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VOTE Keine Lust auf Zocken?

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Hallo ihr,

vorab: Ich hätte mir selbst einen erfreulicheren Grund für meinen ersten Post hier gewünscht.
Aufgrund des hohen Traffics hier, hoffe ich jedoch, einige nützliche Antworten oder sogar eine kleine Diskussion zu bekommen.

Hoffentlich macht sich der ein oder andere hier die Mühe, meine Wall-of-Text zu lesen.

Kurz und knapp:
Gaming & Videospiele törnen mich nicht mehr. Ich habe kaum noch Spaß mehr beim Spielen.
Wobei es eigentlich schon so krass ist, dass die "besseren" Games mich einfach kalt lassen, die schlechteren widern mich regelrecht an.

So kam es dann, dass ich in den letzten Monaten relativ viele (zweifellos und neutral gesehen auch gute Titel) gekauft und immer recht schnell beiseite gelegt habe. Durchgespielt habe ich in den letzten 3 Jahren nur einen Bruchteil (wie z.B. GTA V, TLOU Remastered, Witcher 3, Uncharted 4 und Until Dawn)
Wenn ich rückblickend jedoch bewerte, ob es sich für mich gelohnt hat, diese Spiele zu spielen, kann ich dies höchstens bei The Last of us und Until Dawn bejahen.

Bei the Last of us, da die Story mich doch schon bewegt hat. Für mich persönlich hatte das Spiel dennoch einige Längen, auf die ich gut und gerne hätten verzichten können.

Until Dawn war auch relativ unterhaltsam, ich bewerte es aber letztlich nur überwiegend positiv, da die Spielzeit wirklich überschaubar war.

Also letztlich ist es so:
Egal ob ich Shooter, Rennspiele, storylastige, Open-World oder Indie-Titel spiele, in kürzester Zeit stellt sich Frustration ein. Ich bin bei Spielen mittlerweile sehr anspruchsvoll geworden, da ich viel investieren muss (Zeit) und verhältnismäßig wenig zurückbekomme.
Ganz übel nehme ich dies Spielen, die meine Zeit mit Scheiße vergeuden, wie z.B. Fallout 4, MGS 5 Phantom Pain etc.

Auch ein Uncharted 4 fand ich unterm Strich einfach langweilig und lame, habe mich aber warum auch immer irgendwie durchgequält.

Selbst sagenumwobene Spiele wie Bloodborne und Dark Souls 3 holen mich irgendwie nicht so ab, als dass ich meine Zeit gerne damit verbringe.

Ich besitze aktuell "nur" eine Playstation 4, habe mir aber zwischendurch kurz eine Xbox One S ins Regal gestellt, da ich die Hoffnung hatte, durch neue Hardware irgendwie neue Begeisterung aufflammt.

Tja. Fehlanzeige, letztlich habe ich im XBOX-Lager nichts gefunden, was mir persönlich einen Mehrwert gegenüber der Playstation bietet, sondern eher noch mehr Nachteile.


Das kuriose dabei:
Ich hatte schon immer ein großes Interesse für Filme & Serien. In letzter Zeit merke ich, dass ich mich
viel besser auf diese Art von Medienkonsum einlassen kann und über Storyfehler oder hanebüchene Plot-Twists locker hinwegsehe. Ich registriere solche "Makel" kurz, habe es aber in wenigen Sekunden wieder vergessen. :-D Bei Games treibt mich so ein Mist aber regelrecht zur Weißglut.

Generell ist auch noch einiges an Interesse für Videospiele als solches vorhanden. So höre ich mittlerweile recht gerne Gaming-Podcasts oder LetsPlays. Auch beim Launch der One X habe ich (ohne Kaufinteresse) alle möglichen Foren und Testseiten hoch & runter gelesen. Interesse ist also da, selbst ausüben ist jedoch irgendwie nicht mehr so das meine.


tl`dr: Die Situation als solches stört mich nicht sonderlich, aber egal wie sehr ich darüber sinniere, die Ursache für mein Empfinden kann ich nicht entdecken.
 
