Falls auch ein Amp aus 2.ter Hand in frage kommt, würde ich noch ganz dringend die Cube Serie von Roland empfehlen oder die Vox Valvetroix Serie. Das gute bei den beiden Amps ist, das die inzwischen echt günstig über Ebay zu kriegen sind.Ausserdem gibts von den Amps mehrere Generationen, da sie über mehrere Jahre hinweg zu den beliebtesten und Meistverkaufen gehörten.
Beides sind Modeling Amps mit einer Auswahl der besten und wichtigsten Amps der besten Jahrzehnte von Vox, Marshall oder Fender womit man Stunden damit verbringen kann sich entweder seinen eigenen Sound zusammen zu bauen oder einfach per Drehregler die Vorgefertigten Sounds zu nehmen, das dauert bei beiden nur Sekunden.
Und falls man die Amps auch mit auf die Bühne nehmen möchte, was bei den größeren ohne weiteres möglich ist, kann man auch einen Fußschalter dazu kaufen. Die sind inzwischen auch günstig zu kriegen. Und wenn man möchte, kann man bei beiden auch Kopfhörer einstöpseln und üben ohne die Nachbarn in den Wahnsinn zu Treiben. Eine Auswahl der wichtigsten Effekte wie Echo, Chorus oder Tremolo kommen bei beiden auch gleich fix und fertig eingebaut mit.
Beide Amps gibts von der Mini Ausführung mit gerade mal 5 Watt bis zur Bühnen Tauglichen Version mit ca. 120 Watt. Aber auch alles dazwischen gibts. von 20 über 50 bis über Hundert Watt gibts. Aber dann sind die größeren Versionen so laut, das man wirklich Taub werden kann, wenn man vergisst die Lautstärke vom letzten Club Gig wieder auf Schlafzimmer runter zu drehen.
Und dann gibts da noch die Spider Amps von Line 6. Da gibts genauso die Kleinen Modelle, die man am Henkel in die Küche tragen kann, falls man aus dem Wohnzimmer verbannt wird, weil es niemand, wirklich niemand Erträgt das 875ste Mal das Intro von Smoke on the Water zu hören. Während der Roland und der Vox in den großen Versionen um die 100 Watt aufs Tablet bringen, gibts die Line 6 Amps mit bis zur 240 Watt. Dazu passend gibts mit 4 x 12er Cabinet drunter massig Membran Fläche. Das ist wirklich viel. Und so viel Masse muss auch bewegt werden. Daher ist das fürs Üben in Chilliger Umgebung nicht so besonders Praktisch. Dieses Monster kommt mit 78 eingebaute Amps + 24 Boxen Simulation und 31 Raum Simulationen für die Lautsprecher die ich nur Rechner oder mit der passenden App einstellen kann und...und ...und.......und weiß der Himmel was die Tontechniker von Line 6 da noch alles eingebaut haben.
Es gibt bestimmt ein paar Gitarristen die sowas gern zu Hause haben, aber mir ist das viel zu viel. Ich mag die Dreh Potis vom Roland Cube mit seiner übersichtlichen Bedienung. Ein Drehregler um den passenden Amp aus zu suchen, ein weiterer um ein klein wenig Delay dazu und das wars dann auch schon. Übersichtlich, einfach und weil Boss zur Roland Gruppe Gehört in Hervorragender Qualität. Beim Vox ist es so Zielich das Gleiche, nur ,mit ein oder Zwei Drehreglern mehr.
Ich bin da halt Oldschool, ich will nicht erschlagen werden von den Schier endlosen Editing Möglichkeiten wo ich allein schon drei Tage brauche um raus zu findenn wie ich zur Fender Twin Simulation zu komme. Aber für einige ist das wohl die Erfüllung ihrer Träume. Geh mal auf YT und guck dir dann ein paar Videos an. Da gibts einen ganzen Haufen wo die drei Amps ( Roland Cube, Vox Valvtronix und Line 6 Spider) ausführlich vorgestellt werden. Da gibts eine gute Chance viel Geld zu sparen, wenn man einen von denen Nimmt, plus einem erstklassigem Sound und auf Wunsch in Lautstärke Bereichen womit man Hauswände einreißen kann.
Ich persönlich habe aktuell einen Roland Cube zu Hause und habe mehrere Jahre einen Vox Valvtronix gehabt, bis ein Stolpernder Gast des hisigen Pubs meinte ein Guiness drüber auskippen zu müssen. Einen Spider hatte ich selbst noch nicht, aber bei verschiedenen Tests kommen die oft ganz gut weg. Guck dir in Ruhe ein paar Tests an und wähle Weise, mein Padawan.