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TV Game of Thrones

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Na dann ging ich davon aus, da sie ja tot ist, dass auch Tormund als ihr Vater in der Schlacht gefallen ist.
Er lebt ;)
das hat wohl jeder und genau deswegen haben sie es sicher nicht gemacht
Jep, witzig das jeder sich beschwert, das nichts mehr unerwartetes passiert. Derweil wer ausser ein paar wenige Leute hätte gedacht, was Arya tut. Oder das eben so wenig sterben. Ausserdem ist es etwas unfair gegenüber denen, die ihr Leben gelassen haben. Jorah vor allem. Wichtiger Charakter seit Staffel 1, fand es gut das er nicht untergegangen ist, weil vermeintlich wichtigere Charaktere auch starben.
 
naja was heißt unerwartet. Manche Sachen waren halt einfach auch nur ungewohnt konsequent, Red Wedding z.B. Da hat eben keiner mit gerechnet, dass die es wirklich durchziehen, weil man eben gewohnt ist, dass die meisten Hauptcharaktere Plotarmor haben und irgendwie aus der Situation raus kommen.

Letzteres ist eben jetzt der Fall. Da verschwinden manche gefühlt n halbes dutzend Mal unter ner Masse Zombies und können sich doch irgendwie nochmal befreien oder befreit werden. Am Ende ist nix mehr von der Armee übrig außer zufälligerweise unsere wackere Truppe, von denen man auch praktischerweise immer gleich 2-3 gleichzeitig direkt nebeneinander in der Kameraeinstellung sieht. Das war alles in allem einfach zu viel des guten, um darüber hinweg sehen zu können.
 
Konnte nun meine Gedanken sammeln. Ich möchte deswegen einige Dinge ansprechen, die in der Episode passiert sind.

Viele mögen nicht, dass Arya den Night King tötet und auch ich war von dieser Entscheidung anfangs irritiert, vorallem, weil Arya über die Staffeln hinweg nicht's mit der Storyline am Hut hatte. Mit der Zeit konnte ich mich aber mit der Idee anfreunden, da der Night King offensichtlich kein interesse an einen 1 gegen 1 Kampf hat. Das hatte er noch nie. Es wäre sehr vorhersehbar gewesen, würde alles zu so einem Duell zwischen dem NK und Jon hinauslaufen und es wäre letztendlich kaum weniger "einfach" gewesen.

Diese Staffel hat in den ersten drei Episoden rückblickend stark angedeutet, wie gut und leise Arya sich fortbewegen kann.
Alleine im Staffelauftakt, als Sie sich mit Jon am Baum wiedervereint.
"How'd you sneak up on me?" - Jon

Dazu noch die Szene in der Bücherei, wo gezeigt wird, dass sich Arya leiser fortbewegen kann, als tropfendes Blut. Der NK ist die Personifizierung des Todes und es passt perfekt, dass Arya die Person ist, die "den Gott des Todes" tötet.
"What do we say to the god of death?" - Syrio Forel (Staffel 1), Melissandre (Staffel 8)
"Not today." - Arya (Staffel 1 & Staffel 8)
Das schließt ihren Storyarc auf unverhersehbare Weise ab und ich mag das.

Das selbe gilt auch für Theon. Er war selbst nach seiner Flucht vor Ramsay und dessen tot noch immer geplagt von Ängsten. Er floh, als Euron seine Schwester entführte, und weigerte sich, seinen ängsten zu stellen. Doch diesmal nicht. Diesmal sah er dem Tod direkt in's Gesicht und stellte sich ihm. Dieser Moment vollendete seine Charakterentwicklung und ich liebe es.

Dann ist da noch der Hound, der endlich realisiert hat, dass ihm Arya, ein anderer Mensch, wichtiger ist, als er Angst vor dem Feuer hat. Er hat jemanden, für den er nicht nur kämpft, sondern für den er sich auch seinen Ängsten stellt. Stark.

Jorah rettet Dany, indem er Sie vor untoten Dothraki und Unsullied beschützt, was alleine schon großartig ist. Er wird dann noch dutzende Male getroffen, doch er kämpft immer noch weiter. Das ist das Jorah-hafteste, was Jorah je getan hat.

