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MOVIE Inglourious Basterds

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

So gern ich Tarantino mag und so gern ich mir auch diesen Film ansehen werde, der Trailer ist sowas von auf den typischen amerikanischen Xbox Spieler zugeschnitten.

Die ganzen Volldeppen die bei CoD und Halo mit "Fucking Nazi" rumpöbeln sind genau diejenigen die sich bei diesem Trailer auch noch bestätigt fühlen und sich denken "Geil, nen Film wo die Scheiß Deutschen mal so richtig fertiggemacht wird".

Ich schließe wetten ab, sobald der Film draussen ist kriegt man als Deutscher über Xbox Live Zitate aus dem Film um die Ohren gehauen oder irgendwelche Neogaf Freaks basteln lustige Gifs zusammen mit den schönsten Hinrichtungsmethoden für Deutsche.

Aber egal, Hauptsache mal wieder ein Tarantino im Kino. :p
 
grottig ohne Ende, ziemlich grottig sogar. Flop. Erinnert mich an ältere schlechte B-Movies und das scheint er ja auch zu sein. Einfach nicht mein Ding.
 
GENIAL!
TARANTINO, scheiße, is das geil!

Die Vorurteile gegenüber Deutsche im Ausland sind mir sowas von lax. Wir haben soviele gegenüber jeder Nation, solln die ruhig alle denken Hitler sei hier immer noch Kanzler oder ganz Deutschland sähe aus wie Bayern.
 
pil schrieb:
grottig ohne Ende, ziemlich grottig sogar. Flop. Erinnert mich an ältere schlechte B-Movies und das scheint er ja auch zu sein. Einfach nicht mein Ding.

Ich denke mal, genau das WILL der Film auch sein. :D
Ich freu mich drauf. "Nein, nein, nein, nein!" :ugly:
 
Ich finde das Thema des Films bescheuert...
In meinen Augen sind Juden die Nazis brutal lynchen keinen Deut besser als irgendein KZ Arzt, zumal der Begriff Nazi immer so abstrakt verwendet wird als ob das keine normalen Menschen waren... fragt mal eure Großeltern ;)
 
nofix schrieb:
Ich finde das Thema des Films bescheuert...
In meinen Augen sind Juden die Nazis brutal lynchen keinen Deut besser als irgendein KZ Arzt, zumal der Begriff Nazi immer so abstrakt verwendet wird als ob das keine normalen Menschen waren... fragt mal eure Großeltern ;)


mit den gedanken im hinterkopf darfst dir nen ami-, und im speziellen so nen tarantino, aber net anschauen. dass amis glauben wenn sie im namen der gerechtigkeit schlachten sei alles paletti is eh hinreichend bekannt, aber wie gesagt... sowas juckt mich bei so nem film absolut net. allein schon pitts dialekt is geil:P

scheisse find ich nur dass pappnasen wie schweiger und der burkhardt ne rolle haben. solche stümper will ich neben nem pitt einfach net sehen... dann lieber unbekannte jungschauspieler. denen würde man auch gleich noch ein karrieresprungbrett bieten... aber doch net jemanden der schon mit boll zusammengearbeitet hat. oO
 
nofix schrieb:
... zumal der Begriff Nazi immer so abstrakt verwendet wird als ob das keine normalen Menschen waren... fragt mal eure Großeltern ;)

Hab ich. Und die konnten mir davon berichten nationalsozialistische "Wesen" live erlebt zu haben, die garantiert KEINE Menschen mehr waren. Und die Großeltern, die Nazis WAREN (?) schweigen meistens über die Zeit.


Tut für den Film aber an sich nichts zur Sache. Tarantino platziert die Handlung nur genau in diese Zeit, er hätte sich auch jede andere x-beliebige Thematik aussuchen können. Nur hier hat er halt die Hatz auf Nazis genommen ;)
 
Also ich werde nicht mal einen einzigen Gedanken daran verschwenden, einen Tarantino-Film im WW2 ernst zu nehmen. Warum soll sowas nicht erlaubt sein? Über "Ein Käfig voller Helden" lachen ja auch alle. Wenn Tarantino Nazis metzeln will, dann soll er Nazis metzeln, solange das nicht wieder so eine Schlaftablette wie Deathproof wird (mehr so Richtung Planet Terror, aber der war ja von Rodriguez), kann der mir auftischen, was er will. :D
 
JohnnyWohlfahrt schrieb:
[Tut für den Film aber an sich nichts zur Sache. Tarantino platziert die Handlung nur genau in diese Zeit, er hätte sich auch jede andere x-beliebige Thematik aussuchen können. Nur hier hat er halt die Hatz auf Nazis genommen ;)
..und das macht er weil er quasi ein Remake diese Films hier dreht

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JohnnyWohlfahrt schrieb:
funGus schrieb:
pil schrieb:
grottig ohne Ende, ziemlich grottig sogar. Flop. Erinnert mich an ältere schlechte B-Movies und das scheint er ja auch zu sein. Einfach nicht mein Ding.

