Foren Aktuelles Erstellen Mitglieder Anmelden

Körpergewichtstraining (You are your own Gym/Fit ohne Geräte/Freeletics/Convict Conditioning)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Let Me Ins hast halt vor allem diese Möglichkeiten...

Hebelwirkung verändern, sprich bis du wirklich an der Tür in Schräglage hängst, was eine massive Intensivierung darstellt, je nachdem wie extrem diese Schräglage ist. Hänge da mittlerweile wirklich gut drin und die Tür hält super stand. Ist überhaupt kein Problem.

Eine andere Möglichkeit um den Widerstand zu erhöhen, wäre es die Beine erhöht abzusetzen.

Zusätzlich noch ein längeres Handtuch verwenden und dieses recht weit entfernt von der Tür greifen. Ergibt zusammen mit der Schräglage einen ziemlich krassen Intensivierungsboost. Ich muss dazu aber auch Schuhe anziehen mit guten, nicht rutschenden Solen, damit ich nicht weg rutsche und mich selbst an der Türkante kastriere. :D

Möglichkeit Nummer 3 ist einhändig. Zusätzlich lässt sich halt auch noch am Kontraktionspunkt die Zeit halten, mit zB 6 Sekunden, um noch mehr zu intensivieren.


Eine meiner liebsten Übungen, weils so extrem vielseitig ist und recht viele Muskeln trainiert. Von extrem einfach bis richtig, richtig hart. Je nach Griff werden ja auch unterschiedliche Muskelgruppen stärker beansprucht.
 
Geht nicht. Dafür müsste ich die Seile von den Ringen noch irgendwo drunter laufen lassen. Die kommen ja sonst direkt von der Decke. Hab ich schon probiert. Da hab ich nix passendes für im Haus. Sobald das war wird, kann ich das auf dem Balkon an der Brüstung machen. Für die kalte Jahreszeit hab ich da ein Problem. Ich hatte schon mit dem Gedanken gespielt, ins Treppenhaus zu gehen, aber man will sich ja auch nicht zum Vollhorst machen, wenn man da am Geländer abspastet.

Einhändig könnte ich noch probieren. Guter Tipp. Danke :)
 
Ich weiß, dass die von der Decke kommen. Ist doch optimal.

So funktionieren die TRX Bänder auch.
Zieh Dir rutschfeste Schuhe an. Geh ein paar Schritte zur Seite, damit du nicht direkt unter den Ringen bist und los geht's. Je mehr du ins Lot gehst desto härter wird es.
 
welche Übungen würdet ihr empfehlen, wenn es einfach darum gehen soll, den Rücken zu stärken?

also ohne Bezug zu gewünschtem Pumper-Werden, einfach nur Bandscheibenvorfall etc. verhindern
 
Alles, was irgendwie ein Ungleichgewicht reinbringt.

Mit einem Peziball kann man sehr viel abdecken. Diese Schwingstangen sind auch sehr gut.
 
Hätte jetzt gesagt Klimmzüge, aber dazu brauchts auch bereits etwas Kraft um die überhaupt ordentlich mit Frequenz zu machen.

Ansonsten wenns darum geht den Rücken zu entlasten: Geht über die Core-Muskeln am besten, sprich daher auch alle Core-Übungen.
 
Habe gestern nun auch endlich mit dem YAYOG Programm angefangen. Zuvor habe ich alle paar Wochen mal eines der 15 Minuten Programme absolviert. Dank diesem Thread bin ich wieder darauf aufmerksam geworden und will nun das normale 10 wöchige Programm machen. Werde wohl ab und zu mal hier posten, denke das motiviert mich mehr.
 
welche Übungen würdet ihr empfehlen, wenn es einfach darum gehen soll, den Rücken zu stärken?

also ohne Bezug zu gewünschtem Pumper-Werden, einfach nur Bandscheibenvorfall etc. verhindern