Genauso wie Lyanna Mormont, die mit ihrem letzten Atemzug, Sie wird schließlich gerade von einem Giant zerquetscht, es trotzdem noch schafft, besagten Giant zu töten. Sie ist definitiv ein Mormont.

Sansa und Tyrion verstecken sich in der Krypta hinter einem Grab, als die Untoten auferstehen und dort angreifen, und ihre Blicke sagen mehr, als tausend Worte, so kitschig es auch klingt. Sie respektieren sich in diesem Moment mehr, als sie es je getan haben. Sie waren verheiratet und haben beide Joffrey überlebt. Was wollen die Untoten dann schon anrichten? Großartig. Gänsehaut.

Es gibt noch so viele Details, aber mir reicht's jetzt erstmal. I love it.
 
Hab mich die ganze Folge über gefragt wie blöd einige sind. Jon der Lappen war einfach nur da, hat den Nacht König verfolgt und absolut 0 beigetragen. Dany ist so blöd und landet mit ihrem Drachen der dabei richtig heftig auf die Nüsse bekommt, die Kommandanten vom Nachtkönig laufen einfach nur Badass durchs Bild und Arya zerpflügt erst mit ihrer Waffe alles als ob sie der Nachtkönig selbst wäre und haut dann noch den übelsten Kill der Episode raus.

Bin die ganze Folge zwischen geil und WTF hin und her gerissen gewesen.

Kann die Bücher kaum erwarten, dagegen wird die Schlacht im Film in allen Belangen ein Witz bleiben nehme ich an. Da kollidiert ja noch viel mehr und es bleibt auch mehr Zeit alles zu erzählen. Das ganze Ding hätte von mir aus aber auch 2 Folgen bekommen können und mehr krasse Fights. Aber gut, die Strategie einfach auf Masse zu gehen und so viele zu killen wie geht hätte funktioniert. Frag mich nur warum der Nachtkönig dann so blöd ist selbst aufzutauchen wenn er weiß mit einem Treffer komplett am Arsch zu sein.
 
Letzteres ist eben jetzt der Fall. Da verschwinden manche gefühlt n halbes dutzend Mal unter ner Masse Zombies und können sich doch irgendwie nochmal befreien oder befreit werden. Am Ende ist nix mehr von der Armee übrig außer zufälligerweise unsere wackere Truppe, von denen man auch praktischerweise immer gleich 2-3 gleichzeitig direkt nebeneinander in der Kameraeinstellung sieht. Das war alles in allem einfach zu viel des guten, um darüber hinweg sehen zu können.

Ich verstehe was du meinst und ich bin da auch voll bei dir. Man sieht wie 3 Wights im Volltempo auf Dany zustürmen, SCHNITT, save. Und genau diese Methode wurde mehrmals angewendet. Genau so was will ich in Game of Thrones auch nicht sehen. Das sind billige Inszenierungssünden, die ich zum kotzen finde.

Aber so ist Game of Thrones inzwischen schon eine ganze Weile, leider.

Ich finde nur das Fazit, welches viele scheinbar daraus ziehen, falsch. Es wird gerade überall danach gebrüllt, dass mehr wichtige Charaktere hätten sterben sollen. Ich finde man hätte einfach weniger Charaktere in so akuter Lebensgefahr abbilden sollen. Denn es gab genug Tote, und wie Kyo schon sagt, wird denen gerade dezent Unrecht getan.
 
warum ist es denn falsch größere opfer bei der ersten großen schlacht gegen das apokalyptische böse, das seit staffel 1 heraufbeschworen wird, zu erwarten?

Ist es nicht. Ich verstehe das. Ich denke mir aber, dass es hier sehr einfach gewesen wäre, fan-favorites zu töten, ohne, dass man sich über Einschaltquoten o.ä sorgen machen muss. Man hat es aber trotzdem nicht getan und ich bin fest davon überzeugt, dass es einen Grund dafür gibt. Wir haben ja noch drei Episoden wovon Episode 5 auch noch von Miguel Sapochnik kommt, der Episode 3 schon gemacht hat. Die Staffel ist noch nicht zu Ende.
 
warum ist es denn falsch größere opfer bei der ersten großen schlacht gegen das apokalyptische böse, das seit staffel 1 heraufbeschworen wird, zu erwarten?

