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MOVIE Hellboy: Rise of the Blood Queen (12.04.2019)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Ich finde das CGI schon erschreckend schwach für nen Blockbuster.

Ich weiß gerade nicht, wie viel Budget dahinter steckt. Aber allzu viel dürfte es gar nicht sein. Wenn er die 100 Millionen knackt, wäre ich sehr überrascht. Ich finde die Effekte an sich gar nicht so verkehrt, zumindest die meiste Zeit, ein paar Ausreißer gibt es sicherlich. Bin aber wohl auch jemand, den das in meisten Fällen gar nicht so wahnsinnig stört, wenn es nicht völlig "polished" ist. Kommt wohl davon, dass ich auch viele asiatische Filme konsumiere.
 
Neil Marshalls Filmographie sendet mir auch sehr gemischte Signale diesbezüglich. Früher hätte ich "guten Trash" ohne mit der Wimper zu zucken geschluckt, wenn Marshall erwähnt worden wäre. Aber bei der Budgethöhe, auch wenn es kein Triple AAA Budget sein wird, passt das für mich irgendwie auch nicht so richtig rein.

Ich werde mir den aber auf jeden Fall ansehen. Hab trotzdem tierisch Bock drauf und bin auch gar nicht abgeschreckt, wie viele andere. Am meisten stört mich ja irgendwie Milla. :D
 
Ich mag Marshalls Tripple D.
The Descent ist einer meiner Lieblingsfilme und Dog Soldiers, sowie Doomsday sind echt nette B-Movies, aber das sieht stark grützig aus.

Milla ist durch ihren Ehemann mittlerweile ein Garant für Schrottfilme oder ich assoziiere sie damit.
Wobei ich nicht so genau weiß, wer da wen runtergezogen hat.. Anderson hat vor langer Zeit mal Event Horizon gedreht und Milla war in 5th Element echt ein liebenswerter Speichelförderer.
 
Gestern dann im Original geschaut und mit der richtigen Erwartungshaltung, kann er durchaus Spaß machen, ohne wirklich gut zu sein. Was auffällt ist, wie anders der Film sein möchte. SChon in den ersten Sekunden, wenn Ian McShane aus dem Off erzählt wird versucht man sich abzuheben. Das wirkt wahnsinnig bemüht und zieht sich wie ein roter Faden durch den Film. Hellboy will auffallen, egal wie. Das fängt schon beim R-Rating an, welches auch mehr als gerechtfertigt ist und ausgiebig genutzt wird. Das wirkt nur die meiste Zeit alles sehr willkürlich und erzwungen, gerade wenn man den Gore-Gehalt bedenkt. Der Reboot ist mit Abstand der blutigste Film und ich frage mich, ob del Toro auch gerne in diesen Gefilden gewildert hätte. Bei Marshalls Hellboy verkommen diese blutigen Szenen nur leider recht häufig zu reinem Selbstzweck, wenn es subtiler vielleicht sogar besser funktioniert hätte. In Bezug auf blutige Details ist Hellboy recht zwanglos und freizügig. Hier profitiert man auch davon, dass man viele praktische Effekte einsetzt, wohingehend manche CGI nicht sonderlich überzeugend sind.

Harbour wiederum macht sich recht gut als neuer Hellboy. Die neue Maske ist gewöhnungsbedürftig, aber nicht schlecht, gibt dem Schauspieler sogar etwas mehr Spielraum für Mimik. Bleibt aber immer noch sehr einschränkend, was jedoch auch so geplant ist. Der neue Hellboy erklärt aber wahnsinnig viel, wenn es Bilder auch getan hätten. Hierdurch kommt das Tempo manchmal ins Straucheln, wenngleich der Film ansonsten von Szene zu Szene hetzt und wenig Zeit zum sacken lässt. World Building oder Charakterentwicklung wird hier leider absolut vernachlässigt, was sehr bedauerlich ist. Gerade Ersteres war in den del Toros deutlich besser ausgeprägt, wie ich finde.

Mit gerade mal 50 Millionen Dollar Budget braucht der Film nicht allzu viel, um als Erfolg verzeichnet zu werden, aber der wird es nicht leicht haben. Gerade mit Endgame ins Aussicht. Kann natürlich sein, dass seine "Edginess" dafür sorgt, dass die Kassen klingeln. Hellboy versucht nämlich ganz klar, das komplette Kontrastprogramm zu den Marvel-Filmen zu sein und wirkt dadurch sehr bemüht und hölzern. Was ein Deadpool mit Leichtigkeit geschafft hat, sich zumindest tonal vom "Einheitsbrei" zu distanzieren, ist bei Helloby leider längst nicht so harmonisch umgesetzt. Ich fand ihn am Ende aber trotzdem grundsolide.
 
Das Ding floppt gerade in den USA in epischen ausmaßen.
Ist in der zweiten Woche nur noch auf Platz 10 in den Kinocharts. Läuft in vielen Kinos, will aber keiner sehen.
 
Nach dem Desaster ist es fraglich ob wir Hellboy überhaupt jemals noch mal auf der großen Leinwand sehen werden. Das Ding war doch von Beginn an zum scheitern verurteilt.

Aber deswegen muss ich den Film ja nicht schlecht finden. Zu Hause wird er dann irgendwann in den Player wandern.

Und egal wie, die beiden spaßigen Hellboy Filme mit Perlmam bleiben uns ja erhalten.
 
Nach dem Desaster ist es fraglich ob wir Hellboy überhaupt jemals noch mal auf der großen Leinwand sehen werden. Das Ding war doch von Beginn an zum scheitern verurteilt.

Aber deswegen muss ich den Film ja nicht schlecht finden. Zu Hause wird er dann irgendwann in den Player wandern.

Und egal wie, die beiden spaßigen Hellboy Filme mit Perlmam bleiben uns ja erhalten.

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:O_o:
 
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Hellboy - Call of Darkness 5/10

Puh, der war wirklich nicht sonderlich gut. Anfangs hatte ich noch meinen Spaß, und dachte das wird ein tolles Trashfest werden. Leider wird der Film mit einer Laufzeit von zwei Stunden mit der Zeit aber wirklich immer schlechter. Ron Pearlman war ein cooler und starker Hellboy, er hatte tolle One-liner, und teilte richtig aus. David Harbour als Hellboy hat sicherlich auch den ein oder anderen guten Spruch, wirkt aber einfach lange nicht so cool wie Pearlmans Hellboy. Vor allem bekommt er hier permanent die Hucke voll.

Die Effekte sind grausam, sowas schlechtes habe ich lange nicht mehr gesehen. Trotzdem machen manche Actionszenen Spaß, generell war ich aber einfach baff, wie mies moderne Effekte in einem Hollywood Kinofilm aussehen können.

Das Script ist auch ein wirres und krudes Ding, eigentlich hat der Film in Anbetracht der beiden bisherigen Filme kaum eine Daseinsberechtigung.

Wie gesagt, in der ersten halben Stunde hatte ich meinen Spaß und war guter Dinge, danach wurde das ganze aber schlimmer und schlimmer. Aufgrund der meiner Meinung nach zu schwachen Darstellung Hellboys, muss ich dann sogar noch einen Punkt abziehen. Ich will sehen wie Hellboy Ärsche tritt, und nicht permanent auf die Fresse bekommt. Das einzige was mir gut gefallen hat war die ‚hässliche’ Optik von Hellboy, und die Härte. Es gibt wirklich eine Menge Gore, was aber irgendwie auch zum Trash Faktor des Films passt.
 
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