Durch eine Zerrung in der Schulter kümmere ich mich derzeit etwas mehr um das Ausdauertraining und mache bzgl. der Atmung erstaunliche Erfahrungen, die ich hier teilen möchte. Wenn ich vorher bspw. auf dem Crosstrainer im aeroben Pulsbereich gestartet bin, waren die ersten 10-15 Minuten relativ anstrengend und die Leistungsfähigkeit geht so ab 45-60 Minuten teilweise deutlich zurück, obwohl ich weiter im normal bis hoch aeroben Bereich (ca. 125-135) trainiere. Auf dem Rad an der frischen Luft merke ich das komischerweise auch nach 2-3 Stunden fast gar nicht. Da ich jetzt als Amateur auf Laktatmessungen verzichte, bin ich davon ausgegangen, dass ich trotz des "richtigen" Pulses in der Aufwärmphase anaerob trainiere.
Für mich gab es dafür zwei Lösungsansätze: Langsamer beginnen, was aber nach den ersten Versuchen nur zu einer minimalen Verbesserung hintenraus geführt hat. Der zweite Punkt war eine konzentrierte und intensive Nasenatmung zu Beginn und weitere Atmungskonzentration über das Training hinweg, was sich als echter Gamechanger herausgestellt hat. Erstaunlich ist das ganze deshalb für mich, weil ich schon beim zweiten Versuch an der 90 Minuten-Marke war, ohne weitere Beeinträchtigungen zu spüren, d. h., ich konnte gefühlt noch 2 Stunden weitermachen.