Ich bin auch bereits nen Marathon gelaufen. Mir ging es dabei nur ums Ankommen. Mir haben die folgenden Dinge extrem geholfen:
1. Laufplan
Ich hatte mir hierfür im Netz einen Plan gesucht. Letztlich standen dann 4 Trainings pro Woche auf dem Plan, unter der Woche meistens kürzere, schnellere Einheiten (Aufwand ca ne Stunde bis 1,5h pro Training), am Wochenende ein langer Lauf (20 km aufwärts) und ein Regenerationslauf. Wichtig für mich war dabei, dass ich schwarz auf weiß hatte, was zu tun ist. Und das schlechte Gewissen, wenn man mal was auslassen musste. Die Pläne gehen meist über 12 Wochen, wenn man Anfänger ist, sollte man aber schon vorher Laufen, da die Pläne meist ein wöchentliches Mindestpensum voraussetzen.
2. Freund, der mitläuft
Gerade für die langen Einheiten am Samstag hat mir das sehr geholfen. Man hat einfach jemanden, der einen mal mitzieht, wenn es nicht so läuft... Und da man bei den langen Läufen nicht so schnell ist, kann man auch gut quatschen. Ich hab eine Vorbereitung komplett allein gemacht, das war schon etwas frustrierend.
3. Das richtige Equipment
Wer schon mal mit nem Baumwollshirt ne längere Strecke gelaufen ist und dabei geschwitzt hat, weiß, wie angenehm es plötzlich mit Funktionsshirt ist. Ebenso bei Unter- und Laufhose. Einmal nen Wolf gelaufen, ignoriert man das schlechte Gefühl, dass man in ner engen Laufhose von allen Leuten komisch angeschaut wird. Auch ne Windjacke ist Gold wert, wenn der Sommer nicht hält, was er versprach. Mir persönlich haben zusätzlich ein paar technische Gimmicks geholfen. Hab mir mit als erstes ne GPS-Uhr mit Brustgurt für Puls besorgt. So konnte ich dann auch entsprechend den Plänen laufen.
Ich denke, jeder Läufer hat so seine eigenen Tipps, was ihm besonders geholfen hat. Da muss man auch ein wenig auf das eigene Gefühl hören. Was für mich auf jeden Fall stimmt: Der eigentliche Marathon ist verhältnismäßig einfach. Das wirklich Schwierige ist die Vorbereitung. Wenn man mal wieder Samstags alleine durch den Regen läuft, steht eben keiner am Wegesrand und jubelt einem zu. Beim Event selbst puschen dich die Zuschauer dann.
Ach ja: Wenn man vorhat, mehrere zu laufen, sollte man nicht mit dem größten Event anfangen. Ich bin in New York und in Hamburg gelaufen. Hamburg war mein zweiter und wirkte im Vergleich zu New York leider wie Kreisklasse gg Champions League.