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ONE Kinect - der offizielle Thread

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Einige Entwickler äußern nun herbe Kritik, und beschweren sich vermehrt über die gleiche Punkte.Die Beschwerden drehen sich um folgende Dinge:

- Die Latenzzeit zur Umsetzung der Bewegungen ist mit 125 Millieskunden viel zu hoch, und so bemerkt man als Spieler die spürbare Verzögerung.

- Bestimmte Lichtverhältnisse sind ebenso problematisch. In reichlich beleuchteten sowie in gut abgedunkelten Räumen funktioniert Natal perfekt, jedoch äußern sich große Probleme, wenn das Licht gedämmt ist. Erkennt die Kamera noch ein wenig Restlicht, schaltet Sie nicht in den Infrarotmodus, der für das Spielen in dunklen Räumen von Nöte ist. So kann es passieren, dass die kamera nichts oder falsch erkennt.

- Weite Kleidung ist ebenso spielstörend. Möglichst eng anliegend sollte diese sein, dass ein problemlos Spielen möglich ist.

- Von der Einbindung in bestimmte Spiel-Genres rät Microsoft selbst ab, darunter unter anderem Shooter.


- Ein Mindestabstand von 4 Metern wurde durch Microsoftdementiert, und Natal soll auch in kleinen Räumen funktionieren. jedoch sprechen die Entwickler klar davon, dass ein 1,80m großer Mann mindestens 3 Meter Abstand halten sollte.

- Anfangs sollte Natal preislich noch günstig zu erwerben sein. Von 50 US Dollar war die Rede, wobei man nun fest der Überzeugung sei, dass Microsoftdie Preisschraube nach oben drehen wird. Vermutlich deswegen weil man die Kamera + ein Spiel in einem Bundle verkaufen möchte. jedoch fehlt dazu noch die Stellungnahme seitens Microsoft.

Reichlich neue Infos soll die kommende E3 bringen. Mit einem Release wird im kommenden Herbst gerechnet.

:drunter:
 
WaldGespenst schrieb:
- Von der Einbindung in Core-GAmes rät Microsoft selbst ab
:grins:
Darauf wird es wohl am Ende hinauslaufen.

Die Technik kann nicht das, was versprochen wurde (wer hätte das geacht :ugly: ) und sinnvoll lässt sich das eh nicht bei Spielen umsetzen, die über banale Hampel- und Fuchsachen hinausgehen.
 
WaldGespenst schrieb:
- Die Latenzzeit zur Umsetzung der Bewegungen ist mit 125 Millieskunden viel zu hoch, und so bemerkt man als Spieler die spürbare Verzögerung.

Das irritiert mich irgendwie, da u.a. IGN ja damals ziemlich gejubelt hatten, als sie diese angepasste Burnout-Version gespielt haben. Da war kein Wort von einer deutlichen Latenz zu lesen. Ist jetzt die Frage ob da Sachen verschwiegen wurden oder ob das Problem doch nicht so groß ist.

Wobei ich mir Natal so oder so zulegen werde, egal wie viel schlechte Presse das Teil jetzt noch bekommt. Finde die Technik zu spannend um da drum herum zu kommen...
 
Fergy schrieb:
WaldGespenst schrieb:
- Von der Einbindung in Core-GAmes rät Microsoft selbst ab
:grins:
Darauf wird es wohl am Ende hinauslaufen.

Die Technik kann nicht das, was versprochen wurde (wer hätte das geacht :ugly: ) und sinnvoll lässt sich das eh nicht bei Spielen umsetzen, die über banale Hampel- und Fuchsachen hinausgehen.

Witzig...

Gestern hab ich einen Artikel gelesen, dass Sony mit Move auch nicht unbedingt ins "Hardcore"-Lager vorstossen will.

Na ja, erstmal schauen, was die Entwickler daraus machen.
 
1,80m und 3m kommt halt vom Objektiv der Cam, klar ist das alles Murks bei dem Preis. Die Cam bekommt eben einen 1,80 Typen sonst nicht ganz ins Bild. Aber ganz normal würd ich sagen und wie bei jeder sonstigen kleinen Knipse auch. Liegt eben auch am Preis.
 
darüber hätten sie sich aber vorher mal Gedanken machen müssen...Also ich hab hier keine 3 m Platz. Und da 180 ja so knapp über dem Durschnitt liegt dürfte die Hälfte aller Spieler wohl noch mehr Platz benötigen damit sie ganz ins Bild passen. Das ist imo vollkommen utopisch von MS...die haben sich wohl an Bill Gates Wohnzimmer orientiert.
 
