Wieso magst du kein Monopoly?
Weil es halt einfach kein gutes
Spiel ist. Es ist ein viel zu langes Mensch-Ärgere-Dich-Nicht mit Thema, in dem man als Spieler*in quasi so gut wie keinen Einfluss hat was passiert. Man würfelt und zieht und wenn man auf einer freien Straße landet trifft man eine Pseudo-Entscheidung, ob man diese kauft oder nicht. Pseudo deshalb, weil man natürlich kauft, denn alles andere wäre sinnlos.
Irgendwann sind alle Straßen in Besitz, dann tauscht man sich die Straßenzüge zusammen, wobei der Spieler oder die Spielerin mit dem meisten Würfelglück (sprich, den meisten/teuersten Straßen) halt die besten Deals machen kann.
Dann kommt wieder eine ewig lange Würfelorgie, bei der man entweder baut (und auch hier wieder, man baut einfach
immer, denn warum sollte man es nicht tun?) oder zahlt. Und dann ein absolutes No-Go für ein Brettspiel: man kann ausscheiden und darf sich dann langweilen, während andere weiterspielen (natürlich auch das noch viel zu lange, wie einfach alles in dem Spiel).
Nein danke, das Spiel ist zu recht ein Klassiker, aber ein Klassiker der heutzutage nun wirklich nicht mehr gespielt werden muss.
Wenn alle Brettspiele so dröge und einschläfernd wären wie Monopoly dann wäre es auf jeden Fall nicht zu meibem Hobby geworden und ich hätte nun nicht 60+ Spiele in meiner Sammlung.