Weil diese "Ich fordere mehr Tote" Einstellung schon derbe albern ist, GoT auf seine Toten runterzubrechen ist wir Dark Souls auf seinen Schwierigkeitsgrad zu reduzieren.

Ich hätte sogar Geld gewettet dass Leute wie Gendry oder Brienne ins Gras beissen, aber die sind ja auch nicht so weit gekommen weil sie Fallobst sind, und so freue ich mich dass die Serie mal wieder meine Erwartungen gebrochen hat.

Die meisten Charaktere haben eine laufende Geschichte, für die ich gerne ein sinniges Ende (auch "gerne" via ableben) hätte, statt einen beiläufigen Zombie-Tod.
 
ich hätte auch besser damit leben können, wenn es nicht alles so abgelaufen wäre, wie fuhnke es hier beschreibt:
Ich verstehe was du meinst und ich bin da auch voll bei dir. Man sieht wie 3 Wights im Volltempo auf Dany zustürmen, SCHNITT, save. Und genau diese Methode wurde mehrmals angewendet. Genau so was will ich in Game of Thrones auch nicht sehen. Das sind billige Inszenierungssünden, die ich zum kotzen finde.

da würde ich aryas bosskill übrigens auch dazuzählen.

Weil diese "Ich fordere mehr Tote" Einstellung schon derbe albern ist, GoT auf seine Toten runterzubrechen ist wir Dark Souls auf seinen Schwierigkeitsgrad zu reduzieren.

das tue ich ja nicht direkt, ich fordere nur einen schlüssigen hergang. den gab es einfach nicht. und da ist es mir egal, was man sich für die charaktere noch alles wünscht an gerechtfertigten szenen und toden. dann sollen sie sie halt nicht dort einsetzen. genau das macht got doch sonst aus, dass niemand safe ist und dann gibt es auf einmal plot armor beim discounter.

ich bin da aber halt, was die ganzen figuren (bronn und hound mal ausgenommen) auch überhaupt nicht auf eurem level involviert und sehe das wohl einfach "nüchterner" (nicht abwertend gemeint.)
 
"größere opfer".
Da haben wir schon den Unterschied. Ich finde es sind "große" Charaktere gefallen.
Und nur weil sie nicht zu den Massenlieblingen gehören, heißt das nicht, dass sie niedere Nebencharaktere sind, deren Tod kaum einen juckt.
Die Mormonts haben heldenhaft gekämpft, jeder der beiden in ihren Möglichkeiten alles gegeben, sogar ihr Leben.
Beric hielt selbst nach zahlosen Stichen die Wraights immer weiter auf, so dass Arya entkommen konnte.
Theons großartiger Char-Arc-Abschluss, endlich mal nicht wegzulaufen.
Ich finde es sind genug gestorben, die es zu betrauern gilt. Ja man kann streiten, ob da zu viele eine "Plotarmor" hatten. Aber ständig darauf rumzuhacken tut der Episode unrecht.

Um übrigen hatte Jorah mehr Screentime und weitaus mehr Tiefe als Rob Stark, und den zählt auch jeder zu den Hauptcharakteren. Ich hoffe, jemand macht mal ein cooles Tribute-Video wie Oathbreaker über den Königsmörder.
 
Leute was erwartet ihr? Wie soll der Nachtkönig überleben. Die Armee der Toten hätte unsere Helden alle getötet. Spätestens als jeder in Winterfell kurz vor dem Sterben war musste der Nachtkönig sterben, sonst würde es nur noch den Nachtkönig und Cercei geben, drei Folgen lang.

Das aber jeder der Helden an die Mauer gedrängt Minutenlang gegen hunderte Tote ausgehalten hat, war schon sehr Hollywood mäßig. Da war dann auch klar, dass niemand stirbt. War etwas lame.
 
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