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Frage an Chemiker: Bariumsulfat und Dispersionsmittel

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Hier tummelt sich doch bestimmt auch der ein oder andere Chemiker unter uns. :)

Ich muss demnächst Experimente im CT durchführen und brauch Kontrastmittel in größeren Mengen. Da ich nur an einem Phantom teste, muss es also kein sündhaft teures Medizinprodukt sein und ich dachte mir, eine Bariumsulfatsuspension lässt sich einfach selbst herstellen. Gibt es in jeder Apotheke denk ich mal. Die Sache ist die, dass es wohl stark flockuliert und daher in den medizinischen Produkten noch mit Dispersions- und Verdickungsmittel vermischt wird. Was eignet sich denn hier als Dispersionsmittel?
 
Beides besorgt, morgen teste ich mal und demnächst lege ich es mal ins CT. Wenn ihr wüsstet... dass das GSG-9 heute nicht angerückt ist, als ich nach Bariumsulfat in der Apotheke gefragt habe, war alles. :ugly:
 
:lol:

Könntest du nicht einfach zur Chemikalienausgabe der Uni gehen? Die müssten das doch irgendwie mit deinem INstitut abrechnen können...

Die meckern nur, wenn du an einem Tag mehrmals Silbernitrat abholst, das weiß ich aus eigener Erfahrung :D ("wissen Sie eigentlich, wie viel das kostet??")
 
Zum Glück hab ich erstmal noch nach Iod gegoogelt, wenn ich heute noch 250g Iod bestellt hätte, hätten sie mich wohl wirklich abführen lassen. Aber die Reaktion von Iodstickstoff ist schon cool. :D Interessanterweise kostet reines Iod ne ganze Ecke mehr als das iodhaltige Kontrastmittel. 800 € vs 250 €. Von daher werde ich wohl ausführlicher mit dem Bariumsulfat rumprobieren müssen und wenn alles steht, machen wir ein paar wenige Tests dann mit dem iodhaltigen Kontrastmittel.

Danke für die Hilfe! :)

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