STREET FIGHTER
MIT "PROJEKT NATAL"-UNTERSTÜTZUNG?
SFIV_13_small.jpg

Egal ob Sonys „Playstation Move“ oder Microsofts „Projekt Natal“ – 2010 steht im Zeichen der Bewegungssteuerung und soll vor allem Gelegenheitsspielern die Tür zur Games-Welt öffnen. Kein Wunder also, wenn sich Spielehersteller Gedanken machen, wie sie ihre Produkte populärer machen und mit ihren Titeln mehr Gamer für sich gewinnen können. So erwägt zum Beispiel „Super Street Fighter IV“-Produzent Yoshinori Ono im Gespräch mit der Games-Webseite „Videogamer.com“, in naher Zukunft eine Art „Street Fighter Fit“ zu entwickeln – eben eine Symbiose aus Nintendos „Wii Fit“ und der Prügelserie.

So neu ist Onos Interesse am neigungssensitiven Lenken nicht: „Ich bin an Bewegungssteuerung schon seit dem Start der Wii“ interessiert“, gesteht der Japaner im Gespräch mit „Videogamer.com“. Aber warum kommt Ono erst jetzt mit der Idee eines bewegungsgesteuerten „Street Fighter“ an? „Ich glaube, es passt momentan nicht zum Stil, wie ‚Street Fighter‘ gespielt wird. Es würde zwar den Anklang bei Gelegenheitsspieler vergrößern, aber es passt nicht zu solch einem kompliziert ausbalancierten Spiel wie ‚Street Fighter‘“, hält Ono fest.

Folgerichtig wird es auf absehbare Zeit kein gewöhnliches „Street Fighter“ geben, das völlig auf Bewegungssteuerung setzt. Es bedarf also eines neuen Spieldesigns, etwas komplett anderes als zwei Kämpfern in der Seitenansicht dabei zuzuschauen, wie sie sich gegenseitig die Energiebalken leerhauen: „Nun gäbe es eine Möglichkeit,etwas wie ein ‚Street Fighter Fit‘ oder ‚Street Fighter Excercise‘ zu machen, dass mehr auf Bewegungssteuerung ausgelegt ist“, stellt sich Ono vor. Wer „Wii Fit“ oder die Box-Simulation bei „Wii Sports“ gespielt hat, weiß was der Japaner meint. Statt auf Seitenansicht zu plädieren, setzt dann dieses „Street Fighter Fit“ auf die Ich-Perspektive und lässt Spieler ihre virtuellen Kontrahenten dann mit Faust, Fuß und Feuerball verkloppen. Bis es aber soweit ist, schlagen Prügelmeister mit „Super Street Fighter IV“ schon ab dem 30. April auf Playstation und Xbox 360 zu.​

Quelle: 360-Live.de
 
heute.de testet Natal:

Spiele mit dem Körper steuern
Microsoft will den Videospielcontroller abschaffen


von Anatol Locker

Mit dem Arm statt der Fernbedienung fuchteln: Mit dem "Projekt Natal" will Microsoft den Videospielcontroller überflüssig machen. Statt Knöpfchen zu drücken, steuert man Spiele mit Körper, Sprache und Gestik. heute.de hat die Steuerung ausprobiert.

Vier bunte Knöpfe, zwei Schulterbuttons, zwei analoge Joysticks, ein digitales Steuerkreuz, Start- und Auswahlknöpfe - Videospielcontroller sind höllisch kompliziert. Kein Wunder, dass sich Einsteiger überfordert fühlten. Bis Nintendos "Wiimote" kam. Sie ähnelt der TV-Fernbedienung und ist ebenso simpel zu bedienen. Nintendo, die mit ihrer Gamecube-Konsole schwer ins Trudeln geraten waren, rettete der Controller die Marktführerschaft.

