Ich habe grade mal zum Testen und um am Montag im dunkeln den Weg auch zu finden (ist halt anders da ich viel abkürzen kann im vergleich zu PKW Strecke u.a. durch einen Wald). Waren hin und zurück gesamt 25km und macht echt total Laune. Und dauert nicht mal viel länger als mit dem Auto. Mit dem brauche ich ca.20min und mit dem Pedelec habe ich jetzt ungeübt 30min gebraucht.
Da muss ich auch einmal über eine Bahnüberführung die echt steil ist, einfach runter geschaltet, den Motor auf Extrem gestellt und ganz entspannt hochgeradelt
Ich bin zwar sportlich und mache 3-4x die Woche (Kraft)Sport, aber Fahrrad bin ich seit mindestens 20Jahren nicht mehr gefahren und ich kam total entspannt und ohne schwitzen eben wieder zuhause an. Meine Beine Spüre ich etwas da ich die Unterstützung bis auf die Steigung nur auf den beiden unteren Stufen hatte und Teilweise über 25km/h unterwegs war, aber alles in allem echt super.
Nur mein Hintern muss sich noch etwas daran gewöhnen, da hats nach ~45min angefangen etwas zu drücken
3000€ die das Gerät gekostet hat sind für mich zwar viel Geld, aber ich bereue es nicht. Das Bike kombiniert für mich Spaß und Nutzen.
@Mandos
Wenn man zu einem Fachhändler geht kann man eigentlich nicht so viel Falsch machen.
Ganz wichtig ist generell erstmal ein paar Bikes Probefahren, denn wenn das Alltagstauglich sein soll ist die Ergonomie extrem wichtig.
Vor allem City und Trecking Bikes sind hier IMO am besten geeignet. Beim Motor muss man halt etwas gucken was man will/braucht.
Ich habe z.B. den Bosch Performance Line CX, der bietet bis zu 85nm Unterstützung. Braucht man das? Ne, nicht wirklich aber der innere Nerd in mir wollte den halt
Generell muss an darauf achten das man einfach gute/bekannte Marken hat. Bei den Motoren sind in Deutschland vor allem Bosch und Shimano weit verbreitet. Dann muss man halt gucken was für eine Leistung man möchte/braucht.
Und bei den Akkus muss man halt auch gucken was man braucht. Ich fahre nur kurze strecken, daher habe ich nur einen 400w Akku.
Nach meinen ersten test werde ich damit aber trotzdem gut 4Tage auskommen.
Wenn es aber auch für wirklich weite Tagestouren genutzt werden soll, nimmt man am besten gleich einen größeren Akku. Die kann man zwar meistens auch Nachrüsten, das Kostet aber richtig Geld, 600€ Aufwärts muss man da bei Markenakkus einplanen. Daher besser gleich den richtigen Auswählen

Ansonsten sind Markenbikes eigentlich allesamt gut ausgestattet, haben eigentlich alle ordentliche Hydraulische Bremsen mit Bremsscheiben und ordentliche Schaltungen. Da guckt man dann beim Probefahren ob man mit Naben oder Kettenschaltung besser zurecht kommt. Nabenschltungen sind etwas einfacher da man z.B. auch im Stillstand schalten kann. Kettenschaltungen haben etwas weniger Wiederstand man kann aber nicht im Stand schalten und auch beim Fahren darf man keinen druck auf die Pedale ausüben während mal Schaltet.
Das Gewicht ist auch so ein Thema, meins wiegt z.B. stolze 25kg. Für mich kein Problem (auch nicht das ich das in den 3. Stock schleppen muss), aber das ist schon nicht wenig. Spielt aber auch nur wirklich eine Rolle wenn man das auch irgendwo rauf/runter Tragen will oder als Sportgerät nutzen möchte. Dann gibts halt auch nochmal Modelle aus Carbon, die dann deutlich leichter sind.
Im Alltag beim Fahren spielt das aber kaum eine Rolle da der Motor das ja mehr als Ausgleicht.
Also schaut euch einfach mal ein paar an und checkt danach einfach mal eure Favoriten nochmal schnell im Netz ab und wenn es da nichts negatives gibt (sollte wie gesagt bei Markenherstellern kein Problem sein) dann nehmt das einfach.
Die Dinger sind mittlerweile wirklich Ausgereift und Alltagstauglich.