Also da wir hier auch im Yayog Thread sind, würde ich dir Let me Ins und Let me Ups vorschlagen. Falls du Buch und/oder App nicht hast, kannst du dir bei Youtube anschauen, was damit gemeint ist. Die beiden Sachen funktionieren schon ganz gut. Dazu würde ich dann noch "Thumbs up" und "Swimmers" dazu packen. Good Mornings, Hyperextensions/Supermans, One-Legged-Romanian-Dead-Lifts sind an der Stelle auch empfehlenswert. Für die ersten beiden Übungen brauchst du eine Tür und einen halbwegs stabilen Tisch für die anderen nur etwas Platz. Ich kann echt nur empfehlen, zumindest die App zu kaufen. 2.70 (iPhone) bzw. 2.29 (Android) ist da echt nicht die Welt und man kriegt einen Rundum-Trainingsplan für jeden Härtegrad. Man kann sich da auch locker seine eigenen Pläne zusammenstellen. Die App timed die Übungen dann richtig und man muss sich eigentlich um nix kümmern und nur noch losrammeln. Dazu gibt es noch ein Videopack. Das ist unter Android kostenlos (keine Ahnung, wie das bei Apple ist, aber wahrscheinlich nicht viel anders), mit dem man dann in der App auch Videos zu allen Übungen hat, so dass man sieht, was gemeint ist. Besser als das geht es eigentlich nicht und der Preis ist für das Gebotene ein absoluter Witz. Freeletics ist da z.B. erheblich teurer.
Das klingt jetzt nach dummer Werbung, aber es lohnt sich wirklich. So ziemlich jeder, der das hier macht, wird dir das bestätigen können.

Ich hatte gestern wieder Tabatas. So ein Scheiß. Beat your Boots. Die Übung sieht so lächerlich aus und nach 4 Minuten fühlen sich die Oberschenkel wie Zementblöcke an. :ulgy:
Auch war es witzig, zu merken, dass man Good Mornings bis weit runter in die Beine spürt.
 
Bin jetzt auch seit ein paar Wochen mit am trainieren, oft scheitere ich aber leider immer noch am berühmten inneren Schweinehund. Trainiere aber trotzdem mindestens drei mal die Woche.

Edit by Marcello: Keine Werbung!
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Sodala...der Basic-Plan ist durch. Habe jede einzelne Einheit absolviert und musste zwischendurch nur mal ein paar Tage wegen Krankheit pausieren.

Ein kurzes Fazit:

Ich habe im Grunde "nur" die Übungen absolviert. Ich bin dabei durchaus auch an meine Grenzen gegangen und habe auch mal Übungsvariationen ausgetauscht, wenn mir die standardmäßig eingestellte als zu leicht erschien (speziell bei Liegestützen, aber es betraf auch andere). Nur 2 Mal habe ich Übungen ausgetauscht, weil sie a) zu schwer, oder b) mit meinen Mitteln nicht wirklich machbar waren.
Die ganze Chose wie Ernährung habe ich komplett ignoriert. Das hat zum einen mit der Nummer mit meinen Leberwerten zu tun und zu anderen habe ich schlicht keinen Bock, mich damit auseinanderzusetzen und Zahlenklauberei zu betreiben. Ich rechne mir doch nicht mein Essen zusammen. Ich mach das, damit ich weiter Schokolade und Burger mampfen kann. Die einzige Regel, an die ich mich im Grunde gehalten habe, ist, sich nicht komplett vollzustopfen und stattdessen lieber einmal mehr zu essen (aber auch die habe ich nicht zu 100% befolgt, manches ist einfach zu lecker und das Leben ist zu kurz, um zu darben).

Die Resultate des Trainings lassen sich eigentlich ganz simpel mit "Wow!" zusammenfassen. Natürlich ist mir klar, dass das nicht alleine mit YAYOG geschafft werden kann, sondern mit jedem vernünftigen Training möglich ist, solange man es nur ordentlich durchzieht. Aber ich sehe hier vor allem den Zeitaufwand. Der ist hier für mich der größte Motivationsfaktor. Man kann es eigentlich immer noch irgendwo reinquetschen und selbst, wenn es abends 23:30 Uhr ist. Und dann irgendwas zwischen 15 und 35 Minuten - das ist ein Witz. Trotzdem kann man in diesen kurzen Zeitspannen mehrere Muskelgruppen komplett zerlegen und trainiert nebenbei auch noch die Ausdauer mit.
Ein weiterer sehr hoher Motivationsfaktor ist "Guck mal, was ich kann". Ich habe auch durch den Sport früher viel Zeit im Fitness-Studio verbracht, aber das Eisenfressen war nie wirklich was für mich. Klar, man hat sich verbessert und immer mal 5 kg mehr aufgelegt. Aber bei den Eigengewichtsübungen kann man dann plötzlich eine Übung viel besser als noch vor ein paar Wochen. Oder man kann eine Übung überhaupt erstmal durchführen. Beim Gewichtestemmen mache ich immer die gleiche Übung (z.B. Bankdrücken) mit immer mehr Gewicht. Bei YAYOG mache ich "den Scheiß" irgendwann mit einer Hand. Oder ich mache es auf einer instabilen Oberfläche. Oder ich mache es mit einer Hand auf einer instabilen Oberfläche...als Tabata. Das motiviert mich persönlich um ein Vielfaches mehr und genau deswegen war es eigentlich auch kein Problem, den Plan durchzuziehen und jetzt auch weiter dran zu bleiben.

