Das natürlich auch. Diese Zeit wäre ansonsten nicht drin gewesen. Das muss man aber auch umsetzen können. Kudos an Verstappen.
Aber gut, gestern konnte man gut sehen, dass das ganze Starterfeld nicht mehr alle Tassen im Schrank hat. Im positiven Sinn natürlich. Bei diesen Streckenbedingungen auf dem Pin zu bleiben. Die Eau Rouge allein im Trockenen voll zu nehmen, ist eine Nahtoderfahrung! Berichte ich aus eigener Erfahrung. Bei den gestrigen Witterungsverhältnissen musst du aber schon sehr viel Vertrauen in dein Können und das Auto haben.
Ganz zu schweigen vom Streckenabschnitt ab Campus. Da jeden Kurvenscheitelpunkt richtig treffen, um nach Paul Frère, den ganzen Schwung mitzunehmen inklusive Blanchimont - ohne den Fuß auch nur einen Millimeter vom Gaspedal zu nehmen. Kein Raum für das kleinste Zögern. Dafür gilt es dann möglichst spät, aber schnell und brutal Tempo rausnehmen. Aber mit so viel Gefühl, dass Normalsterbliche selbst in ihren Händen nicht haben. Sprich, auf den Punkt und zwar sofort die gerade nötige Dosis Bremsdruck aufbauen. Nicht mehr, nicht weniger um die Schikane sauber zu nehmen und das alles dann am Sonntag 44 Mal zu wiederholen, nebst Positionskämpfen. Absolute Fahrzeugbeherrschung. Von allen.
Sieht aber alles danach aus, dass es morgen trocken bleibt - wenn Petrus nicht hier und da eine Träne vergießt. Das wird ein Fest!
PS: Wegen dem Wetter hätte man das Shootout nicht verschoben, sondern gestrichen und die Startaufstellung für den Sprint wäre die selbe gewesen, wie für das Rennen.