Ich liebe beides und beides hat seine Vor- und Nachteile.
Kino ist persönlich so viel mehr als einfach nur die Technik oder einen Film zu schauen. Da ich immer rechtzeitig buche, sitze ich immer in der Mitte direkt am Übergang zum Parkett. 5 Meter Beinfreiheit nach vorne und kein einziger Kopf im Weg. Das Publikum ist in "meinem" Kino zudem immer mehr sehr angenehm und schweigt während des gesamten Films. Die Technik ist ebenfalls top und hochwertig. Zudem fängt bei mir die Vorfreude schon am Tag selbst an. Einen gerade erschienen Film sehen, mit der Partnerin einen Dateabend verbringen, sich schick zu machen, hinterher was trinken gehen, der Geruch von Popcorn und die besondere Atmosphäre. Dafür liebe ich als Cineast das Kino als solches einfach zu sehr. Der für mich persönlich größte Nachteil ist es, nicht pausieren zu können da ich oft 1x pro Film pinkeln muss was super nervig ist wenn man was verpasst und ich zuhause im Heimkino auch gerne mal über bestimmte eindrückliche Situationen direkt rede.
Ansonsten gehe ich aber auch pro Jahr nur 1-3 mal ins Kino - wenn dann für epische und lange Filme wie zuletzt Oppenheimer.
Zuhause wird das Ganze ebenfalls zelebriert und es fließt viel Kohle ins Equipment, das auch unter Berücksichtigung noch nicht ganz schwerhöriger Nachbarn kaum besser geht. Das sollte man auch immer berücksichtigen. Mein Subwoofer läuft auf 30% und -3,5db und je nach Film wird da schon das halbe Wohnzimmer abgerissen und man merkt den Bass im Bauch. NOCH mehr und damit einem Kino ebenmäßig würde die Polizei vor meine Tür befördern.