Die Resultate sind auch sehr gut sichtbar. Besonders hat es bei mir die vorderen Schultern und den Rücken erwischt. Letzterer war zu Beginn des Trainings fast nicht vorhanden (wie ich überrascht festgestellt habe). Aber jetzt nach 10 Wochen sieht man da sowas wie Muskeln. Meine Haltung hat sich auch verbessert. Aber auch die anderen Partien haben gut was abbekommen. Man sieht es an der Brust, den Armen und sogar der Arsch sieht wieder wie einer aus. Bauch hat sich auch gestrafft, die Unterarme haben zugelegt etc. Vieles geht natürlich auch auf den Pump, den man quasi permanent hat, aber who cares? :D

Als positive Alltagseffekte sehe ich zwei Punkte:

1) Ich kann meine lauffaule Tochter jetzt besser und länger tragen. Die hat ja mittlerweile auch so ihre 13-14 kg drauf und jetzt kann ich sie auch einige Zeit schleppen, ohne dass es mir die Lendenwirbel zusammenschiebt. Das war zum Beispiel gestern sehr nützlich, als wir im Tierpark waren. Da haben die über'n Winter die Bollerwagen eingemottet und wir hatten keinen Buggy dabei. :fp: . Da Scheißerchen auch den Mittagsschlag verweigert hatte, war mit Laufen überhaupt nix.

2) Ich bin auch gerade gegenüber meiner Tochter viel entspannter geworden. Wo noch vor ein paar Wochen ein paar Kleinigkeiten gereicht haben, um meinen Geduldsfaden in eine im Ultraschallbereich singende Klaviersaite zu verwandeln und ich dann meine Stimme recht deutlich erhob, bleibe ich jetzt viel länger ruhig. Ich war vorher aufgrund mangelnder Aktivität einfach unausgeglichen und leichter reizbar. Das hat sich jetzt deutlich gebessert. Mittlerweile muss der Zwerg schon einiges an Terror auffahren, ehe ich laut werde. Aber bis es dahin kommt, ist bei der Mama meistens schon der Geduldsfaden zerfasert. :D

Die nächsten zwei Wochen gehe ich auf jeden Fall erstmal Freestyle. Die Weihnachtsfresserei wird mit 10 Einheiten Tabatas bekämpft. Dazu habe ich mir schon 5 Trainingseinheiten zusammengestellt (Push, Pull, Legs, Core, Whole Body). Jeweils 15 Minuten - pfft - mach ich auf der linken Arschbacke. Gestern schon Push gemacht und ich merks heute wieder ganz deutlich speziell in den vorderen Schultern. Dieses Rocking Chairs direkt nach Liegestütz-Tabata (Hände in Hüfthöhe...Omaliegestütze denkt man bis ungefähr zum 4. Satz :lol: ) ist echt bösartig. Es ist sehr interessant, wie diverse Übungen erst im Verbund richtig reinhauen. Und danach kann man dann noch bei einem Tabata mit Seated Dips ein wenig weinen. 15 Minuten und Brust, Schultern und Trizeps sind so richtig schön durchgekaut. So ziemlich genau die Zeit, die ich bräuchte, um ins Studio zu latschen und mich umzuziehen. :ulgy:

Alles in allem also nur Daumen hoch und weiter geht's! :dhoch: :huldig:
 
Hab nun auch mit meinem Aufbautraining für Chief Class begonnen, nachdem ich letzte Woche Master Class beendet habe.

Finds nach wie vor extrem klasse. Am meisten begeistert mich wie zeitsparend das alles ist, dass es quasi überall durchführbar ist und trotzdem extrem fordert, wenn man richtig rangeht.
Fortschritte hätte ich mir zu Beginn, vor 20 Wochen (als ich mit einem Mix aus First & und Master Class eingestiegen bin), nie derartige erwartet. Da wurden meine Erwartungen ziemlich übertroffen.

