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Kochkurs - Ab wieviel Grad kocht Wasser?

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Margarine würd ich nicht nehmen weil sie dem Fleisch nicht den Geschmack verleiht!
ich würde zB Steak nie mit was anderem Braten als mit Butterschmalz.

Aber margarine besteht ja aus pflanzlichen fetten und ich glaube da musst du temeraturmässig auch aufpassen.

nim auf keinen Fall Olivenöl! Das geht völlig in die binsen!
 
Evin schrieb:
Warum soll's mit Olivenöl in die Binsen gehen?

Weil die Side-Temperatur zu niedrig zum braten ist!

Speziell kaltgepresstes ist völlig ungeeignet dafür! Soweit ich weis 140 - 180°

Rafiniertes da streiten sich die Gelehrten drüber ob man das zum braten nehmen soll/kann.
 
Öl ist nicht gleich Öl. Das gilt auch für hochwertige Olivenöle. Einige sollte man lieber für Salate und Kaltspeisen verwenden, andere darf man ohne Bedenken erhitzen. Die geschmackliche Note, die man einer Speise verleihen möchte, wird zudem sehr stark vom verwendeten Öl geprägt. Manche Öle bringen Kräuteraromen zur vollen Entfaltung und harmonieren mit ihnen, wieder andere Öle haben einen starken Eigengeschmack und überlagern damit feinere Aromen der Zutaten.

Native Öle nur bis 180 °C

Beim Garen und Dünsten sowie beim Backen und Braten bis 180 °C, was für die meisten Gerichte vollkommen ausreicht, zeigt natives Olivenöl keine wesentlichen chemischen Veränderungen. Sowohl "natives Olivenöl extra" als auch "natives Olivenöl" kann deshalb gut bis zu dieser Temperatur erhitzt werden. So lautet die am häufigsten geäußerte Ansicht zu diesem Thema.

Es gibt jedoch auch einige Olivenölproduzenten, die vom Erhitzen nativer Olivenöle über 140°C abraten. Die natürlichen Fettbegleitstoffe, wie beispielsweise der sehr reaktive Farbstoff Chlorophyll, oder auch feine Fruchtfäden würden bereits bei diesen Temperaturen Schaden nehmen, und es könnten Stoffe im Öl entstehen, die der Gesundheit abträglich wären. Darüber hinaus wird bei der Erhitzung das wertvolle Vitamin E weitgehend zerstört.
 
Margariene geht beim Braten mal gar nicht. Ersten schmeckt es nicht und zweitens bilden sich diese ominösen Acrylamite.

Garen - Butter. Auch bei Spiegelei. Hat den Vorteil das es besser schmeckt und und nicht so schnell diesen braunen Rand bildet.

Öle verwendet man, wann man scharf anbraten will, oder bei einer höreren Temp. braten muss. So wie bei einem Steak oder generell Kurzgebratenem. Heiß anbraten, mit Öl.
Oder Bratkartoffeln. Da wiederum liegt der Vorteil gegenüber Butter darin, dass diese dann nicht in der Pfanne zusammen pappen oder gar an braten, wenn die Temp. stimmt, bzw. das Öl heiß genug ist, wenn die Scheiben in die Pfanne kommen.

Olivenöl kann man genau so gut wie jedes andere flüßige Öl zum Braten nutzen.

Also so ganz allgemein würde ich nicht nur eingleisig fahren. Kommt immer drauf an, was man kochen/braten will.

Das klassische Wiener Schnitzel wird z. B. erst in Öl angebraten, und dann kommt erst die Butter hinzu. Hat den Grund das erstens, die Butter nicht heiß genug wird, sodass das Schnitzel seine gold-braune Farbe erhält. Zweitens, verbrennen die Eiweiße in der Butter bei den hohen Temperaturen. Das gibt einen ekeligen Geschmack ab und hinterlässt ungewollte Räucheraromen. Und zu guter letzt, gibt die Butter dem Schnitzel einfach ein appetitlicheres Aroma, als wenn es nur in Öl gebraten wurde.
 
Klar passt das zusammen, z.b. kannst du ja den Fish anbraten, und dann dazu Spinat und kroketten essen.
 
Die Küche und ich - wir verstehen uns nicht!

