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I like my bike - Der velophile Fahrrad-Thread!

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

pil schrieb:
indierocker schrieb:


Meine Feile.
Cervélo S2 mit Reynolds Attack, angetrieben von einer Sram Red in Kombi mit meinen Hühnerhaxen.

Heute über 110km/1100hm die Lokomotive für einen Kumpel gemacht, hach; ein tolles, wenn auch sehr gefährliches Hobby. Das Teil steht aber im Wohnzimmer, für Stadtausflüge mit Badelatschen ist es eher, naja, ungeeignet.

WTF :ugly: Mehr fällt mir dazu einfach nicht ein. ISt das so ein komplett Carbon Rad oder wie? So über 10k? Wahnsinn in jedem Falle. Das ist auch kein Fahrrad mehr, das ist nicht von dieser Welt, sieht zumindest so aus. :P F

Ich hab bei dem Rad ununterbrochen das Wort "Prostata" im Kopf. ._.
 
Urgs schrieb:
Bei Schnee fahre ich schon lange nicht mehr. Es macht keinen Spaß und man saut sich das Fahrrad etxtrem ein und darf ständig nur putzen. Das Salz ist auch nicht gut fürs Material und der Split ist teilweise so fies, dass man sich in der Zeit besonders oft nen Platten holt. Aber abgesehen davon landet in Berlin der ganze Schmodder und Dreck auch noch genau dort, wo eigentlich Radfahrer fahren sollten. Dabei gibts afaik ne Pflicht, dass auch Radwege freigemacht werden müssen. Nun ja, in der Zeit verzichte ich halt drauf. Is ja auch nicht jedes Jahr so extrem viel Schnee wie in den letzten.

pil schrieb:
Eis nach Eisregen kenn ich als Radfahrer, wird gefahren und mit Glück hauts dann einen nur 3x um. :ugly: ICh fahr seit 12 Jahren jeden Tag zur Arbeit, egal was kommt außer richtig starker Regen, da hab ich dann auch keinen Bock drauf.

Jepp. Ein Kommioliooiti ach verdammt ein Mitstudent von einem Kumpel ist im Winter weggerutscht und hat sich nen Oberschenkelhalsbruch geholt. Sehr unlustig, ist eigentlich sone alte-Leute-Geschichte (bei denen dann noch unlustiger).
Das Risiko ist mir glaub ich zu hoch, da wechsel ich im Winter lieber vom Radeln aufs Schwimmen.
 
Urgs, viel Glück.

Man darf einfach nicht schnell fahren, man muss eben bei Kurven stehen bleiben wenn Eis ist und bei Schnee fahren ist doch recht easy, außerdem fällt man weich. :D Wo Urgs recht hat ist das Salz, richtig scheiße für die Kette hab ich bemerkt. Aber jetzt haben wir ja erst mal Sommer.

Meine Bremsen musste ich im übrigens auch erst gut einfahren beim Cube Cross. Jetzt ziehen und bremsen die natürlich wie eine 1 aber das Geräusch von so Scheibenbremsen ist auch nicht so mein Ding, auch quitschen die bei mir wenns nass wird, total ätzend, trotzdem glaub ich dass die nicht so schlecht sind, man kann gut dosieren und sie sind hoffentlich Verschleiß freier als die normal sterblichen Bremsen.
 
pil schrieb:
WTF :ugly: Mehr fällt mir dazu einfach nicht ein. ISt das so ein komplett Carbon Rad oder wie? So über 10k? Wahnsinn in jedem Falle. Das ist auch kein Fahrrad mehr, das ist nicht von dieser Welt, sieht zumindest so aus. :P F

Ja, Carbon. Der Rahmen wurde bei der Tour 2009 eingesetzt. Sehr komfortabel bei gleichzeitig maximaler Steifigkeit bei Beschleunigung. Wirklich ein Traum zum Fahren. Kein Vergleich zu meinem alten Kurierbock aus Alu, der bei 60km/h flatterte wie eine Unterbuxe im Wind.

Cloud Strife schrieb:
Ich hab bei dem Rad ununterbrochen das Wort "Prostata" im Kopf. ._.

Prostata? Du meinst den Höhenunterschied Sattel/Lenker? Zugegeben, das ist schon die sportlichere Variante, aber da drückt nix. So etwas muss man sich aber gewohnt sein zu fahren, bei mir sind das jetzt auch schon 15 Jahre. Das Problem ist eher die Nackenmuskulatur, da man durch die gebückte Haltung den Kopf anheben muss und das bei mangelnder Muskulatur sehr schnell ermüdend wirkt. Der Vorteil ist halt, dass man sich klein machen kann, wenn man Unterlenker fährt, das macht dann aufgrund der Aerodynamik schnell mal 2 - 3km/h aus. Noch extremer ist die Position auf dem Triathlon-Bike, aber das ist ein anderes Thema ...