Halte mich für meinen Teil auch halbwegs mit der Ernährung ran. Ich nehme es jetzt nicht zu eng, aber ich versuche "minderwertige" Kohlenhydrate quasi möglichst aus meinem Speiseplan zu lassen, ebenso was tierische Fette angeht (bis auf Fisch ). Versuche auf meine ~160g an Porteinen pro Tag zu kommen, viele hochwertige Fette zu mir zu nehmen, meinen Tagesbedarf an kcal zu decken (will ja aufbauen und vorerst nicht definieren) in Kombination mit 4 Liter Wasser am Tag, damit sich die Porteinlast nicht negativ auswirkt und der Metabolismus ordentlich angekurbelt wird.

Heißt ja nicht umsonst, dass der Trainingserfolg nur zu 30% beim eigentlichen Training und der Rest in der Küche entsteht.

Meine Lieblinge sind nach wie vor einfach die Tabatas. Baue ich mittlerweile jede Woche mindestens ein Workout ein. :D
 
Danke für deine Erfahrungen Glod. Fand ich jetzt super interessant zu lesen. Gerade weil verschiedene "Probleme" (Rücken, Tochter wird immer schwerer) ja auch betreffen und ich es deswegen im Januar auch nochmal angehen möchte. Kudos dass du es ganz durch gezogen hast. :dhoch: Finde es immer noch erstaunlich, dass man mit relativ wenig zeitlichem Aufwand wohl dennoch gewisse Erfolge erzielen kann.
 
Hab jetzt wieder einen 10-Wochen-Plan begonnen. Und es ist wieder der Basic-Plan. Ich war nämlich nicht in der Lage, die geforderten 10 Let me Ups zu stemmen/ziehen. Scheiße, wenn man 100+ wiegt. :fp:

Na egal, dann ziehe ich das eben nochmal durch. Macht mich ja nicht schwächer und der Rücken kann es offenbar gut gebrauchen.
Allerdings stelle ich auch im Gegensatz zum ersten Durchgang ein paar Sachen fest:

1) Natürlich kann ich bei den Ladders mehr Wdh machen als bei meinem Einstieg in das Programm
2) Erheblich weniger Muskelkater
3) Das Training ist jetzt von der ersten Einheit an effektiver, da ich jetzt alle Übungen korrekt ausführen kann und auch die entsprechende Muskelgruppe(n) belaste. Wenn man das alles das erste Mal macht, dann pimmelt man ja ein paar Wochen ziemlich rum. Bei den RDLs/Lunges fehlt die Standfestigkeit, bei den Let me Ins/Ups hat man noch nicht richtig raus, wie man ziehen muss. Außerdem habe ich jetzt genügend Kraft in den Beinen, dass ich bei den Let me Ins keine Probleme mit den 90° gebeugten Knien habe. Genau genommen spüre ich die Beine bei der Übung gar nicht mehr. Auch ist mittlerweile in den Unterarmen genug Kraft da. etc.

Der erste Durchgang des Basic-Programms hat also schon gut was gebracht. Jetzt bin ich mal gespannt, ob es nach dem zweiten Durchgang dann für die First Class reicht. :gerri:
 
Denk dir nichts bei den Let me ups. Die Übung ist auch gemein und begleitet einen bei dem Trainingsplan ständig. Bei mir sind mittlerweile einarmige Liegestütz, Pistols und seit jeher saubere Klimmzüge, mit gutem Intervall drin, aber die Let me ups zehren nach wie vor an mir. :O_o:
 
Oh, ich denk mir nix dabei. Wenn's nicht klappt, dann wird halt so lange trainiert, bis es klappt. Kann durchaus sein, dass das mit meinen Ringen schwerer ist als am Tisch. Falls ja - umso besser. Das wird schon. Ich will ja den Planche Push-Up erst Ende des Jahres können. :ugly:
 
Oh Gott, ich bin so froh dass nicht nur mir die LMU extrem an die Substanz gehen. :ulgy:
Bei der Übung würde ich am liebsten von unten durch die Tischplatte kotzen.

Ich habe mich auch schon gefragt ob ich bei den LMI was falsch mache weil es irgendwann ziemlich in den Unterschenkeln zieht...

Bin derzeit in der dritten Woche vom Basic-Plan und in der ersten Woche hatte ich, sagen wir mal, etwas Probleme meine Hände aus zu strecken... :D Bin schon sehr auf's Ende gespannt. Positiv zu bewerten ist schon mal dass ich seit dem Beginn keine Rückenschmerzen mehr hatte.
 
Krass, die LMUs "zieh ich weg wie nichts". Bouldern und Klettern macht sich da denke ich sehr bemerkbar. Chinesische Liegestütze o.ä. machen mich aber fertig. Dass es mich dabei noch nicht auf die Fresse gelegt hat ist alles.
 
Zurück
Oben