Ich denke mal, genau das WILL der Film auch sein. :D

Ich sag nur GRINDHOUSE. :headbang:

Wir gefällt die Optik des Trailers nicht. Alles irgendwie fad und trist. Bei Grindhouse wurde mit viel mehr optischen Stilmitteln gearbeitet. Hätte bei Tarantino irgendwas cooles erwartet, auch wenn das natürlich schwer ist im WW2 Szenario. Aber gerade deswegen habe ich vielleicht auf was optisch anderes gehofft.

Naja, ist eh nur ein Trailer und ich werde den Film auf jedenfall ansehen.
 
Joe Genius schrieb:
Der zu seinen Lieblingsfilmen zählt.

Jo aber es ist ja wohl auch klar, dass selbst der Originalfilm irgendwie weltfremd ist und geschichtlich nicht wirklich erwähnenswert. Die Thematik tut, meiner Meinung nach, einer Satire nicht gut. Jedenfalls nicht, wie es die Amis sehen. Ihre idiotischen Sichtweisen können sie mir ersparen. Andersrum gibt es selbst in Filmen, die es ernst meinen (z.B. Der Soldat James Ryan) einfach unerträglichen Patriotismus und leichte Realitätsverfälschung.
 
Ähm, der Film wird nach Trailer und Thematik hier ja als ziemlich krude empfunden und auf viel Skepsis zu stossen; nach Lektüre des schon vor ein paar Monaten geleakten Drehbuchs versuche ich gleich mal ein paar Sachen ohne Spoiler zu erklären.
Die Echtheit des Buchs wurde kurz nach Release im Inet von Tarantino selber bestätigt und ist laut handschriftlicher Notiz auf S. 1die letzte überarbeitete Fassung vom Juli 08 und dürfte deshalb ohne große Änderungen die direkte Vorlage für die kurz darauf begonnenen Dreharbeiten gewesen sein.

- Das es kein Remake der "verwegenen Hunde" von '78 ist war ja schon länger klar, ich würde sogar soweit gehen zu behaupten: Es wird nichtmal ein WW2-Film. Es wird eine Rachegeschichte und eine Hommage an das Kino selbst.
Hört sich komisch an und kann ich auch nur schwer erklären.

- Der Weltkrieg ist in dem Film wirklich nur Staffage, vorkommende geschichtliche Figuren wirft QT quer durcheinander und historische Korrektheit interessiert ihn, höflich ausgedrückt, einen Dreck (vor allem gegen Ende). Und auch klassische Schlachtszenen wie man sie aus den üblichen Kriegsfilmen kennt wird man definitiv nicht sehen.

- Die Basterds empfand ich im Drehbuch nichtmal als Hauptakteure der Geschichte, sondern in erster Linie die junge Jüdin Shosanna, die sich an den Nazis für die Ermordung Ihrer Familie rächen will. Sie und die Basterds treffen nie persönlich aufeinander, sie wissen gar nichts voneinander. Erst auf den letzten Drehbuchseiten laufen die vorher streng getrennten Handlungsfäden in letzter Konsequenz zusammen.

- Der Film wird KEINE satire und die Deutschen werden auch NICHT als brutal/dumm/tölpelhaftes Schlachtvieh beschrieben.

- Die Grindhouse-Thematik die hier auch schon manch einer nach dem Trailer erwartet ist für Quentin mit Planet Terror/Death Proof abgehakt. Bei Inglorious Basterds darf man Reminisenzen (wird das so geschrieben? :ugly: ) an den dt. Expressionismus der 20er, den UFA-Film der 30er und die deutschen und alliierten Propaganda- und Durchhaltefilme der 40er Jahre erwarten. Kein Witz. Evtl. noch ein paar kleine Einsprengsel Italowestern.