Du wirst langsam alt und erwachsen, daran liegt es. :D

Glaub deine Phase kennt wohl so ziemlich jeder. :knuddel:Spiel halt nur noch die Perlen, denke mal das trifft es sehr gut bei dir.
 
Nicht jeder muss ein Gamer sein. Wenn dir quasi keine Spiele gefallen, ist das Hobby nichts für dich. Das Angebot bietet jedenfalls genug Diversität und Qualität.

Das kann ich nur unterschreiben. Ich habe in dieser Gen viel mehr Lust darauf zu zocken als je zuvor, was an der derzeitigen, sehr hohen Diversität liegt. Leider habe ich zugleich so wenig Zeit dafür wie selten zuvor.
 
Ich hab das aber auch seit 2011... damals wurde mein Leben internationaler und ich war fortan viel unterwegs. Teilweise hab ich dann meinen Haushalt nicht immer mitgenommen. Nach 1,5 Jahren Japan dann aber gemeint meine Konsolen zu vermissen und mich auch dort nochmal eingedeckt.

Aber irgendwie wurde ich nie wieder warm. Hab jeden Blockbuster mal angespielt oder hier noch verschweißt liegen. Ich möchte mir nicht eingestehen, dass ich kein Hardcore Gamer mehr bin. Und irgendwie bin ich es auch noch. Ich kann insbesondere in Japan noch stundenlang durch die Shops streifen und fiebere Games entgegen (Monster Hunter World, Ni no Kuni, etc.) Aber dann, wenn sie hier sind, mache ich immer lieber etwas anderes.

Spaß hab ich aber trotzdem und bin auch noch geflasht, aber eben zum Zocken zu kommen ist das Problem. Aktuell denk ich zu oft, ich müsste mich fortbilden, mehr erleben, mehr aus meinem Leben machen (auch wenn es mich immer wieder ankotzt).

Ebenso gehts mir mit dem Modellbau und Sammelkarten. Ich hab glaub ich ein Backlog an Modellen und Airbrushfarben von geschätzt 2500 Euro (kaufe immer wieder mal was, wenn ich in Japan bin) aber abgearbeitet bekomm ich es nicht :D

Und versteht mich nicht falsch. Ich chille auch gerne ab und mache nichts. Aber dann sind es auch bei mir eher Netflix und co.

Allgemein hasse ich das schon irgendwo und daher freu ich mich diesen Thread dazu missbrauchen zu dürfen, meinem Unmut freien Lauf zu lassen.
 
Solche Phasen kenne ich auch - manchmal bockt es einen gar nicht. Aber irgendwann komme ich immer wieder zurück. Aber selbst wenn nicht: who cares? Anscheinend gibt es dann andere Sachen, die aktuell mehr Spaß machen. Ein Hobby muss ja nicht lebenslang sein.
 
Wenn ich rückblickend jedoch bewerte, ob es sich für mich gelohnt hat, diese Spiele zu spielen, kann ich dies höchstens bei The Last of us und Until Dawn bejahen.
Bei the Last of us, da die Story mich doch schon bewegt hat. Für mich persönlich hatte das Spiel dennoch einige Längen, auf die ich gut und gerne hätten verzichten können.

Die Chance, dass du dein, ich nenne es mal "Beschäftigungsloch", mit Filmen schließen kannst,
stehen doch gar nicht schlecht, Kopf hoch!

Selbst sagenumwobene Spiele wie Bloodborne und Dark Souls 3 holen mich irgendwie nicht so ab, als dass ich meine Zeit gerne damit verbringe.

OK, Spiele sind nichts für dich, lass es bleiben! Ernsthaft!

Die Situation als solches stört mich nicht sonderlich, aber egal wie sehr ich darüber sinniere, die Ursache für mein Empfinden kann ich nicht entdecken.

