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VOTE Keine Lust auf Zocken?

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Ich wünschte mir manchmal ich hätte etwas weniger Lust aufs Zocken. Doch ist meine Zockleidenschaft auch mit 42 noch ungebrochen, ja sogar noch stärker als vor 20 Jahren.
Habe immer sooo viele Spiele welche ich unbedingt spielen will und diese zudem möglichst zu 100% komplettieren versuche. Nicht immer ganz einfach mit Familie mit 2 Kindern, Job und zusätzlich sehr viel Sport.
 
Bei mir war eine phasenweise Unlust auf Zocken, durch die seit Jahren angewandten Formeln der Entwickler begründet. Sich bewusst die Perlen rauspicken die auf andere Spielkonzepte setzen, kann da schon helfen. Brauche auch wirklich nicht mehr jedes Game.

Bei mir landet sobald kein Far Cry, Assassin's Creed oder Games mit ähnlicher Formel in der Konsole (kein disrespect an Ubisoft, aber es ist halt nicht mehr meins).

Die Switch hat bei mir auch geholfen.
 
Bin an einem Punkt angelangt, wo ich mir überlegt habe, einfach die Xbox und den PC zu verkaufen. Abends kein Bock mehr auf gar nichts was den Bildschirm betrifft nach der Arbeit, außer Netflix/Youtube alleine oder halt mit Freunden treffen.

Dann auch noch ständig dieser Druck im Hinterkopf vom Backlog. Nein, das mache ich mir nicht extra. Das ist einfach drin. Ich kann nicht chillen wegen so etwas. Dann hole ich mir nix spontan und lese erst tausend Reviews dazu und schaue mir Videos dazu an. Oder stehe im Laden 30min davor, bin am überlegen und "gönne" es mir einfach nicht. Aber das habe ich nicht nur mit Games.

Oder ich überlege mir ne Switch mit Mario zu holen oder ne PS4 mit GT Sport, in der Hoffnung das es sich ausgerechnet dann ändert. Was es wahrscheinlich eh nicht tun wird.

Vielleicht brauche ich auch einfach mal ein Spiel was mich süchtig macht oder total begeistert. Das sind zuletzt Battlegrounds und davor Wolfenstein TNO gewesen.
 
Bin an einem Punkt angelangt, wo ich mir überlegt habe, einfach die Xbox und den PC zu verkaufen. Abends kein Bock mehr auf gar nichts was den Bildschirm betrifft nach der Arbeit, außer Netflix/Youtube alleine oder halt mit Freunden treffen.

Dann auch noch ständig dieser Druck im Hinterkopf vom Backlog. Nein, das mache ich mir nicht extra. Das ist einfach drin. Ich kann nicht chillen wegen so etwas. Dann hole ich mir nix spontan und lese erst tausend Reviews dazu und schaue mir Videos dazu an. Oder stehe im Laden 30min davor, bin am überlegen und "gönne" es mir einfach nicht. Aber das habe ich nicht nur mit Games.

Oder ich überlege mir ne Switch mit Mario zu holen oder ne PS4 mit GT Sport, in der Hoffnung das es sich ausgerechnet dann ändert. Was es wahrscheinlich eh nicht tun wird.

Vielleicht brauche ich auch einfach mal ein Spiel was mich süchtig macht oder total begeistert. Das sind zuletzt Battlegrounds und davor Wolfenstein TNO gewesen.

Momentan bin ich auch am Scheideweg. Die Games auf Xbox One und PS4 und dieses ganze Technik-Gerede um 4K langweilt mich. Im Endeffekt zockt man dort immer nur dieselben Games, aber durch die Upgrade-Konsolen nur in etwas schöner. Das ist mir zu wenig.

Das Hobby aufgeben möchte ich aber nicht. Mein Interesse an Videospielen ist noch zu stark.

Deswegen hole ich mir vermutlich die Switch mit Nintendo Games und spiele auf PC das ein oder andere weniger populäre (Indie-) Game auf Steam und gebe mal Spielen eine Chance, die ich durch den Release des 1000sten Triple A Blockbuster Massenmarkt Spiel immer ignoriert habe.
 
Hör mir auf mit den Bethesda-Games :-D Oblivion war ja noch ganz spaßig, aber gerade Fallout 4 ist meiner Meinung nach ein Paradebeispiel dafür, was in der Spieleindustrie heutzutage falsch läuft. :fp:
Allein wenn ich dran denke, kommt mir das Mittagessen hoch.

