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Geld anlegen oder sparen. Wie macht ihr es?

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Eine kleine Story, die auch in den "Was habe ich heute wieder gelernt"-Thread gepasst hätte:

Ein flüchtiger Bekannter ist aus unserem Unternehmen weg und nun eine Art selbstständiger Finanzberater für die OVB. So eine Art Allfinanzberatung, ähnlich der AWD. Er hatte mich mal scheinbar beiläufig angeschrieben und dann hatten wir uns mal zum Quatschen getroffen. Jedenfalls klang es sehr gut, was er erzählte und er hat mich eingeladen die Finanzen von meiner Frau und mir mal durch zu checken. Also sind wir hin zu ihm. Die Beratung ist ja auch immer kostenlos, sie sagen gleich, dass sie von den Gesellschaften bezahlt werden. Man selber wird nie eine Überweisung an die OVB tätigen müssen. Provisionsbasis halt. Gibt auch "nur" zwei Regeln: Keinen Kontakt mehr zu anderen Vertretern und wenn ich zufrieden bin, soll ich Werbung für ihn machen.
Ach ja: sie betonen auch immer wieder wie unabhängig sie sind. Schließlich wollen sie nur das Beste für den Kunden.

Naja, dann geht man halt die ganzen Daten durch und es werden immer wieder Folgetermine ausgemacht. Dabei wird allerhand versprochen. Meine Frau und ich sind halt sehr skeptisch (u.a. weil wir nicht besonders informiert sind) und sehr konservativ, wenn es um die eigenen Finanzen geht und das hat er auch gemerkt. Dennoch hat er uns ein Risikoprodukt vorgeschlagen. Ein Einziges, keine Alternative. Dieses klang auch sehr toll, aber ich unterschreibe nie was ohne drüber zu schlafen. Dann habe ich mich die folgenden Tage mal selber sehr intensiv mit den Produkten beschäftigt und unterm Strich war es gar nicht so toll. Er hat halt einiges weg gelassen in seiner Beschreibung.

Dann hab ich ihm gesagt, dass ich das nicht will und mehr Informationen erwartet hätte. Auch sein Vorschlag unsere Berufsunfähigkeitsversicherungen zu wechseln, fand ich nach Recherche nicht so prall. Man kann über alles reden, aber ich will weitere Vorschläge. Die Pointe: Er hat dann unseren nächsten Termin abgesagt und gesagt, dass er und seine Beratung nichts weiter für uns tun können. :D

tl;dr: Behaltet immer eine gesunde Skepsis, wenn es um unabhängige Finanzberater geht.

PS: Die Typen, die da arbeiten, sind eigentlich ganz schön arme Schweine, wenn es nach den Erfahrungsberichten im Netz geht.
 
Geld legt man am besten ohne irgendeine Bank bzw deren Beratung an.

Banken verkaufen auch nur Produkte, die wollen gar nicht dein bestes, nur den maximalen Gewinn aus dir ziehen.
 
Also dazu kann ich recht wenig sagen, bei so dämlichen Aussagen :D (bezogen auf marvomat)

Etwas pauschal gesagt. Sicherlich gibt es überall, ja überall, Berater die nicht im Sinne des Kunden handeln. Und dass Banken Provisionen bekommen ist ja nun auch kein Unding, wodurch lebt der Vertrieb denn sonst.

Wer Ahnung von Geldanlagen hat braucht keinen Berater aber auch ohne Berater zahlt man Provisionen...
Natürlich ist es auch eine Frage der Bank. Ich habe bei mehreren Banken Depots, aber die Beratung geht schon stark auseinander.

Aber anstatt über die Banken zu schimpfen kann man sich gerne mal über mifid II schlau lesen, was man als Bank überhaupt empfehlen darf ;)
Für alle Besserwisser, viel Spaß beim Geld anlegen :)


Kleiner Rat von mir, ein paar Einzeltitel halten, Aktien sowie Anleihenfonds halten und auch ein paar gemischte. Und das Geld für 15 Jahre liegen lassen. Dann klappt das auch alles.


Cheers, ich spiele nun Zelda! Da gibts keine Depots
 
Eine kleine Story, die auch in den "Was habe ich heute wieder gelernt"-Thread gepasst hätte:

Ein flüchtiger Bekannter ist aus unserem Unternehmen weg und nun eine Art selbstständiger Finanzberater für die OVB. So eine Art Allfinanzberatung, ähnlich der AWD. Er hatte mich mal scheinbar beiläufig angeschrieben und dann hatten wir uns mal zum Quatschen getroffen. Jedenfalls klang es sehr gut, was er erzählte und er hat mich eingeladen die Finanzen von meiner Frau und mir mal durch zu checken. Also sind wir hin zu ihm. Die Beratung ist ja auch immer kostenlos, sie sagen gleich, dass sie von den Gesellschaften bezahlt werden. Man selber wird nie eine Überweisung an die OVB tätigen müssen. Provisionsbasis halt. Gibt auch "nur" zwei Regeln: Keinen Kontakt mehr zu anderen Vertretern und wenn ich zufrieden bin, soll ich Werbung für ihn machen.
Ach ja: sie betonen auch immer wieder wie unabhängig sie sind. Schließlich wollen sie nur das Beste für den Kunden.

