Nur ein paar wenige Worte von mir, weil zu faul. Film war wie erwartet und von mir erhofft. Objektiv betrachtet recht trashig, aber ich wurde durchweg gut unterhalten. Viel Action, viel Abenteuer, viele Monster. Die Menschen sind schablonenhaft und verhalten sich häufig eher dumm, während die Natur etwas cleverer zur Sache geht. Was ich ein wenig schade fand, ist, dass die meisten Tiere schon im Trailer zu sehen waren, da gibt es also wenig Überraschungen. Häufig genug ist die Inszenierung auch reiner Selbstzweck, was mich aber kaum gestört hat, dafür hat es einfach zuviel Spaß gemacht.
Insgesamt wirkt Skull Island aber wie ein Patchwork an wilden Ideen, die einzelne Leute zusammengetragen haben und dann zu einem großen Ganzen geschnürt wurde. Dadurch wirkt der Film zuweilen etwas unrund und gerade hinsichtlich der Tonalität ist das Affen-Abenteuer eher inkonsequent. Gerade wenn man das Crossover mit Godzilla bedenkt, findet sich da kein klares Bild. Eher wirkt es so, als wenn der leidliche Erfolg von Godzilla, die Produzenten dazu veranlasst hat einen neuen Ansatz zu verfolgen. Am ehesten lässt es sich dann mit dem Marvel-Blockbusterkino vergleichen, wo die Ernsthaftigkeit immer wieder mit Sprüchen aufgelockert wird. Bei Skull Island beißt es sich aber mMn etwas zu stark mit dem Setting. Das Schauspieler-Ensemble ist schick anzusehen, wird aber kaum gefordert. Eine Beziehung zwischen Weaver und Kong muss man dieses Mal auch nicht erwarten.
Nach dem Abspann kommt dann noch ein Teaser zum Crossover und in den letzten 5 Sekunden vermutlich das Highlight des Films für
@dynosys.

Ich hab den Kinobesuch in jedem Fall nicht bereut, aber man sollte sich im Klaren sein, dass das hier ein hochbudgetierter Pulp-Film erster Güte ist. In den meisten Fällen zelebriert er das auch, nur manchmal nimmt er sich dann doch etwas zu ernst.