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Ich fand im Gegensatz zu Troja hat sich die schauspielerische Leistung der Frau Krüger etwas gebessert. Allerdings geht mir diese monotone Stimme von ihr sowas auf die Eier...jeder Satz von ihr hört sich runtergeleiert an....
So, jetzt mal ein bisschen mehr.
Ich war gestern mit meiner Freundin drin und wir fanden den Film gut. Waltz war großartig (1. Kapitel!!), Story mehr als ich erwartet hätte, Kameraführung/Schnitt war toll, tarantinotypischer Musikeinsatz großartig (sieht irgendwie surreal beeindruckend aus, wenn "moderne Musik" läuft, während Hakenkreuze/Kriegsszenen zu sehen sind).
ABER:
Diane Krüger und ein paar andere (aber vor allen Dingen die Krüger!) deutsche Schauspieler haben sowas von aus dem Film gerissen, das ging gar nicht mehr! Mitten im Film, in der Kneipe. Das war einfach nur noch lächerlich. Das war eine Schauspielleistung, die an eine Theater AG in der 12. Klasse erinnert. Diane spielt so, als würde sie denken, sie könnte toll schauspielern, aber kann es nicht. Wirklich, das hat uns so rausgerissen. Die gesamte Qualität der Szenen hat sie so runtergezogen.
Selbst
Waltz und Pitt im Kino. Man waren wir froh, als die endlich erwürgt wurde. Wobei, diese hervorquellenden Augen, ja, die konnte sie ganz gut spielen
Insgesamt kam uns der Film deswegen auch 20, 30 Minuten zu lang vor.
Was wir gut fanden, aber ein bisschen zu wenig beleuchtet, war die Geschichte um den Schützen, die Französin und ihren Freund.
Hatten letztere eigentlich von vornherin vor, im Kino zu sterben?
Zumal die Französin super gespielt hat. Gerade im Vergleich zur Krüger... oh Gott, wer hat die gecastet? Das war, ich muss es nochmal sagen, wirklich, wirklich peinlich!
Gewalt: Schön. Naja, so wie Gewalt bei Tarantino-Filmen eben "schön" ist. Häufig überzogen
Die Erschießung Hitlers, wie sich das Gesicht da zu der breiigen Masse "verwandelt" hat
,
manchmal auch "ekelig"
Baseballschläger-Szene, Hakenkreuzgeritze
,
aber eben tarantinotypisch. Ich mags, manche nicht, geschmackssache. Hatte aber befürchtet, dass IB fast nur auf solche Szenen verlässt, und dass ich eben ganz sicher nicht der Fall.
Insgesamt, wie gesagt, fanden wir ihn gut. Würden 7/10 geben. Hätte sicher 8 oder 9 bekommen, wenn in der Mitte des Films nicht son Durchhänger wäre.
Der Freggel in der Kneipe, dieser... deutsche"Comedian"... was hat er denn da zu suchen gehabt? Gut, dass er fast keine Zeile Text hatte, sonst wäre es wahrscheinlich noch schlimmer gekommmen.
Ah, und was mir jetzt noch aufgefallen ist: Scheint wohl in unserem Kino (endlich) auch per Digi-Projektor gelaufen zu sein. War teilweise vom Detailgrad der Bilder wirklich beeindruckt! Kann man jetzt dem Film nicht unbedingt als Pluspunkt zusprechen, aber ich freu mich trotzdem
PS: Sehr schade allerdings: Wir konnten ihn nur in der deutschen Version sehen. Da frage ich mich wirklich, was sich die Vertreiber dabei gedacht haben. Hätten die englischen Szenen englisch lassen sollen (meinetwegen mit Untertiteln) und gut ist. Muss ihn mir deshalb auf DVD unbedingt nochmal in der OV ansehen. Vielleicht fällt einem dann die Krüger auch nicht mehr sooo schrecklich auf....
Schlusswort: Hat sich aber alles in allem gelohnt, IB im Kino zu sehen.
