Von dem Spiel hatte ich vorher nur ganz kurz gehört und dachte, daß das sowas in der Art von Shadow Warrior sei.
Als es dann im Game Pass erschien habe ich mal reingeschaut und war ein wenig überrascht, daß es sich doch ganz anders spielte.
Das Umherlaufen in einem detaillierten, modernen Tokio und das Suchen und Finden von Gegenständen, die Konbini, die Gashapons, das hatte schon eher was von Shenmue.
Dazu die tausend verschiedenen Lebensmittel, Süßigkeiten, Gegenstände, alle mit Infos versehen.
Die Grafik hat mich überhaupt nicht geflasht und der Regen sieht sogar schlecht aus.
Die Kämpfe sind anfangs reichlich zäh, aber die Story und auch die kleinen Nebenmissionen sind dafür recht interessant.
Momentan bin ich noch in Kapitel drei, trotz 22 Stunden Spielzeit aber gruselig fand ich es bisher nie.
Am Überraschendsten ist jedoch, daß das Spiel total entspannend ist:
Neue Bereiche erkunden, Seelen auf den Straßen, Hinterhöfen und den allerletzten Winkeln einsaugen, ab und zu ein paar Geister hinterrücks erledigen, wenn sich die Gelegenheit dazu ergibt und irgendwann klettert man doch auf die Dächer um sich nach weiteren Seelen umzuschauen und gemächlich von Dach zu Dach zu gleiten - gut, daß es keinen Fallschaden gibt.
Seelen einsammeln macht mir am meisten Spaß und man levelt dadurch auch sehr schnell hoch und dann werden die Kämpfe auch viel spaßiger.
Hunde konnten mir neben den Geldfunden bisher zweimal helfen und Katzen waren bis auf einen Fall total nutzlos.