Btw; Toller Thread! :popcorn:
 
Pause in Johannesthal mal wieder. Gute 45km geschafft. Stunde schneller als beim letzten Mal. Hab gleich drei Typen aus Marzahn kennengelernt, die aber ohne Gepäck fuhren und mich in ihre reservierten Unzerkünfte einluden. Ihr Tempo war mir aber zu schnell mit meinem Gepäck und als sie nach 10km ne Pause machten bin ich allein weiter. Denke die treff ich noch wieder :D
 
456_2.jpg
 
und Urgsman, gibts schon ein statusupdate der heutigen etappe?
Contador schon abgehängt? :)
:knuddel:

P.S.: besorg dir endlich nen helm! jetzt wo du soviel radelst. ausserdem muss papa mit gutem beispiel vorangehen.
 
War zu faul die facwbook-meldungen hier reinzukopieren. Hab gestern abend auf ner zeltwiese gezeltet. Die Marzahner waren auch am Start und wir haben zusammen mit den Inhaberinne noch einen gehoben. Das Zelt war ein Stressfaktor. Nach der langen Fahrt erstmal damit klarkommen, sich in das System reindenken war nervig. Nachts hats dann gewittert und das Teil war klitschnass. Habs aber halbwegs trocken wieder verpackt gekriegt. War aber auch wieder Stress. Nachts hab ich weniger als vier Stunden geschlafen. Ich glaub da war noch zu viel Adrenalin im Körper.
Heute morgen bin ich dann allein aufgebrochen, weil ich mein eigenes Tempo fahren will. Je länger ich fuhr, desto fitter fühlte ich mich. Leichte Verschleisseracheinungen sind Ber dennoch nicht zu leugnen. In Ueckermünde kam dann die sms, dass einer der Marzahner wegen wunden Hintern aufgegeben hat. Wir haben uns wieder getroffen und hwute nacht penn ich in seinem
Bett. :D Gutes Timing. Genau an der Pension hatte ich nen Platten.
Die Nacht wird bestimmt besser. Freu mich auf die letzte Etappe morgen.
 
Hmmm beschreib mal die Zeltprobleme genauer, wenn du wieder da bist.

Ansonsten klingt das aber nach einer Radtour wie sie sein soll: Anstrengend, ereignisreich und kurzweilig!
Glaub mir, ein paar Tage nachdem du wieder zu Hause bist, kriegst du wieder Lust ;)
 
Die Zeltprobleme waren eher hausgemachter Natur. Ich kannte diesen Zelttyp nicht und musste mich erstmal in das System reindenken. Nach den ersten 100km war das ne zusätzliche Anstrengung, die mir abverlangt wurde. Dann fing es nachts stark an zu regnen. Das Aussenzelt war klitschnass. In der Dusche hatte ich aber nen Abzieher gefunden, damit konnte ich das grobe Wasser gut runterwischen, da das Zelt gut gespannt war. Der Zeltboden ist aber nicht mit dem Aussenzelt, sondern mit dem eingehängten Innenzelt verbunden. Der wiederum war natürlich auch nass und ich musste ihn von aussen abwischen. Das Zelt an sich war in der Ursprungsform auf eine Weise zusammengelegt, wie ich es nicht hätte wiederholen können, da sonst das Innenzelt nass geworden wäre. Also musste ich mir ne spezielle Falttechnik überlegen, wie ich das Aussenzelt vom Innenzelt sicher trennen konnte. Ging auch alles gut, war aber eben ne ordentliche zusätzliche Belastung, während meine Begleiter längst im Wasser waren oder noch schliefen. Angesichts der Tatsache, dass es auf der Strecke sehr viele Übernachtungsmöglichkeiten gibt, würde ich nicht nochmal Zelt und Schlafsack mitnehmen und mir dieses Gewicht einfach sparen.

Bin übrigens wieder zuhause. Insgesamt waren es am Ende sogar 350km. Mein Hintern ist etwas wund, es geht aber noch. Ich bin stolz auf mich und freu mich darüber, sagen zu können ich hab Berlin-Usedom gemeistert! Isn geiles Gefühl und ne tolle Erfahrung gewesen!
 
Ich kann mir kaum vorstellen, wie die Reise für mich verlaufen wäre, wenn ich die Jungs nicht getroffen hätte. Aber genau das ist eben das Geniale an so einer Fahrt. Man kann nicht wissen, was einem alles so passiert.
 
Wollt nur mal sagen, ich hab wirklich schon wieder Bock auf ne Tour.
Die Jungs, die ich auf der letzten Fahrt kennengelernt habe, haben sich diesbezüglich auch wieder gemeldet. Ende September wollen wir am Wochenende den Spreegurkenweg fahren. 260km in zwei Tagen. :D
 
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