Alle Internet Explorer Nutzer seinen hiermit gewarnt, browsen mit dem Internet Explorer stellt im Moment ein hohes Sicherheitsrisiko dar.
Das einfache Aufrufen einer Website kann schon die Infizierung des Rechners bedeuten
Wichtig, alle IE Versionen sind betroffen, d.h. IE 6-8, nicht nur Version 7 wie anfangs angenommen.
Wer sich kein leichtes Opfer werden möchte sollte auf eine der bekannten Alternativen umsteigen, zumindest solange bis ein Patch erschienen ist der die Lücke schließt.
hier eine heise Meldung zum Problem:
Das einfache Aufrufen einer Website kann schon die Infizierung des Rechners bedeuten
Wichtig, alle IE Versionen sind betroffen, d.h. IE 6-8, nicht nur Version 7 wie anfangs angenommen.
Wer sich kein leichtes Opfer werden möchte sollte auf eine der bekannten Alternativen umsteigen, zumindest solange bis ein Patch erschienen ist der die Lücke schließt.
hier eine heise Meldung zum Problem:
http://www.heise.de/security/Zero-Day-Exploit-fuer-Internet-Explorer-breitet-sich-aus--/news/meldung/120388Zero-Day-Exploit für Internet Explorer breitet sich aus
Nach Beobachtungen von Sicherheitsfirmen breitet sich der Zero-Day-Exploit für den Internet Explorer rapide im Netz aus. Er richtet sich gegen eine besonders gefährliche Lücke in allen Versionen des des Microsoft-Browsers, für die es bislang keinen Patch gibt: Allein durch Öffnen einer Internetseite kann der Windows-PC mit Schadsoftware infiziert werden. Anders als bei den meisten anderen Angriffen ist also kein weiterer unvorsichtiger Klick des Surfers erforderlich.
Anzeige
Immer mehr harmlose Server werden derzeit durch SQL-Injection so manipuliert, dass sie den Zero-Day-Exploit an anfragende Rechner ausliefern. Daher kann man sich unter Umständen auch auf Webseiten vertrauenswürdiger Anbieter infizieren.
Antiviren-Software schützt nur begrenzt vor Web-Seiten, die einen solchen Exploit nutzen, um Rechner mit Schadsoftware zu infizieren. Zum Einen überwachen längst nicht alle Virenwächter den Internet-Verkehr; viele beschränken sich darauf, Dateien zu durchsuchen. Aber wenn eine Web-Seite im Browser-Cache landet, ist es meist schon zu spät und der böse Code läuft bereits. Zum Anderen haben noch längst nicht alle Hersteller passende Signaturen erstellt. Einen echten Exploit, der heise Security am Dienstag erreichte, erkannten am heutigen Samstag unter anderem CA, Kaspersky, Trend Micro, NOD32, Panda und F-Secure noch nicht.
Microsoft gibt eine ausführliche Liste von Workarounds, wie der Internet Explorer zu konfigurieren ist, um den Exploit ins Leere laufen zu lassen. Dazu gehört unter anderem der wenig praxistaugliche Tipp, Scripting zu deaktivieren, ohne das es auf eine Reihe von Webseiten zu Problemen bei der Darstellung und Bedienung kommen kann.
Solange Microsoft noch keinen Patch bereitstellt, sollte man zu einem alternativen Browser greifen, der die verwundbaren Microsoft-Bibliotheken nicht benutzt. Populäre Beispiele sind Firefox, Opera oder Safari.
Siehe dazu auch:
* Auch Internet Explorer 6 und 8 von Zero-Day-Lücke betroffen, Bericht auf heise Security
* Zero-Day-Lücke im Internet Explorer 7 wird vermutlich seit Oktober ausgenutzt, Bericht auf heise Security
* Acht Update-Pakete und zwei Zero-Day-Exploits zum Microsoft-Patchday, Bericht auf heise Security
(je/c't)