Das klingt gut, dein Leben geht also weiter.
Und vielleicht ist es ja nur das Wetter..

Alles Gute! :)
 
Ich hab das auch sehr ausgeprägt seit 5-6 Jahren. Nur noch die Nintendo Evergreens oder ein neuer Ableger eines meiner Lieblingsfranchises vermag mich noch vor den TV zu locken. Komplett neue Titel haben es da echt schwer. VR hat dahingend nochmal einen Aufschwung gebracht, aber das verläuft sich ja mangels großer Marken auch schon wieder irgendwie...
 
Ich kann dem TE aber schon beipflichten. Bei mir ist es auch das selbe und das fing genau mit der jetzigen Gen an. Mich reizen nur noch wenige Spiele wirklich . Ich denke das es sehr wohl an den Spiele liegen mag.
Denn Nintendo Games machen mir nach wie vor Spaß!! Nur auf der Playsi habe ich nicht mehr ganz so viel spaß. Klar reizgen mich da hin und wieder auch Spiele wie z.b Nioh usw aber im großen und ganzen bemerke auch ich das mir der Spaß immer merh abhanden kommt.
Das liegt vermutlich daran das es immer alles das selbe nur noch in bessere Optik ist. Ich kann kein Elder Scrolls oder Fallout mehr sehen , wen ich schon dran denke das immer wieder die selbe alte Engine genutzt wird und immer alles dass selbe ...es fehlt irgendwie an abwechslung .früher hat man so viele verschiedene Generes ..man hattre Action Adventure ohne Ende ..RPGs waren noch RPGs usw ...
 
Nur noch die Nintendo Evergreens oder ein neuer Ableger eines meiner Lieblingsfranchises vermag mich noch vor den TV zu locken.

Geht mir vom Gefühl her ähnlich. Wir haben neulich mit ein paar alten Freunden auf einem retropie (Schande über mein Haupt)
u.a. Mario Kart 64 gespielt. Das hat wirklich gebockt, wobei dass hauptsächlich an der Mehrspielerkomponente liegt.


Ich kann kein Elder Scrolls oder Fallout mehr sehen , wen ich schon dran denke das immer wieder die selbe alte Engine genutzt wird und immer alles dass selbe
..


Hör mir auf mit den Bethesda-Games :-D Oblivion war ja noch ganz spaßig, aber gerade Fallout 4 ist meiner Meinung nach ein Paradebeispiel dafür, was in der Spieleindustrie heutzutage falsch läuft. :fp:
Allein wenn ich dran denke, kommt mir das Mittagessen hoch.

.es fehlt irgendwie an abwechslung .früher hat man so viele verschiedene Generes ..man hattre Action Adventure ohne Ende ..RPGs waren noch RPGs usw ...

Das liegt meiner Meinung auch daran, dass die Grenzen heutzutage immer mehr verwischen.
Viele Spiele, die vom Genre her meilenweit von einem RPG entfernt sind, haben heutzutage Levelsysteme, die so unnötig sind, wie ein Lollie der nach Scheiße schmeckt.
Irgendwelche West-RPGs haben Gameplaymechaniken, die an ein schlechtes SIMS erinnern (Fallout 4), Action-Adventures wie Tomb Raider und Horizon verkommen zu Lootorgien, sind vollgestopft mit einer Masse an total lahmen Nebenquests und Sammelgegenständen.
Ich meine: Wenn ich Bock auf Autorennen habe, möchte ich ein gutes Rennspiel spielen und nicht irgendwelche bescheuerten Quests / Aufgaben erledigen wie in Horizon.
Von Syndromen wie Lootboxen und pay2win ganz zu schweigen.

Die Entwicklung ist aber wohl nicht mehr aufzuhalten, die Verkaufszahlen zeigen ja recht deutlich,dass solche Spiele überaus erfolgreich sind. Letztlich kann man es den Entwicklern also kaum vorwerfen, dass sie möglichst massenkompatibel entwicklen.
 
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