- Christoph Waltz (gut das nicht di Caprio für seine Rolle gecastet wurde!), Daniel Brühl und sogar Schweigers miese Fresse kann ich mir gut in Ihren Rollen vorstellen, ein bischen Sorgen mache ich mir allerdings wg. Diane Krüger.

- Könnte Tarantions bester Film werden, hoffentlich kifft er während der Post-Production nicht zuviel.
Der Film darf keine überdrehten optischen Spielereien bieten. Der verhältnismäßig nüchterne "Reservoir Dogs"-Stil würde perfekt passen mit einigen handwerklichen Kniffen bei den Film-in Film-Einschüben.

- Noch was zur Gewalt: Nicht überdreht, cool und comichaft überzeichnet, sondern roh, schonungslos und schmerzhaft. Könnte hierzulande knapp werden mit einer KJ-Freigabe für die ungekürzte Fassung - aber auf keinen Fall darunter.


Guten Tag übrigens, ich bin der Neue. :)
 
kloppelmoppel schrieb:
Ähm, der Film wird nach Trailer und Thematik hier ja als ziemlich krude empfunden und auf viel Skepsis zu stossen; nach Lektüre des schon vor ein paar Monaten geleakten Drehbuchs versuche ich gleich mal ein paar Sachen ohne Spoiler zu erklären.
Die Echtheit des Buchs wurde kurz nach Release im Inet von Tarantino selber bestätigt und ist laut handschriftlicher Notiz auf S. 1die letzte überarbeitete Fassung vom Juli 08 und dürfte deshalb ohne große Änderungen die direkte Vorlage für die kurz darauf begonnenen Dreharbeiten gewesen sein.

- Das es kein Remake der "verwegenen Hunde" von '78 ist war ja schon länger klar, ich würde sogar soweit gehen zu behaupten: Es wird nichtmal ein WW2-Film. Es wird eine Rachegeschichte und eine Hommage an das Kino selbst.
Hört sich komisch an und kann ich auch nur schwer erklären.

- Der Weltkrieg ist in dem Film wirklich nur Staffage, vorkommende geschichtliche Figuren wirft QT quer durcheinander und historische Korrektheit interessiert ihn, höflich ausgedrückt, einen Dreck (vor allem gegen Ende). Und auch klassische Schlachtszenen wie man sie aus den üblichen Kriegsfilmen kennt wird man definitiv nicht sehen.

- Die Basterds empfand ich im Drehbuch nichtmal als Hauptakteure der Geschichte, sondern in erster Linie die junge Jüdin Shosanna, die sich an den Nazis für die Ermordung Ihrer Familie rächen will. Sie und die Basterds treffen nie persönlich aufeinander, sie wissen gar nichts voneinander. Erst auf den letzten Drehbuchseiten laufen die vorher streng getrennten Handlungsfäden in letzter Konsequenz zusammen.

- Der Film wird KEINE satire und die Deutschen werden auch NICHT als brutal/dumm/tölpelhaftes Schlachtvieh beschrieben.

- Die Grindhouse-Thematik die hier auch schon manch einer nach dem Trailer erwartet ist für Quentin mit Planet Terror/Death Proof abgehakt. Bei Inglorious Basterds darf man Reminisenzen (wird das so geschrieben? :ugly: ) an den dt. Expressionismus der 20er, den UFA-Film der 30er und die deutschen und alliierten Propaganda- und Durchhaltefilme der 40er Jahre erwarten. Kein Witz. Evtl. noch ein paar kleine Einsprengsel Italowestern.

- Christoph Waltz (gut das nicht di Caprio für seine Rolle gecastet wurde!), Daniel Brühl und sogar Schweigers miese Fresse kann ich mir gut in Ihren Rollen vorstellen, ein bischen Sorgen mache ich mir allerdings wg. Diane Krüger.

- Könnte Tarantions bester Film werden, hoffentlich kifft er während der Post-Production nicht zuviel.
Der Film darf keine überdrehten optischen Spielereien bieten. Der verhältnismäßig nüchterne "Reservoir Dogs"-Stil würde perfekt passen mit einigen handwerklichen Kniffen bei den Film-in Film-Einschüben.

- Noch was zur Gewalt: Nicht überdreht, cool und comichaft überzeichnet, sondern roh, schonungslos und schmerzhaft. Könnte hierzulande knapp werden mit einer KJ-Freigabe für die ungekürzte Fassung - aber auf keinen Fall darunter.


Guten Tag übrigens, ich bin der Neue. :)


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