Seit zwei Jahren arbeitet Konkurrent Microsoft an einer neuartigen Steuerung für die Spielekonsole Xbox 360. Ziel des Projekts mit Codenamen "Natal": Den Controller komplett verschwinden zu lassen. Der Spieler steuert Games mit Gesicht, Armen, Beinen und seiner Stimme. Das könnte auch auf andere Entertainment-Bereiche Auswirkungen haben.

Bewegen, reden, spielen
Natal besteht aus Hard- und Software. Eine etwa 25 Zentimeter lange Sensorleiste wird vor dem Fernseher aufgestellt. Im Inneren befinden befinden sich Videokameras, die Bewegungen analysieren. Ein Tiefensensor vermisst den Raum. Mikrofone picken Stimmen auf. Die Software bearbeitet die Daten. Sie baut aus den Videodaten ein rudimentäres Knochengerüst des Spielers auf. Das funktioniert auch in schlecht beleuchteten Räumen schnell und effektiv.

Bei einer Demonstration in München wurde erstmals gezeigt, dass Natal auch mit mehreren Spielern funktioniert. Das System analysiert nicht nur die großen Gesten, sondern auch feinmechanische Bewegungen. Dazu rückt der Spieler einfach näher an den Controller heran, zum Beispiel, um in einem Spiel einen Safe zu öffnen. Heute bestätigte Microsoft außerdem, dass Natal die Stimme seines Besitzers erkennt. Damit ist die Konsole in der Lage, Befehle wie "Öffne Facebook", "Lade neue Filme" oder "Pausiere Spiel" zu verstehen.

"Keine Revolution"
"Gameplan"-Verleger und Spieleveteran Winnie Forster hat ein Buch über Videospielcontroller geschrieben. Für ihn ist Natal die konsequente Weiterentwicklung: "Eine Revolution ist die Microsoft-Hardware nicht. Eher ein konsequenter nächster Schritt. Man kann Natal als Verbeugung vor dem Rivalen Nintendo sehen, der mit der Wii-Konsole den Weg "Neuartige Kontrolle statt immer bessere Grafik" mutig einschlug und damit gegen die HD-Kraftwerke Xbox360 und Playstation 3 erfolgreich ist."

Ende des Jahres soll Natal erscheinen. Mit welchen Spielen, darüber hält sich Microsoft bedeckt. Winnie Forster meint: "Vorstellbar sind actionbetonte Spiele für Kids und junge Menschen, als auch bedächtige, die langsame und deutliche Bewegungen erfordern und auch Älteren Spaß machen. Theoretisch können Bewegungscontroller Videospiele sowohl einfacher machen, was den "casual"-Spielern entgegenkommt, aber auch anstrengender, weil komplizierte oder artistische Bewegungen gefordert werden."

Natal bringt Konkurrenz ins Schwitzen
Die plötzliche Erweiterung der Zielgruppe bringt Konkurrenz ins Schwitzen. Sony reagiert bereits. Sie bringen im Herbst die Bewegungssteuerung "Move" für Playstation 3 heraus - dazu muss der Spieler allerdings einen Controller in die Hand nehmen, der fatal an eine beleuchtete Eistüte erinnert. Nintendo kündigte an, zur US-Spielemesse "E3" eine 3D-Variante seiner tragbaren Spielekonsole "Nintendo DS" zu zeigen - und hält vielleicht noch einen Trumpf in der Hinterhand.

http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/16/0,3672,8069360,00.html
 
Michael Moore schrieb:
heute.de testet Natal:

Spiele mit dem Körper steuern
Microsoft will den Videospielcontroller abschaffen


von Anatol Locker

Mit dem Arm statt der Fernbedienung fuchteln: Mit dem "Projekt Natal" will Microsoft den Videospielcontroller überflüssig machen. Statt Knöpfchen zu drücken, steuert man Spiele mit Körper, Sprache und Gestik. heute.de hat die Steuerung ausprobiert.

Vier bunte Knöpfe, zwei Schulterbuttons, zwei analoge Joysticks, ein digitales Steuerkreuz, Start- und Auswahlknöpfe - Videospielcontroller sind höllisch kompliziert. Kein Wunder, dass sich Einsteiger überfordert fühlten. Bis Nintendos "Wiimote" kam. Sie ähnelt der TV-Fernbedienung und ist ebenso simpel zu bedienen. Nintendo, die mit ihrer Gamecube-Konsole schwer ins Trudeln geraten waren, rettete der Controller die Marktführerschaft.