Waren gestern auch im Kino (deutsche Version, OV schau ich auf Blu Ray) und von den sechs Leuten, die wir waren, fanden drei den Film super (drei Tarantino-Fans, daruter ich) und die anderen fanden ihn weniger gut.
Die Krüger hat mich auch ein bisschen genervt, aber nicht so sehr, wie der Typ vor mir, der seine Mütze nicht absetzen wollte und mir somit die Untertitel verdeckt hat!
Die Dialoge fand ich klasse, lustige Sprüche waren auch wieder genügend vorhanden (vor allem von Pitt) und die deutschen Schauspieler fand ich auch ganz gut, sogar der Schweiger hat mich nicht genervt, wie sonst in jedem anderen Film, in dem er mitspielt.
Im Gegenteil, er hatte sogar eine der besten Szenen im Film!
In der Kneipe, als die Knarren auf die Hoden gerichtet wurden!
Mein absoluter Lieblingsdialog im Film war dieser:
Pitt: "Ich spreche am betsen italienisch, also bin ich die Begleitung!
Du sprichst am zweitbesten italienisch, du bist der Reporter!
Und du bist der Kameramann, da du am drittbesten italienisch sprichst!"
So, hab den Film gestern gesehen und find ihn okay. Ich kann nicht verstehen, wenn manch einer sagt, dass der Film schon fast an Pulp Fiction rankommt.
Hab auch keine Lust lange drüber zu reden, aber solide 8 von 10. Sogar als Tarantino "Fan".
Ich weiss nicht warum, aber du hast echt eine komische und zugleich eklige Art an dir
Immer wenn du auf einen Film abgehst, bist du die Defence Force in einem Thread ^^ Das letzte mal habe ich The Dark Knight im Kopf.
Danke für die Blumen. Aber du hast wirklich recht! Wenn mir was gefällt bin ich total euphorisch und verteidige das Spiel/ den Film, aber diesmal wollt ich echt nur meine Meinung abgeben
Ich find Pulp Fiction einfach maßlos überbewertet. Da fand ich auch Jackie Brown noch besser, ebenso gute Charaktere und sogar bessere Musik als Pulp Fiction.
Pulp Fiction hab ich damals im Kino gesehen, als ihn hierzulande noch kein Schwein kannte. Da lief er auch nur in einigen Programmkinos. Erst als er den Oscar bekam, wurde er dann mit mehr Kopien nochmals in die Kinos gebracht und damit begann der Hype. Aber wie ich damals im kleinen Sputnik-Kino saß, da war ich schon echt baff, was da auf der Leinwand abging. Ich bin damals oft ins Kino gegangen, aber das traf mich völlig unerwartet. Die Storys, die Erzählweise, die Rollenverteilung, die Musik, das alles war damals schon echt umwerfend neu und aufregend.
Mittlerweile habe ich den Film allerdings so oft gesehen, daß ich ihn auch nicht mehr wirklich angucken mag.
Ich bin echt begeistert von dem Film und auch von den deutschen Darstellern. OK, die Krüger ist jetzt nicht der super Bringer, so schlecht wie viele sie hier machen ist sie aber längst nicht.
Neben Waltz gefällt mir August Diehl sehr gut, spielt die Nazi Rolle wirklich gut. Ach die Brühl Rolle ist imo perfekt gespielt, passt einfach vom Anfang bis zum Ende.
Am Film gesamt gefiel mir wieder einmal der einzigartige Stil. Die einzelnen Kapitel sind fast wie kleine Bühnen aufgebaut. Im Film wird eigentlich nie gezeigt wie jemand von A nach B kommt. Die Bastards sind auf einmal da und an diesem Ort bleibt das Kapitel so auch.
Andere normale Kriegesfilme hätten zuerst die Ausbildung der Bastards gezeigt, dann hätte es eine "Fallschirmabsprungszene" über Frankreich gegeben. Tarantino verzichtet hier darauf und macht das mit den Kapiteln hervorragend.