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Glod schrieb:el_barto schrieb:Zu dem Latenzvideo sag ich nur eins: ganz großer Blödsinn
Wie BSJ schon gesagt hat: KEINE Spieleredaktion hat das Ding, die berichten alle nur von kurzen Blicken auf Messen oder plappern das allgemeine Hörensagen nach.
Okay...also wenn BSJ sagt, dass auf der Messe Kunden waren, die sich begeistert zeigten, dann verdeutlicht das, dass Kinect sehr wohl funktioniert. Aber wenn Leute auf der Messe Kinect scheiße fanden, dann basiert deren Eindruck ja nur auf dieser völlig unrepräsentativen Situation und ist nix weiter als Gebabbel...sehe ich das so in etwa richtig?![]()
Bin da genau deiner Meinung. Es fällt beim spielen einfach nicht auf und somit stört es auch nicht. Klar, beim Videoschnitt sieht man es dann und erinnert sich das es nicht ins Gewicht fällt. Ich hab ja auch länger damit gespielt und auch verschiedene Spiele angetestet und es funktioniert einfach gut. Klar, ein bissel verfeinert werden muss es noch aber ist ja auch noch gerade die Beta-Phase und zu 4P sag ich einfach mal nix.el_barto schrieb:Nein, nicht ganz.
Mein Post basiert auf MEINER Einschätzung (und auf dem allgemeinen Ton in einem bestimmten Forum, zu dem ihr keinen Zugriff habt), da ich bedeutend länger als 5 Minuten mit Kinect verbracht hab. Natürlich ist ne Latenz da (bei kamerabasierten Systemen mit 30fps und Verarbeitungsalgorithmen nicht vermeidbar), aber er fällt imo beim Spielen nicht ins Gewicht und ist sicher in keiner Situation auch nur annähernd über 0.3 Sekunden wie bei dieser sehr professionellen 4P-Meßmethode.
el_barto schrieb:Nein, nicht ganz.
Mein Post basiert auf MEINER Einschätzung (und auf dem allgemeinen Ton in einem bestimmten Forum, zu dem ihr keinen Zugriff habt), da ich bedeutend länger als 5 Minuten mit Kinect verbracht hab.
Natürlich ist ne Latenz da (bei kamerabasierten Systemen mit 30fps und Verarbeitungsalgorithmen nicht vermeidbar), aber er fällt imo beim Spielen nicht ins Gewicht und ist sicher in keiner Situation auch nur annähernd über 0.3 Sekunden wie bei dieser sehr professionellen 4P-Meßmethode.
Aber ich weiß ja, wer meckert und hetzt hat recht, wer was gegenteiliges sagt, muss irgendwie flunkern...
Rat mal, was ich als erstes gemacht hab? Richtig, mir die Sohlen meines Avatars angeschaut. BAM!
Glod schrieb:Die einen stellen sich vor Kinect, spielen und sehen, dass es funktioniert und der Lag beim Spielen selbst nicht wirklich ins Gewicht fällt. Die anderen stellen sich vor Kinect, wedeln mit der Hand und passen dann genau auf, was passiert, sind am Spiel selbst aber nur in zweiter Linie interessiert.

Das ist für mich der bislang größte Kritikpunkt. Nach der E3 2009 wo der Chip erwähnt wurde, wurde grade als Argument "wieviel CPU frisst das teil" eben immer der Chip hervor gerufen und das die Entwickler Kinect (Natal) einfach wie ein Eingabegerät (Controller) benutzen können. Verarbeitung der (Bild) Daten kostet gen Null. Nun macht man das per Software. Von einem modernen Chip/DSP würde ich eh erwarten das er sich, ähnlich wie GPU's, via "Shader" programmen tunen lässt und die Firmware lässt sich bei so einem Speziellen Prozessor sicherlich genauso anpassen wie in den libs des Dev Kits. Generell hätte man eine Funktion einbauen können, in dem ich der Kamera sage, nö lass mal mit der Signalverarbeitung, schick mir deine Rohdaten ich machs selbst. Somit hätte man trotz Chip auch alle Freiheiten abgedeckt. Der Hauptvorteil wäre aber geblieben: Für alles Grundlegende der Erkennung, nahezu null CPU.el_barto schrieb:Und das fehlende Preprocessing kann auch von Vorteil sein, wenns nicht zu viele Ressourcen der 360-Hardware benutzt. So können die Bibliotheken von MS stetig verbessert und angepasst werden oder Entwickler komplett eigene Routinen entwickeln und so Sachen machen, die MS nicht geplant hat und die in einer festen Preprocessing-Firmware nicht enthalten wären. Wenn z.B. die MS-Routinen keine Drehungen des Körpers unterstützen, kann das z.B. von EA einfach programmiert werden. Was man im Gameplay damit anfangen soll, weiß ich nicht, aber ich bin auch kein Spieledesigner
Klar, wenn die Bildanalyse irgendwie 20% der CPU-Zeit oder noch mehr frisst, dann wär das ein wenig ungeschickt und man könnte grafisch von Kinect-Spielen nicht viel erwarten...

Es hätte ja auch gereicht, wenn nur MS in div. patches Funktionen im Chip nachgereicht hätte und eben der zweite "raw" Weg für die Entwickler offen halten.Glod schrieb:Da kann schon mal etwas Zeit vergehen, aber das ließe sich beim Aufruf des Spieles einigermaßen kaschieren. Es dauert ja heute immer einige Zeit, bis man im Hauptmenü ist. Darüber hinaus würden definitiv nicht alle Entwickler eigene Programme verwenden, so dass MS eine Default-Konfiguration in einen chipnahen Speicher packen könnte, die man darüber hinaus per regelmäßigem Update aufmotzen könnte. Das Spiel würde dann über die USB-Verbindung signalisieren, dass dieser MS-Standard zu verwenden ist, was die Programmierzeit für den FPGA drastisch reduziert, sobald diese gewählt wird.
Natürlich müsste das Ganze ziemlich straffen Regeln unterworfen sein, denn wenn da Entwickler Mist bauen, geht da schnell gar nix mehr.
Glod schrieb:Wenn sie 'nen Controller hätten, müsste wenigstens nicht jedes Spiel, was eine etwas kompliziertere Charakterbewegung als "Vorwärts, vorwärts, immer weiter vorwärts" aufweist, als Railshooter konzipiert werden. Wenn sie 'nen Controller hätten, könnte man bei Joy Ride selber Gas geben und bremsen. Wenn sie 'nen Controller hätten wäre Kinect schlicht und ergreifend besser als Move und Wii.
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