Seit zwei Jahren arbeitet Konkurrent Microsoft an einer neuartigen Steuerung für die Spielekonsole Xbox 360. Ziel des Projekts mit Codenamen "Natal": Den Controller komplett verschwinden zu lassen. Der Spieler steuert Games mit Gesicht, Armen, Beinen und seiner Stimme. Das könnte auch auf andere Entertainment-Bereiche Auswirkungen haben.

Bewegen, reden, spielen
Natal besteht aus Hard- und Software. Eine etwa 25 Zentimeter lange Sensorleiste wird vor dem Fernseher aufgestellt. Im Inneren befinden befinden sich Videokameras, die Bewegungen analysieren. Ein Tiefensensor vermisst den Raum. Mikrofone picken Stimmen auf. Die Software bearbeitet die Daten. Sie baut aus den Videodaten ein rudimentäres Knochengerüst des Spielers auf. Das funktioniert auch in schlecht beleuchteten Räumen schnell und effektiv.

Bei einer Demonstration in München wurde erstmals gezeigt, dass Natal auch mit mehreren Spielern funktioniert. Das System analysiert nicht nur die großen Gesten, sondern auch feinmechanische Bewegungen. Dazu rückt der Spieler einfach näher an den Controller heran, zum Beispiel, um in einem Spiel einen Safe zu öffnen. Heute bestätigte Microsoft außerdem, dass Natal die Stimme seines Besitzers erkennt. Damit ist die Konsole in der Lage, Befehle wie "Öffne Facebook", "Lade neue Filme" oder "Pausiere Spiel" zu verstehen.

"Keine Revolution"
"Gameplan"-Verleger und Spieleveteran Winnie Forster hat ein Buch über Videospielcontroller geschrieben. Für ihn ist Natal die konsequente Weiterentwicklung: "Eine Revolution ist die Microsoft-Hardware nicht. Eher ein konsequenter nächster Schritt. Man kann Natal als Verbeugung vor dem Rivalen Nintendo sehen, der mit der Wii-Konsole den Weg "Neuartige Kontrolle statt immer bessere Grafik" mutig einschlug und damit gegen die HD-Kraftwerke Xbox360 und Playstation 3 erfolgreich ist."

Ende des Jahres soll Natal erscheinen. Mit welchen Spielen, darüber hält sich Microsoft bedeckt. Winnie Forster meint: "Vorstellbar sind actionbetonte Spiele für Kids und junge Menschen, als auch bedächtige, die langsame und deutliche Bewegungen erfordern und auch Älteren Spaß machen. Theoretisch können Bewegungscontroller Videospiele sowohl einfacher machen, was den "casual"-Spielern entgegenkommt, aber auch anstrengender, weil komplizierte oder artistische Bewegungen gefordert werden."

Natal bringt Konkurrenz ins Schwitzen
Die plötzliche Erweiterung der Zielgruppe bringt Konkurrenz ins Schwitzen. Sony reagiert bereits. Sie bringen im Herbst die Bewegungssteuerung "Move" für Playstation 3 heraus - dazu muss der Spieler allerdings einen Controller in die Hand nehmen, der fatal an eine beleuchtete Eistüte erinnert. Nintendo kündigte an, zur US-Spielemesse "E3" eine 3D-Variante seiner tragbaren Spielekonsole "Nintendo DS" zu zeigen - und hält vielleicht noch einen Trumpf in der Hinterhand.

http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/16/0,3672,8069360,00.html

Zwei Leute aus dem Spieleveteranen-Podcast direkt am Artikel beteiligt und ein dritter von denen hat zur Präsentation geladen. So wird Artikelschreiben zum Kinderspiel. :grins:
 
Beleuchtete Eistüte :lol: klasse^^

Aber schade, dass anscheinend auch Winnie Forster in die Kerbe "Actionspiel = für Kinder" schlägt... Sollte so einer eigentlich besser wissen.

EDIT: UNd allein schon bei der Überschrift musste ich kräftig :roll:
Hat MS ja schon ein paar Mal gesagt, dass Natal als Ergänzung zum normalen Controller gedacht ist und nicht als Ablöseversuch der traditionellen Steuerung.
 
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