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PS4/PC God of War (1 Betrachter)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Das trifft auf Bemus zu aber nicht auf so Action Titel bei denen man sich keine komplexen Kombos merken muss, sondern intuitiv und Timing bezogen spielt.

Ein Ninja Gaiden, ein Devil May Cry oder ein Beyonetta kannst auch nach ein paar Monaten wieder einlegen und nach einer kurzen Aufwärmrunde flutscht alles wieder perfekt aber gut, jeder dieser Titel ist was sein Gameplay anbelangt in einer ganz anderen Liga als God of War angesiedelt.
 
Geht mir da ein wenig anders. Bei Devil May Cry bin ich beispielsweise nie richtig reingekommen und wenn ich es mal ein paar Tage hab liegen lassen, kam ich irgendwie gar nicht mehr rein. Ninja Gaiden hab ich halt damals durchgesuchtet, von daher weiß ich nicht, ob ich da nach längerer Pause wieder reinkommen würde. Und Bayonetta muss ich noch zocken.

Was ich sagen will: Ich hab kein Problem mit dem Gameplay von GoW. Eben weil es auch so schön fluffig von der Hand ging. :D
 
DmC ist ja auch etwas überladen mit seinen blauen und roten Fähigkeiten, aber das ist echt eins der wenigen Games in dem Genre. Bayonetta, Korra, Transformers, Ninja Gaiden, etc. sind alles anspruchsvolle Spiele mit sehr gutem Kampfsystem und eingängiger Steuerung.
 
DmC überladen? Das wurde im Vergleich zu DMC4 schon runtergebrochen.

Angel & Demon switch ging extrem leicht von der Hand und der Jumpcancel ist auch so verdammt einfach das den selbst timingkrüppel hingekommen.

War mir persönlich fast wieder zu simpel.
 
In Bayonetta kannst genau so zwischen zwei Sets wechseln. Hast halt noch 2Waffen je Typ gehabt aber sonnst.

Also ich persönlich fand das halt nicht besonders anspruchsvoll. Da ist Dante in DMC4 komplexer


Bei DmC muss man aber bestimmte Waffen für die Gegner verwenden, während du bei Bayonetta mit sehr frei bist. Ich habe nie zwischen den Sets gewechselt und habe das Spiel platiniert bzw. 1000GS geholt.
 
Und God of War spielt man nicht wegen des Gameplays. Da sind andere Dinge wichtiger. :deal:

Nee, im ernst. GoW hat sicher nicht das abwechslungsreichste/anspruchsvollste Schnetzel-Gameplay. Aber genau das macht es für mich so interessant, da ich kein Fan von Spielen wie DmC oder Ninja Gaiden bin. Ich habe zwar viele der Spiele probiert, bin aber nie wirklich warm damit geworden (oder bin zu schlecht dafür, auch gut möglich... :D ).

Deswegen gefällt mir das seichte Gameplay von GoW und ist mitunter sogar der Grund, warum ich es so gerne spiele.
 
Da scheiden sich wohl die Geister. Überladenes Gameplay ist einer der Gründe, wieso ich an diversen Genres die Lust verloren habe. Dazu zählen u.a. Beat'em Ups und Sportspiele. In den 90er Jahre konnte man sich da noch Games kaufen, in die Konsole legen, und Spaß haben. Heute hat man 3000 Moves und nicht mal eine Anleitung. Macht einfach keinen Spaß.

Das God of War Gameplay hingegen hat für mich genügend abwechslungsreiche Moves, Kombos und Magie Fähigkeiten, das Update System ist überschaubar und übersichtlich, und deswegen macht mir das auch alles richtig Spaß. Ich will in Spielen nicht mehr Zeit in Upgrade Menüs verbringen als mit dem eigentlichen Spiel, und will Moves auch noch beherrschen wenn ich mal ein paar Tage nicht spiele.

Gerade das Nippon Gameplay empfinde ich als überladen, aber das liegt in der Natur der dortigen Spieler. Die sind da halt anders drauf.

God of War soll daher so bleiben wie es ist, nämlich westliche Over the Top Action, perfekt und bombastisch inszeniert. Und es ist ja nun wirklich nicht so als könne man das GoW Gameplay als schlecht bezeichnen. Dazu funktioniert das einfach zu gut und flüssig.
 
Bei welchen Japan-Games in dem Genre ist es denn so?

ich kann ja verstehen, wenn einem das plumpere Kampfsystem von God of War mehr liegt, weil man einfach bombastisch raufdreschen kann, aber ich verstehe nicht, wo man bei Bayonetta und Co. komplizierte Combos lernt, komplexe Upgradepfade hat und viel Zeit in den Menüs verbringt? Das ist bei JRPGs der Fall, aber doch nicht bei den japanischen Konkurrenten.
 
Bei welchen Japan-Games in dem Genre ist es denn so?

ich kann ja verstehen, wenn einem das plumpere Kampfsystem von God of War mehr liegt, weil man einfach bombastisch raufdreschen kann, aber ich verstehe nicht, wo man bei Bayonetta und Co. komplizierte Combos lernt, komplexe Upgradepfade hat und viel Zeit in den Menüs verbringt? Das ist bei JRPGs der Fall, aber doch nicht bei den japanischen Konkurrenten.

Wieso soll das Gameplay denn nun plump sein? Wir sprechen hier nicht von Double Dragon mit Punch, Kick, und Jump. Ich möchte halt keine ewig langen Kombos. Wenn ich allein bei MKX in das Move Menü gucke, bekomme ich das kalte Grauen. Und das ist ein westliches Spiel. Das ist einfach mega tooo muuch.

Bei God of War habe ich meine 4-5 Lieblings Moves, mit denen ich happy bin. Und der Erfolg gibt ihnen ja auch Recht. Für leute wie dich gibt es ja aus Nippon genug Futter. Ich persönlich kann mit einem DmC halt nix anfangen, und möchte nicht dass man aus GoW ein DmC macht.
 
Das Gameplay von DmC, Bayonetta und NG ist auch wesentlich komplexer und man kommt irgendwann mit Button-Smashing auch nicht mehr weiter.

Insofern, Amen Bruder! @Freezi

Wobei ich persönlich ein God of War nicht als plumpes Buttonmashing bezeichen würde. Ich spiele das schon mit "geplanten" Moves, und nicht auf die Art "drück was du willst und wild durcheinander und guck was passiert". ;)
 
Mal zur Aufklärung:

Eine der effektivsten Kombos in Bayonetta (2), mit der man problemlos das ganze Spiel durchspielen kann, besteht aus drei (!!!) Knopfdrücken (Schlag, Tritt, Schlag). Gerade auf höheren Schwierigkeitsgraden macht man es sich nur schwerer, wenn man längere Angriffsmuster verwendet. Vor allem Bayonetta 2, DmC (Reboot) und DMC 4 sind auf den niedrigsten Schwierigkeitsgraden schon reinster Kindergeburtstag, selbst für Genreneulinge. Kein Vergleich zu den Vorgängern.

Muss fairerweise aber sagen, dass ich noch kein God of War gespielt habe und mir deshalb der Vergleich fehlt. Aber so schwer, wie einige hier tun, sind die Spiele bei weitem nicht. Man kann die Kampfsysteme der Spiele in vollem Umfang nutzen, wird dazu aber nie gezwungen.
 
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