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Fritösenkauf - worauf muss ich achten?

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

blue

Valar Morghulis
Tag,

ich will mir ne Fritöse kaufen. Gibts da irgendwelche Kriterien die ne gute von einer schlechten unterscheidet? Sie sollte im Edelstahl Design sein, weil alles andere in meiner Küche auch so aussieht und es sollte auch mal was für 2-3 Personen zügig zu fritieren sein. Also eine mit Power. Und was für Öl nehm ich am besten dafür? Ich möchte lieber Öl als diese Fettblöcke, weil das einfacher zu entsorgen ist. Das andere wird ja nach erkalten wieder hart und das macht ziemlichen Dreck beim Saubermachen.

THX für die Tips,

blue :)
 
Siehst das schon ganz richtig.
Was meine Friteuse können müsste:

- mehr Power
- sinniges Konzept der Konsturktion, wegen Sauberkeit

Die Mehr-Power hat 2 Vorteile. Erstens kühlt das Frittenfett nicht so extrem ab, wenn man eine Ladung Tiefkühlkost einwirft. Schnell erkaltendes Fett hat nicht nur den Nachteil, dass die Garzeiten länger werden, sonder dass die Lebensmittel sich mit dem Fett voll saugen, solange es nicht richtig "bruzelt".

Nachteil ist halt der enorme Stromverbrauch.

Flüssige Fette würde ich auch nur verwenden. A) der Hygiene wegen und b) der Nachhaltigkeit wegen. Die halten einfach länger und sind "gesünder". Gerade beim Frittieren.
Das Saubermachen darf man nicht nur auf den Wechseln vom Fett beschränken. Sobald man das Fett wechselt, sollte (muss) man auch den Fettbehälter säubern. Dort lagern sich (auch im alten Fett) soviele verbrannte LM (Lebensmittel) an, dass jeder weitere Frittiervorgang vom Geschmack her (und vom Gesundheitlichen) beeinflusst wird. Daher würde ich zu Systemen raten, die eine durchdachte Konstruktion bzgl. der Reinigung haben.
Spezielle Vorschläge zu Modellen oder Herstellern habe ich aber keine.
 
Ich hab die da:

[ama]http://www.amazon.de/SOLAC-FG6930-Kaltzonen-Fritteuse-Ideal-Profesional/dp/B000G3JSN6/[/ama]

Bin Fritteusen-Purist. Die ist Klasse mit Fettblöcken (Heizelement beim letzten Frittieren raus, bissl Behälter bissl warm machen, Fettklumpen fällt raus, fertig. Zeitung einpacken und beim Recyclingcenter in die Sammeltonne werfen), mit Flüssig Öl brauchst nen Trichter.

Weils grad um die Reinigung ging: die kann man komplett zerlegen und dann ab in die Spülmaschine (nur das Heizelement nicht)
 
Das ist ja schonmal alles sehr hilfreich. THX Jungs! :)

Stromverbrauch ist mir egal. Wenn das Ding 1-2 mal die Woche ne Viertelstunde läuft wird mich das schon nicht in den Ruin treiben.
 
Gut, zu anfang probiert man sicherlich ne Menge aus, aber ich schätze das gibt sich schnell wieder. Und ich trainiere jede Woche 3 -4 Stunden, also werd ich hoffentlich nicht nächste Woche schon die Treppe runter rollen. :D
 
Otaku2000 schrieb:
Ich empfehle vor allem, sich schon einmal nach einem guten Kardiologen umzusehen. ;)

Oh ja, wir werden alle jung sterben die mal etwas aus der Fritteuse mampfen. :ugly:

Achte auf jeden Fall darauf dass man das Öl leicht ablassen kann, entweder durch einen herausnehmbaren Fetttop oder durch einen Abfluss. Letztere Variante besitze ich, da ist ein Schlauch durch den ich das Öl einfach ablassen oder filtern kann.
 
Ein Kumpel von mir hat nur schwere Knochen, der Bauch ist Veranlagung und er isst auch nur gaaanz selten etwas aus der Frittteuse. ;)

Ne, jeder wie er mag, aber wundert euch nicht, wenn irgendwann genau das eintrifft, was Otaku2000 geschrieben hat.
 
Sleipn1r schrieb:
Ne, jeder wie er mag, aber wundert euch nicht, wenn irgendwann genau das eintrifft, was Otaku2000 geschrieben hat.

Das ist völliger Schwachsinn. In Maßen schadet es nicht was frittiertes zu essen. Hier sagt ja keiner man soll sich täglich davon ernähren. Wer dermaßen paranoid ist dürfte gar nicht das Haus verlassen bei all den giftigen Dämpfen und Gasen die da draußen durch die Lüfte sausen. :lol:
 
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