Es gibt da so nen Raum, der sich Küche nennt. Komme ich da raus, hab ich zu 80% Sandwiches in der Hand, zu 5% Chilli, zu 3% Rührei oder Sonstiges oder zu 10% ne Milchschnitte, Kaffee oder Kinder Pingui.
Der rechnerisch begabte Leser hat sicherlich schon bemerkt, dass 2% in meiner Aufzählung fehlten. Diese 2% würde ich gerne vergessen, denn dabei handelt es sich um meine Kochexperimente - Experimente deshalb, weil sie vermutlich in einem Reagenzglas besser aufgehoben wären.
Heute war´s mal wieder soweit: Tobi forscht... ähh kocht.

Wie es meistens so ist, hat man zu Anfang das beste Ausgangsmaterial zur Hand. In meinem Fall war das Putenbrust, Chilibohnen, Erbsen, Eier, Salat und verschiedene Gewürze. Top motiviert habe ich auch versucht daraus etwas zu zaubern. Ich habe die Putenbrust kleingeschnibbelt, sie mit verschiedenen Gewürzen verfeinert, das Gemüse angebraten und dann die Brust und den Salat dazugeworfen.
Am Schluss hab ich noch die Eier hineingerührt. Zwar sah das Ergebnis aus, wie schonmal gegessen:kotz:, aber es roch genial. Also ab auf den Teller damit und voller Vorfreude die Hände gerieben... Doch den Griff zur Gabel hätte ich mir sparen können. Es schmeckte grauenhaft - ja Vitali, es schmeckte grauenhaft. Wäre wenigstens ein Vitali dagewesen, der sich das hätte an meiner Stelle reinschaufeln können. Aber nein, selbst ist der Mann.

"Da musste jetzt durch", dachte ich mir und hab weitergegessen. Nach einem halben Teller sah ich das Licht am Ende des Tunnels und hab dann doch beschlossen abzubrechen (mit 27 ins Gras zu beissen ist nichts für mich).
Mit diesem Fraß hätte man 1000 Lemmingen den Klippensprung ersparen können. OMG zum Glück hatte ich meinen Würgreflex unter Kontrolle. Naja, am Ende hab ich mir eingeredet, dass ich satt wär. :D

Die Küche und ich haben ein Trial & Error Verhältnis. Ich glaub ich fahr zu McDonalds...


So, aber ein Foto will ich euch nicht ersparen:




:ugly:
 
War es so eklig dass du das bereits Gegessene wieder auskotzen musstest und dann ein Foto davon gemacht hast?
 
bin mal gespannt, wann die übung früchte trägt. :D ... ich versuch es immer wieder aufs neue. manchmal klappt es auch, wie im fall von chilli, spaghetti etc. aber meistens geht es schief. ich bin ein noob. mist...
 
Ich mach mir jetzt Geschnetzeltes mit Spätzle :headbang:

Fleischstreifen schneiden, mit Salz und Pfeffer würzen, anbraten, egal ob Geflügel oder Schwein. Raus ausser Pfanne und die Zwiebelwürfel rein. Anschwitzen, aber nicht zu stark, soll ja ne helle Soße bleiben. Zu den Zwiebeln dann ein paar Pilze, Paprika, Erbsen und Möhren. Noch einmal alles ein wenig schmoren lassen. Das ganze dann mit Sahne ablöschen, nachwürzen (ich mags kräftig), das Fleisch wieder rein und reduzieren lassen, bis es die gewünschte konsitenz hat.

Go go go!

Edit: Hätte Tobi vllt. auch lieber machen sollen :ugly:
 
ich sitz gerade noch in der Firma aber wenn ich nacher nach hause komm will ich Chapatis machen.

Wenn einer special Tips hat immer her damit.....
 
Leck mich am Arsch ich kann normalerweise echt nicht schlecht kochen aber das ging jetzt gerade brachial in die Hose:shock:

Also unberschreiblich dieses sau einfache rezept bestehend aus 3 zutaten is mir so dermnaßen danneben gegangen wahnsinn....
 
ich möchte gerne meine gerade ausgestochenen plätzchen nach dem backen individuell beschriften. mit was macht man das am besten? edding?

am liebsten wär mir sowas im lebkuchenherz style.
 
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