Pass auf was Du sagst, Kleiner!
Ich bin auf zwölf Sternen zum Tode verurteilt :boese:
 
Wieso wird denn immer so extrem von “Hobby aufgeben” gesprochen? Warum lässt man es nicht einfach ne zeitlang sein und widmet sich anderer Ding. Wenn die Leidenschaft wiederkommt, schön, wenn nicht, auch in Ordnung. Aber so geplant einen Schlussstrich ziehen verstehe ich nicht. Bei mir kommen und gehen die Zeiten an denen ich spiele. Ich setze mich keinem Druck und genieße entsprechend, wenn ich gerade wieder richtig Bock aufs Zocken habe.
 
Wieso wird denn immer so extrem von “Hobby aufgeben” gesprochen?

Das hat meiner Meinung nach vor allem 2 Gründe, die aber mehr oder weniger zusammenhängen.

1. Vor allem bei extrem zeitintensiven Hobbies kommt es für viele nicht in Frage, das Hobby "mal so ein bisschen" oder "hin und wieder mal" auszuüben.
"Sekt oder Selters", "ganz oder garnicht". Gerade die Mittdreissiger, die quasi das Aufkommen der Videospiele in ihrer Kindheit miterlebt haben, identifizieren sich auch irgendwo über ihr Hobby.


2. Anders als bei anderen Hobbies wie Musik und Sport, bleibt man beim Medienkonsum (z.B. Filmen und Games) immer Konsument, was dazu führt, dass man letzlich immer von der Entwicklung der Branche abhängig ist und diese kaum beeinflussen kann.
Vielen Spielern sind die aktuellen Entwicklungen (P2W, MT, Lootboxen, Open-World etc.) ein Dorn im Auge, jedoch ist man der Entwicklung mehr oder minder ausgeliefert, entweder man arrangiert sich damit, oder eben nicht. Da man hier keinerlei Einfluss hat, möchte man wenigstens die Entscheidung haben, ob man das Hobby weiter ausführt oder nicht.
 
Das hat meiner Meinung nach vor allem 2 Gründe, die aber mehr oder weniger zusammenhängen.

1. Vor allem bei extrem zeitintensiven Hobbies kommt es für viele nicht in Frage, das Hobby "mal so ein bisschen" oder "hin und wieder mal" auszuüben.
"Sekt oder Selters", "ganz oder garnicht". Gerade die Mittdreissiger, die quasi das Aufkommen der Videospiele in ihrer Kindheit miterlebt haben, identifizieren sich auch irgendwo über ihr Hobby.


2. Anders als bei anderen Hobbies wie Musik und Sport, bleibt man beim Medienkonsum (z.B. Filmen und Games) immer Konsument, was dazu führt, dass man letzlich immer von der Entwicklung der Branche abhängig ist und diese kaum beeinflussen kann.
Vielen Spielern sind die aktuellen Entwicklungen (P2W, MT, Lootboxen, Open-World etc.) ein Dorn im Auge, jedoch ist man der Entwicklung mehr oder minder ausgeliefert, entweder man arrangiert sich damit, oder eben nicht. Da man hier keinerlei Einfluss hat, möchte man wenigstens die Entscheidung haben, ob man das Hobby weiter ausführt oder nicht.

Was meinst du mit P2W und MT?

Mich stört es, dass viele Spiele zu ähnlich geworden und sich nur noch hinsichtlich des Settings unterschieden. Klar gibt es spielerische Unterschiede, aber die sind eher klein und zu vernachlässigen. Ob ich jetzt Action Game X, Y oder Z spiele macht doch keinen Unterschied mehr. Dazu die ständigen Fortsetzungen von immer denselben Spielen :vogel: Dann der ständige Fokus der Entwickler jedes Spiel auf Action zu trimmen.

Ohne Nintendo und ohne die Indie-Bewegung auf Steam und Co. würde die Branche nur noch aus Triple A Action-Grafikblendern Blockbustern bestehen - alles was eben Eindruck schindet und viel Geld einbringt. Der Open World Wahn und das jedes Spiel irgendwelche Rollenspiel-Komponenten enthalten muss, geht mir auch auf die Nerven. Früher haben sich die Genres viel mehr voneinander unterschieden - heute wird alles krampfhaft vermischt.

Ich mache mir schon seit längerem Gedanken darüber, eine neue Graka für den PC zu kaufen. Aber warum sollte ich das tun? Um den 500sten und "Schon-mal-alles-gesehen" Action-/Shooter-Titel zu spielen? Nein, dafür gebe ich keine 300-500€ aus (Genau deswegen kommt auch keine Xbox One X oder PS4 Pro infrage).
 