Naja, dann geht man halt die ganzen Daten durch und es werden immer wieder Folgetermine ausgemacht. Dabei wird allerhand versprochen. Meine Frau und ich sind halt sehr skeptisch (u.a. weil wir nicht besonders informiert sind) und sehr konservativ, wenn es um die eigenen Finanzen geht und das hat er auch gemerkt. Dennoch hat er uns ein Risikoprodukt vorgeschlagen. Ein Einziges, keine Alternative. Dieses klang auch sehr toll, aber ich unterschreibe nie was ohne drüber zu schlafen. Dann habe ich mich die folgenden Tage mal selber sehr intensiv mit den Produkten beschäftigt und unterm Strich war es gar nicht so toll. Er hat halt einiges weg gelassen in seiner Beschreibung.

Dann hab ich ihm gesagt, dass ich das nicht will und mehr Informationen erwartet hätte. Auch sein Vorschlag unsere Berufsunfähigkeitsversicherungen zu wechseln, fand ich nach Recherche nicht so prall. Man kann über alles reden, aber ich will weitere Vorschläge. Die Pointe: Er hat dann unseren nächsten Termin abgesagt und gesagt, dass er und seine Beratung nichts weiter für uns tun können. :D

tl;dr: Behaltet immer eine gesunde Skepsis, wenn es um unabhängige Finanzberater geht.

PS: Die Typen, die da arbeiten, sind eigentlich ganz schön arme Schweine, wenn es nach den Erfahrungsberichten im Netz geht.
Hatte zufällig letztens in meinem Bekanntenkreis so einen Fall. Da ging es um Tecis.

Ein Freund wurde etwas misstrauisch und hat im Wertpapier forum etwas recherchiert. Solche Unternehmen sind in der Tat etwas bedenklich.

Generell finde ich es aber bedenklich bekannte zu besuchen um sie zu beraten. Sowas geht einfach nicht meiner Meinung nach.

Da der Druck in diesen Unternehmen aber so groß ist müssen sie wirklich zu jedem gehen um ihr soll zu erfüllen.

Während meines Studiums habe ich mal ein Job Angebot bei der Deutschen Vermögensberatung bekommen. Mein Auftrag war erstmal alle Freunde und Bekannten abzuklappern. Hab dann klar gesagt dass ich sowas nicht mache. Der Un"mensch" wurde dann sehr sauer und meinte so werde ich nie erfolgreich sein wenn ich nicht über Leichen gehe.
Meine Antwort darauf war dann nur dass ich menschlich erfolgreich bin und das auch im Job gewinnen wird. Fand es echt krass was die verlangen in dem. Seitdem halte ich von solchen Läden absolut nichts mehr.
 
Ich habe heute meine künftigen monatlichen Sparpläne ziemlich diversifiziert. 70% geht weiter an die "sicheren" ETF World Fonds, aber neu dazugekommen ist ein ETF von div. Rohstoffunternehmen, die für die Akkuentwicklung wichtig sind (Lithium etc.). Dann einen ETF zu Unternehmen im Trinkwasser-Bereich, einen ETF zu Euro Stoxx 600, einen zu Kontinentaleuropa mit Euro, also ohne UK als Schwergewicht und schließlich einen zu nem europäischen Immobilien ETF. Letzteren kicke ich aber vielleicht noch wieder raus, das steht mir aktuell zu sehr auf Messers Schneide und könnte auch voll nach hinten losgehen

Edit: Immobilienfonds durch nen MDax ETF ersetzt :D.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich mache das über den Onlinebroker "Flatex". Da gibt es viele kostenlose Sparpläne. Im Gegensatz zu Hausbanken schlagen die auch keine eigenen Verwahrgebühren drauf, sondern es fallen lediglich die reinen Fondskosten an. Der Nachteil bei Flatex ist, dass die auf Cashgeld aktuell die -0,4% Einlagezinsen weiterreichen. Aber da man das Geld für die Sparpläne per Bankeinzug abbuchen lassen kann ist das nicht so das Problem. Kann dir sonst später gern noch ne PN schreiben.
 
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