Die Küche und ich - wir verstehen uns nicht!
Es gibt da so nen Raum, der sich Küche nennt. Komme ich da raus, hab ich zu 80% Sandwiches in der Hand, zu 5% Chilli, zu 3% Rührei oder Sonstiges oder zu 10% ne Milchschnitte, Kaffee oder Kinder Pingui.
Der rechnerisch begabte Leser hat sicherlich schon bemerkt, dass 2% in meiner Aufzählung fehlten. Diese 2% würde ich gerne vergessen, denn dabei handelt es sich um meine Kochexperimente - Experimente deshalb, weil sie vermutlich in einem Reagenzglas besser aufgehoben wären.
Heute war´s mal wieder soweit: Tobi forscht... ähh kocht.
Wie es meistens so ist, hat man zu Anfang das beste Ausgangsmaterial zur Hand. In meinem Fall war das Putenbrust, Chilibohnen, Erbsen, Eier, Salat und verschiedene Gewürze. Top motiviert habe ich auch versucht daraus etwas zu zaubern. Ich habe die Putenbrust kleingeschnibbelt, sie mit verschiedenen Gewürzen verfeinert, das Gemüse angebraten und dann die Brust und den Salat dazugeworfen.
Am Schluss hab ich noch die Eier hineingerührt. Zwar sah das Ergebnis aus, wie schonmal gegessen

, aber es roch genial. Also ab auf den Teller damit und voller Vorfreude die Hände gerieben... Doch den Griff zur Gabel hätte ich mir sparen können. Es schmeckte grauenhaft - ja Vitali, es schmeckte grauenhaft. Wäre wenigstens ein Vitali dagewesen, der sich das hätte an meiner Stelle reinschaufeln können. Aber nein, selbst ist der Mann.
"Da musste jetzt durch", dachte ich mir und hab weitergegessen. Nach einem halben Teller sah ich das Licht am Ende des Tunnels und hab dann doch beschlossen abzubrechen (mit 27 ins Gras zu beissen ist nichts für mich).
Mit diesem Fraß hätte man 1000 Lemmingen den Klippensprung ersparen können. OMG zum Glück hatte ich meinen Würgreflex unter Kontrolle. Naja, am Ende hab ich mir eingeredet, dass ich satt wär.
Die Küche und ich haben ein Trial & Error Verhältnis. Ich glaub ich fahr zu McDonalds...
So, aber ein Foto will ich euch nicht ersparen:

