Ist normal, ging mir auch so. Da musst jetzt auch gar nicht hin, aber hast ja eh genug.
Ich muss die Erkenntnis einfach akzeptieren, dass mir die Videospielwelt nicht mehr gefällt. Ich hatte gehofft bei God of War würde es im Rahmen bleiben. Und ich denke im Vergleich zu richtigen RPGs wie The Witcher ist das hier auf Sparflamme. Aber mich nervt das wie Sau. Brustpanzer, Armrüstung, Schulterpanzer, Hüftgürtel, Axtgriff, und und und und. Man kann fünf tausend Sachen leveln, dazu noch der Sohn. Für jeden Mist brauche ich EP, muss Ressourcen suchen. Beim Händler kann ich natürlich auch upgraden, aber dafür muss ich immer das Silber suchen.
Dann die Nebenquests, wo man auch nicht gleich erkennt dass es welche sind. Wieso zur Hölle kommen da zwei Gegner die mich mit einem Schlag töten, und gegen die ich keine Chance habe? Wozu dient das?
Jeder der mich kennt weiss wie sehr ich God of War 1-3 vergöttere, insbesondere mit Teil 2 und 3 hatte ich so viel Spaß wie mit nur sehr wenigen Spielen in den vergangenen 25 Jahren. Aber das God of War 2018 hat damit überhaupt nichts mehr am Hut.
Dabei finde ich das Kampf Gameplay gar nicht übel. Aber wenn ich an einem Abend über zwei Stunden spiele und höchstens 5 Min. kämpfe, ansonsten nur durch die Gegend renne... langweilt mich das. Als die Hexe mich eben zum Blumen suchen verdonnert hat, dachte ich echt ich sei im falschen Spiel. Kratos muss Blumen pflücken. Früher hat er Frauen im Spiel gevögelt, und heute sucht er Blumen.
Aber um auf meinen ersten Satz zurückzukommen. Ich befürchte das wird nix mehr. Ich werde noch Tomb Raider Ende des Jahres und The Last of Us 2 eine Chance geben. Ansonsten war es das.
Nem Kumpel von mir gehts übrigens genauso. Wir zocken eigentlich nur noch alte 1-1 Spiele gegeneinander, teilweise 20-25 Jahre alte Spiele. Das bockt immer noch.
Nehmts mir nicht übel.