Was meinst du mit P2W und MT?

Pay 2 WIN und Mikrotransaktionen.

Ansonsten schöner Beitrag von dir, hätte auch von mir stammen können.
Ich habe auch mit dem Gedanken gespielt mir einen neuen Rechner zusammenzustellen, aber da ich berufsbedingt eh schon fast 40 Stunden vor dem Rechner sitze, ist die Motivation mich abends noch mal an den Schreibtisch zu klemmen, sehr gering.
Zudem verwischen die Grenzen zwischen Konsole und PC immer mehr, obwohl Microsofts play-anywehre-Strategie noch gar nicht richtig ins Rollen gekommen ist. Gerade die Xbox One ist ja letztlich nur noch ein Win 10 PC im Konsolenpelz.

Ich für meinen Teil habe im Moment sehr viel Spaß im Retrobereich.
Ich hab Bock auf ein Jump ’n’ Run? Dann wird Super Mario World, Donkey Kong Country oder was weiß ich eingelegt.
Rollenspiel? Dann halt SoE, SoM, Terranigma oder meinetwegen die alten Final Fantasy - Titel.

Wie du schreibst, ist das heutzutage ja nicht mehr so einfach, da selbst irgendwelche Rennspiele mittlerweile Rollenspielelemente enthalten, die meiner Meinung nach a.) total deplatziert wirken und b.) nur dazu da sind, den Spieler so lange wie möglich ans Spiel zu binden, damit dieser brav seine Euros für irgendwelche DLC Autos und Erweiterungen ausgibt.
 
Pay 2 WIN und Mikrotransaktionen.

Ansonsten schöner Beitrag von dir, hätte auch von mir stammen können.
Ich habe auch mit dem Gedanken gespielt mir einen neuen Rechner zusammenzustellen, aber da ich berufsbedingt eh schon fast 40 Stunden vor dem Rechner sitze, ist die Motivation mich abends noch mal an den Schreibtisch zu klemmen, sehr gering.
Zudem verwischen die Grenzen zwischen Konsole und PC immer mehr, obwohl Microsofts play-anywehre-Strategie noch gar nicht richtig ins Rollen gekommen ist. Gerade die Xbox One ist ja letztlich nur noch ein Win 10 PC im Konsolenpelz.

Ich für meinen Teil habe im Moment sehr viel Spaß im Retrobereich.
Ich hab Bock auf ein Jump ’n’ Run? Dann wird Super Mario World, Donkey Kong Country oder was weiß ich eingelegt.
Rollenspiel? Dann halt SoE, SoM, Terranigma oder meinetwegen die alten Final Fantasy - Titel.

Wie du schreibst, ist das heutzutage ja nicht mehr so einfach, da selbst irgendwelche Rennspiele mittlerweile Rollenspielelemente enthalten, die meiner Meinung nach a.) total deplatziert wirken und b.) nur dazu da sind, den Spieler so lange wie möglich ans Spiel zu binden, damit dieser brav seine Euros für irgendwelche DLC Autos und Erweiterungen ausgibt.

Ich nutze den PC als Spielemaschine und werde mir wohl demnächst eine Nintendo Switch gönnen. PC ist für mich insofern cool, weil es dort bessere Rennsims gibt und man hinsichtlich des Equipments mehr Auswahl und Freiheiten erhält und natürlich wegen Steam inkl. den Indie-Games. Für den üblichen gehypten Action Triple A Fortsetzungs-Einheitsbrei wäre eine Konsole bequemer, keine Frage.

Retro Games sind auch toll, insofern die Spiele nicht allzu schlecht gealtert und auch technisch noch ertragbar sind. Ich verlange keine High End Grafik, aber ein PSOne Spiel in Pixel-Grafik (Non-HD Auflösung) muss ich mir heute nicht mehr antun.
 
"Open World" in einem Atemzug mit "Pay2Win" und "Microtransactions" zu nennen, finde ich ehrlich gesagt etwas daneben. Open World ist ein Stilmittel. Wenn Dir das nicht gefällt, ist das persönlicher Geschmack. P2W und MT sind Mechanismen, um dem Spieler das Geld aus der Tasche zu ziehen.

Ich selbst bin kein Mitdreißiger, sondern inzwischen sogar ein Vierziger. Als ich angefangen habe zu zocken, waren offene Spielwelten ein feuchter Traum von mir und eigentlich von allen anderen auch Jetzt wo das technisch möglich ist, will es mir die Artsy-Fartsy-Fraktion dauernd madig machen.
 
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