triumph!![]()
Bin aber happy, Marathon...ckeck. 

Evin schrieb:Naja, die 9,31km habe ich in 51min gepackt, und ich so WTF?!![]()
Route planen, A bis B und wenn du auf die Verbindungslinie klickst kannst du "Wegpunkte" hinzufügen/festlegen. 
deepblue120 schrieb:Von meiner Seite gibt es noch einen kurzen Bericht vom Marathon in Düsseldorf:
Wie ich ja schon geschrieben habe, war ich in der Woche vor dem M leicht erkältet und die ein oder andere Situation in meinem direkten Familienumfeld ließ mich schlecht schlafen. Nichtsdestotrotz machte ich mich am Sonntag nach einem kleinen Frühstück (2 Toast mit Marmelade + kleiner Kaffee) auf den Weg nach Düsseldorf. Ich fühlte mich angespannt aber gut. Am Startbereich angekommen, musste ich feststellen, daß der Zielbereich ca. 1,5km vom Start entfernt ist. Dort war dann natürlich auch die Kleiderbeutelabgabe. Nachdem auch das alles erledigt war, habe ich nochmal Gebrauch von den wirklich zahlreich vorhandenen Dixie-Klos gemacht. Jetzt noch etwas warmlaufen und in den roten Startblock für Zeiten unter 3 Stunden einsortiert. Dort konnte ich dann noch mit ein paar Gleichgesinnten einige Worte wechseln und mich über die Taktik der 3 Std Hasen informieren.
Dann erfolgte pünktlich um 9 Uhr der Startschuß. Die Meute stürmte los. Mein Ziel jedoch war klar: Möglichst gleichmäßig und lange einen Schnitt von 4:15 min/km aufrechtzuerhalten. Das funktionierte aufgrund der 4-spurigen Straße auch von Anfang an besser als gedacht. So vergingen die ersten 10 km in 42:32 min. Fast ne Punktlandung und ich fühlte mich doch relativ frisch. Die nächsten 10 km liefen zwar auch noch sehr gut (HM Durchgangszeit: 1:29:25), aber so langsam wurde es doch zu anstrengend. Das war eindeutig zu früh. Normalerweise sollten die ersten 30km zwar fordernd sein, aber man muß das Gefühl haben noch ne Schippe drauflegen zu können. Das war bei mir schon jetzt nicht mehr der Fall. So wurden die Versorgungsstände (von denen es schier endlos viele in ausreichender Länge gab) immer intensiver genutzt. Km 30 wurde dann bei 2:07:08 absolviert. Das entsprach zwar noch immer einem Schnitt von 4:14 min/km, aber dieser war schon hart erkämpft und es wollen noch 12km gelaufen werden. Ab jetzt hieß für mich nur noch durchbeißen und an der 3 Std Gruppe zu bleiben. Diese habe ich ab km 34 aber ziehen lassen müssen, um mich nicht komplett abzuschießen. Jetzt wurde es richtig übel. Mir tat alles weh und die Motivation sank natürlich auch aufgrund des in weite Ferne gerückten Zeitziels in den Keller. Km 35 ging dann noch in 4:27 weg. KM 36 dann schon in 4:42. Ab km 37 habe ich dann noch Gehpausen an den Versorgungsständen eingelegt. Ich hab mich quasi von Trog zu Trog geschleppt. KM 40 dann mit einer Durchgangszeit von 2:53:13. Das ist schon nur noch ein Schnitt von 4:20. WTF??! Innerhalb von 6km den Schnitt um 5sec zu verlangsamen ist schon heftig. Jetzt nur noch die letzten beiden wegkriegen und im Ziel nochmal Gas geben. Geschafft in 3:03:24.
Direkt nach dem Zieleinlauf war ich schon enttäuscht. 1/2 Jahr Vorbereitung, 2300km Training, gute Unterdistanzzeiten und viele Entbehrungen und trotzdem das Ziel nicht erreicht. In der Nachbetrachtung muß ich aber sagen, daß dieser Marathon schon eine andere Hausnummer als der erste war. Den ersten geht man noch relativ unbedarft an ohne „echt hartes“ Ziel. Und wenn man sich am Limit (ausgehend von den Unterdistanzen) bewegt, muß halt alles stimmen. Und das tat es nun mal nicht. Das war die Erkältung, einige ausgefallene Trainingseinheiten und andere Störungen (die bei Familie, Job und Haus nicht ausbleiben können und auch nicht sollen). Insofern bin ich mit dem Ergebnis doch zufrieden. Immerhin habe ich meine PB um knapp 4min verbessert und ich bin um einige Erfahrungen reicher.
Jetzt folgt noch ein HM um die Form zu nutzen und hoffentlich PB laufen. Danach dann hoffentlich endlich besseres Wetter um die Radsaison richtig losgehen zu lassen. Im Herbst dann der erste Triathlon auf olympischer Distanz.
PS. Liebäugle jetzt schon mit einem neuen Versuch nächstes Jahr in Düsseldorf.
PPS. Die Bedingungen für eine Bestzeit sind in Düsseldorf perfekt gewesen: Tolles Wetter (15° und trocken), extrem viele und gut ausgestattete Verpflegungsstellen, viele gute Läufer, sehr schneller Kurs.


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